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10.04.2011

Ostereier? Nur mit dem richtigen Stempel!

Bevor die Ostereier versteckt werden, sollten Sie auf jeden Fall die „richtige" Nummer suchen: Seit 2004 wird jedes Ei mit einem Code versehen, der Auskunft über Haltungsform, Herkunft und Haltbarkeit gibt.

 

Die Ziffer an der ersten Stelle des Codes kennzeichnet die Haltungsform. „0" steht dabei für biologische Landwirtschaft, „1" für Freilandhaltung. „AT" ist das Kürzel für Österreich und die darauf folgende Zahl bezeichnet den Erzeugercode.

Besonders gut schmecken Eier aus biologischer Landwirtschaft. Hier werden die Hühner mit biologischem, gentechnikfreiem Futter gezogen und sie haben relativ viel Platz: Pro m2 Stall dürfen maximal sechs Hennen gehalten werden und jedes Tier muss mindestens 4 m2 Auslauffläche haben.

Wie lange sind Eier haltbar?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist ebenfalls vom Zifferncode, der auf jedes Ei aufgedruckt wird, ablesbar und zwar nach dem Kürzel „MHD".

Prinzipiell können Eier bedenkenlos drei bis vier Wochen gelagert werden, bevor das Ablaufdatum erreicht wird. Über die feinen Poren in der Schale nehmen sie allerdings leicht Fremdgerüche auf, daher sollte man sie am besten im Karton aufbewahren und nicht neben stark riechenden Käsesorten.

Ob ein Ei noch frisch ist, kann man auch mit einem einfachen Test herausfinden: In einem Wasserglas sinkt ein frisches, rohes Ei sofort zu Boden, ein Älteres hingegen steht mit dem stumpfen Pol nach oben senkrecht im Wasser.

Hartgekochte Eier halten bei Zimmertemperatur bis zu einem Monat, im Kühlschrank sogar sechs Wochen. Die Schälbarkeit hängt vom Alter des Eis ab: Je älter ein Ei, desto leichter lässt es sich schälen. Das „Abschrecken", also das Übergießen mit kaltem Wasser nach dem Kochen, verringert die Haltbarkeit auf wenige Tage, weil Bakterien danach leichter durch die Schale dringen und das Ei schneller verdirbt.

Natürlich Färben

Wer bunter Eier zu Ostern lieber selber färbst, anstatt gefärbte Eier zu kaufen, findet bei "die umweltberatung" gute Tipps zum Färben mit natürlichen Farbstoffen:

 

Pflanzen ergeben Gelb, Rot- und Violett-Töne. Heidelbeeren und rote Rüben zaubern Farbe aufs Ei und sind einfach in der Anwendung. Das goldgelbe Pulver der Curcuma-Wurzel wird zum Kochen asiatischer Speisen verwendet und eignet sich besonders gut zum Eierfärben.

 

Quelle: die umweltberatung

Einkaufstipps:

 

  • Die Kennzeichnung - der auf dem Ei aufgedruckte Code verrät Ihnen die Art der Tierhaltung, Herkunftsland und Mindesthaltbarkeitsdatum. Die Zahl am Anfang des Codes steht für die Haltungsform (0=biologische Landwirtschaft, 1=konventionelle Freilandhaltung, 2=Bodenhaltung, 3=Käfighaltung). Eier aus Österreich sind mit den Kürzel „AT" gekennzeichnet.

 

  • ·Achten Sie auf Bio-Siegel, wie das AMA-Bio-Gütesiegel oder das EU-Bio-Gütesiegel!

 

  • Greifen Sie zu regionalen Produkten! Importierte Eier und Eierprodukte können von Hühnern aus Käfighaltung stammen.

 

 

Weitere Informationen finden Sie bewusstkaufen.at Ratgeber zum Thema Eier:

 

Eier Ratgeber

Bei kaum einem Lebensmittel sind die Qualität und die Herkunft so deutlich nachvollziehbar wie bei frischen Hühnereiern. Schwieriger wird es bei versteckten Eiern, die zum Beispiel in Nudeln, Mehlspeisen und anderen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sind.

 

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