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21.03.2011

Gesund wohnen ohne Schadstoffe

Testmagazin Konsument untersucht mögliche Schadstoffquellen in Kinderzimmern, die beim Bauen und Einrichten entstehen können.

 

In der aktuellen Ausgabe (3/2011) widmet sich der VKI den möglichen Schadstoffbelastungen in Kinderzimmern, die beim Bauen und Einrichten eines Wohnraumes entstehen können.

 

Durch eine aufmerksame Auswahl der verwendeten Materialen bei Böden, Wänden, Möbel,  Teppichen, uvm. können potenzielle Gefahren minimiert werden. Bei der Einrichtung von Kinderzimmern ist besondere Vorsicht geboten. Durch ihr geringeres Körpergewicht und den schnelleren Stofwechsel, wirken schädliche Substanzen bei Kindern schneller und stärker als bei Erwachsenen. Zudem krabbeln Kleinkinder auf dem Boden, auf Möbeln, Betten und anderen Einrichtungsgegenständen herum – auf ­ihren Entdeckungsreisen berühren sie alles und nehmen es in den Mund.

 

Konsument empfiehlt:

 

  • Bodenbeläge sollten besser nicht aus Kunststoff oder PVC bestehen, da PVC Weichmacher meist in Form von Phthalaten enthält. Stattdessen sollte man auf Naturlatex oder Jute setzen.

 

  • Da sich Teppich­böden mit synthetischen Fasern elektro­statisch aufladen können, werden Natur­fasern wie Wolle, Sisal, Kokos oder Jute empfohlen. Reines Linoleum ist übrigens kein Kunststoff, es wird aus den natürlichen Rohstoffen Holz, Kork, Leinöl, Jutefasern und Gesteinsmehl hergestellt, muss allerdings verklebt werden.

 

Bewusstkaufen.at bietet einen guten Überblick über natürliche und schadstoffarme Bodenbeläge.

 

  • Entscheiden Sie sich für einen glatten ­Bodenbelag, so ist die Verlegung eines Holzbodens zu empfehlen. Diese Investi­tion macht sich vor allem wegen der starken Beanspruchung im Kinderzimmer auf Dauer bezahlt: Gute Parkettböden lassen sich bis zu zehn Mal abschleifen und haben dadurch eine lange Lebensdauer.

 

  • Laminatböden bestehen nicht aus Holz, sondern aus gepressten Papierschichten, die mit einem Kunstharz (Melamin) getränkt sind. Sie können Formaldehyd abgeben und sich elektrostatisch aufladen. Daher ist ein Korkboden die bessere Alternative zum Holz­boden. Er wird als weich und angenehm empfunden und ist dennoch strapazierfähig.

 

Auf Produkte mit "Österreichischem Umweltzeichen" achten

Bei allen Böden sollte man nicht nur auf die Art der Versiegelung achten, sondern auch darauf, ob sie verlegt werden können oder geklebt werden müssen. Denn Fußbodenkleber können große Mengen an Schadstoffen an die Raumluft abgeben. Bei der Wahl des Bodenklebers sollten Sie auf Produkte setzen, die das „Österreichische Umwelt­zeichen" tragen

 

Das österreichische Umweltzeichen für Bodenbeläge

 

Boden-Labels im Überblick

 

Auf bewusstkaufen.at finden Sie Ratgeber zu verschiedenen Themen rund ums Bauen, Wohnen und Einrichten. Zu den Ratgebern

 
schadstoffarme Bodenbeläge für ein gutes Wohnklima!
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Link-Tipps

www.konsument.at
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