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29.03.2011

Österreichischer Lebensmittelbericht 2010

5. Lebensmittelbericht bestätigt heimischen Qualitätsweg. Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich und Ernährungsexpertin Hanni Rützler von „futurefoodstudio" präsentierten den Lebensmittelbericht, der aktuelle Daten und Fakten ebenso bietet wie Trends bei Lebensmittelkonsum und Einkaufverhalten.

 

Erstmals werden in diesem Nachschlagewerk auch Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre und Zusammenhänge zwischen Klimaschutz und Ernährung erläutert.

 

„Der Lebensmittelbericht 2010 zeigt, dass Österreich auf dem richtigen Weg ist. Wir sind gut versorgt mit sicheren, qualitativ hochwertigen Lebensmitteln aus heimischer Produktion“, betont Berlakovich

 

Bio ist zum Standard geworden

Im Hinblick auf die im Bericht enthaltenen Trends zeigt sich, dass Österreich im Biobereich mit 20% der Agrarnutzfläche weiterhin europaweiter Spitzenreiter ist. Der Biolebensmittelumsatz hat sich innerhalb von zehn Jahren von 308 auf 984,2 Millionen Euro im Jahr 2009 verdreifacht. Selbst in diesem schwierigen Jahr konnte ein Umsatzplus von 5,8% verzeichnet werden. Immer mehr Biolebensmittel werden zudem über den Lebensmitteleinzelhandel abgesetzt.
 
Regionalität bleibt weiter im Trend
Weiterhin im Trend liegt Regionalität, wie Ernährungsexpertin Rützler betont. Laut einer Fessl gfk-Umfrage geben 87% der Befragten an, regionale Produkte im Haushalt zu verwenden. Die Hauptgründe für den Konsum regionaler Produkte sind laut Rützler die erwartete Frische (80%), die hohe Qualität (79%) und der gute Geschmack (77%). Zwei Drittel der KonsumentInnen verbinden Regionalität aber auch mit Natürlichkeit und 59% haben ein größeres Vertrauen in die Produktion und Verarbeitung dieser Produkte. Das sind alles Kriterien, die bei der Einkaufsentscheidung immer wichtiger werden.
 
Herkunftskennzeichnung auch bei Verarbeitungsprodukten wichtig
Hand in Hand mit der Regionalität geht die Herkunft und ihre Kennzeichnung. Das seit Jahren bewährte rot-weiß-rote AMA Gütesiegel garantiert die österreichische Herkunft und ausgezeichnete, kontrollierte Qualität. Weiters bieten die Absicherungssysteme "bos" im Rindfleisch- und „sus" im Schweinefleischbereich Sicherheit. „Aber auch bei Verarbeitungsprodukten wollen die Konsumentinnen und Konsumenten die Herkunft der Hauptrohstoffe kennen. Es ist wichtig, dass sich der Gesundheitsminister für eine solche, verpflichtende Kennzeichnung einsetzt", betont Berlakovich.

 

 

Weitere Ergebnisse unter www.lebensministerium.at

 

 

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