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26.05.2011

Trübes Ergebnis beim Konsument-Geschirrspülertest

Billige Geschirrspüler verbrauchen meist viel Wasser, mit steigendem Verbrauch erhöht sich auch der Energiebedarf.

 

Auf diese Weise belasten vermeintlich günstige Geräte nicht nur die Umwelt, sondern mit entsprechend hohen Wasser- und Stromrechnungen auf Dauer auch die Haushaltskasse.

 

In der aktuellen Ausgabe testet das Magazin "Konsument" Geschirrspüler, insgesamt 7 Geräte unterschiedlicher Hersteller wurden geprüft.

 

Bewusstkaufen.at hat sich das Ergebnis der Umwelteigenschaften (Wasser- und Energieverbrauch) genauer angesehen.

 

Billiggeräte schneiden schlecht ab

Viele brauchen im Sparprogramm 15 Liter Spülwasser
und mehr, bei besseren Maschinen reichen oft 10 bis 11 Liter. Und wer dann, weil das Geschirr im Sparprogramm nicht richtig sauber wird, ins Intensivprogramm wechselt,
landet meist bei deutlich mehr als 20 Litern. Auch der Stromverbrauch steigt dann oft von etwa einer auf bis zu zwei Kilowattstunden. Damit werden etwa doppelt so viel Wasser und Energie benötigt wie mit einem guten Sparprogramm. Auf diese Weise belasten die vermeintlich günstigen Geräte nicht nur die Umwelt, sondern mit entsprechend hohen Wasser- und Stromrechnungen auf Dauer auch die Haushaltskasse. Energiesparen
sieht mit Sicherheit anders aus! Dazu kommt noch eine der unangenehmsten Schwachstellen billiger Spülmaschinen: ihre Lautstärke. Bei vielen der getesteten Geräte fehlen geräuschisolierende Bauteile. Auch eine wirksame Schalldämmung am Sockel und außen ist Mangelware. Vier Maschinen spülen so laut, dass man sich in ihrer Nähe
nicht mehr normal unterhalten kann. Die Messergebnisse zeigen jeweils Schall-Leistungen von mehr als 50 Dezibel.

Wirklich leise Maschinen spülen dagegen mit etwa
40 Dezibel, so wie einige der hochwertigen Geschirrspüler aus KONSUMENT 4/2011. Aber auch die gute AEG in diesem Test befindet sich mit weniger als 43 Dezibel im grünen Bereich. Dazu noch ein Tipp: Auf dem Energielabel
ist die Angabe der Geräuschwerte erst ab 2012 Pflicht. Einige Anbieter nennen die Werte aber freiwillig, zum Teil stehen sie auch in der Gebrauchsanleitung.

 

Mehr Informationen zu diesem Gerätetest fnden Sie in der aktuellen Ausgabe des Konsument oder unter www.konsument.at

 

Quelle: Konsument

 

Bewusstkaufen.at empfiehlt:

 

Die durchschnittliche Nutzungsdauer bei Haushaltsgeräten liegt zwischen 12 (bei Waschmaschinen und Trocknern) und 17 Jahren (bei Gefriergeräten). Die Argumente für hohe Qualität sprechen für sich:

 

  • Neue Geräte sind wesentlich sparsamer - ein neuer Geschirrspüler oder eine neue Waschmaschine braucht bis zu 35 Prozent weniger Strom, der Wasserverbrauch reduziert sich auf die Hälfte.

 

  • Kaufen Sie Geräte der Energiesparklasse A! Haushaltsgeräte werden, je nach Energieeffizienzklassen, in Klassen von A (sehr energieeffizient) bis G („Stromschlucker") eingeteilt.
    Ein Geschirrspüler der Energieeffizienzklasse A bringt im Vergleich zu einem älteren Modell bis zu 13 Prozent Energieersparnis und spart bis zu 4.500 Liter Wasser im Jahr.

  • Achten Sie auf Geräte die mit dem Blauen Engel oder der EU-Blume ausgezeichnet sind.

 


Noch mehr Tipps finden Sie im Ratgeber für Haushaltsgeräte

 

Übersicht Ratgeber

 

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Kommentare: (3)
Leser-Kommentare
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Blümel
26.05.2011 | 14:48
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meine Waschmaschine hat leider noch gar kein "Eco"-Programm, ist schon ein älteres Modell, wo man noch nicht so viel einstellen kann. ob sich das dann auszahlt?
lohas
26.05.2011 | 14:18
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Das trifft natürlich auch auf Geschirrspülmittel zu… ;)

bei Umweltzeichen-Produkten sind Energie- und Wassersparen sowie Ressourcenschonung immer wesentliche Kriterien/Eigenschaften.
lohas
26.05.2011 | 14:13
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und vor allem kann man den Energie-Verbrauch senken, wenn man Waschmittel mit Umweltzeichen nimmt, da sie speziell zum Waschen mit niedrigeren Temperaturen designt sind. Darüber hinaus sind Waschmittel mit Umweltzeichen weniger gesundheitsschädlich, da weniger schädliche Substanzen in die Textilien gelangen, die über die Haut aufgenommen werden. Weiters schaden sie Wasserorganismen weniger als herkömmliche Waschmittel.
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