Teaser
Inhalt überspringen
25.02.2011

Umweltpreis der Stadt Wien 2011 - Die Nominierten

Bereits zum 7. Mal wird im Rahmen des ÖkoBusinessPlan der Umweltpreis vergeben. Neun Wiener Unternehmen haben den Einzug ins Finale geschafft und sind für den Umweltpreis der Stadt Wien nominiert.

 

Die Gewinner werden am 16. März 2011 im Rahmen einer feierlichen Gala im Rathaus bekannt gegeben.

 

Die nominierten Projekte 2011

 

  • Die Textilreinigungsfirma ROSA TOIFL & CO GMBH entwickelte ein neues System zur Ressourcenschonung beim Waschvorgang und zur Abwärmenutzung. Innovative Steuerungsmöglichkeiten, Rückgewinnungstanks und eine Wärmetauschanlage haben den Verbrauch an Wasser, Spülmittel und Energie deutlich reduziert.

 

  • Die Via donau - Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH erarbeitet im Rahmen eines internationalen Projektes umweltgerechte Abfallwirtschaftskonzepte für die Donauschifffahrt. Ziel ist es, koordinierte und grenzüberschreitende Entsorgungslösungen, vor allem für öl- und fetthaltige Problemstoffe, zu etablieren.

 

  • Die EVVA Sicherheitstechnologie GmbH erfand ein neues Verfahren zur ölfreien, serienmäßigen Metallbearbeitung von Zylinderkernen. Die Späne, die beim Sägen, Bohren oder Fräsen anfallen, müssen nicht mehr gereinigt und können so zu 100 Prozent recycelt werden. Weiterer Vorteil: Bessere Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen.

 

  • Im International Business College Hetzendorf wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. Die Schülerinnen und Schüler der mit dem Umweltzeichen zertifizierten Handelsakademie engagieren sich in zahlreichen Sozial- und Umweltprojekten innerhalb und außerhalb der Schule, zum Beispiel im St. Anna Kinderspital.

 

  • Die Kurt Mann Bäckerei & Konditorei GmbH & Co KG schiebt der Überproduktion einen Riegel vor: Gelungen ist dies durch verfeinerte Bestellsysteme in den Filialen, eine genaue Produktionsplanung und aufmerksame MitarbeiterInnen. Neben den Rohstoffen konnten auch unzählige Fahrkilometer für Zulieferung und Entsorgung eingespart werden.

 

  • Die Firma Ansteckplaketten Schmitz entwickelte gemeinsam mit der BOKU Wien ein neuartiges biologisch abbaubares Material aus Holz und Maisstärke namens FASAL für die Produktion von Ansteck-Buttons. Auf den Import von herkömmlichen Materialien wie Metallblech und Kunststoff kann so vollständig verzichtet werden.

 

  • Intelligente, grüne IT-Konzepte sind beim Bundesrechenzentrum gefragt. Durch entsprechende Maßnahmen wie Servervirtualisierung, Umluftkühlung in den Serverräumen oder Ausschaltsysteme für EDV-Arbeitsplätze soll in den nächsten drei Jahren ein Viertel des Stromverbrauchs eingespart werden.

 

  • Die Rembrandtin Lack Gmbh schaffte ein neues umweltfreundliches Beschichtungssystem für Brücken, Industrieanlagen und Maschinen. Die neue Deckbeschichtung enthält nur mehr einen geringen Gehalt an flüchtigen Kohlenwasserstoffen, weist aber im Vergleich zu herkömmlichen Produkten deutlich bessere Produkt- und Verarbeitungseigenschaften auf.

 

  • R.U.S.Z. ist ein Verein zur Förderung der Sozialwirtschaft. Durch die Reparatur von gebrauchten Waschmaschinen und Geschirrspülern werden nicht nur Langzeitarbeitslose in den Arbeitsprozess integriert. Die verbesserte Energieeffizienz der Geräte erhöht auch die Nutzungsdauer und reduziert so das Müllaufkommen.

 

 

Die nominierten Unternehmen werden von einer unabhängigen Jury, dem Beirat des ÖkoBusinessPlan Wien, unter Berücksichtigung der individuellen betrieblichen Möglichkeiten wie Betriebsgröße oder Branche ermittelt. Im Beirat sitzen ExpertInnen des Lebensministeriums, der Wiener Umweltschutzabteilung, Wirtschaftskammer Wien/WIFI, AK, ÖGB, Wirtschaftsagentur Wien, Gewerbetechnische Sachverständige und Magistratische Bezirksämter.

 
Kommentare: (0)
Leser-Kommentare
Zum kommentieren bitte anmelden  
 
Derzeit keine Kommentare vorhanden.