Weniger Plastik - Alternativen für den Alltag
Viele Produkte im täglichen Leben bestehen aus Plastik, enthalten Plastik oder sind in Plastik verpackt. Bei einem Großteil davon gibt es umweltschonende Alternativen, die wir an dieser Stelle vorstellen möchten.
Das Webportal Utopia.de gibt Tipps für einen Alltag ohne bzw. mit weniger Plastik:
Plastiksackerl
Auf dem Boden der Tüten steht meist aus "PE", das für Polyethylen steht. PE zerfällt beim Verrotten in immer kleinere Teile, wird aber nicht abgebaut. Im Gegensatz zu ihrer relativ kurzen Lebenserwartung - auch bei Mehrfachnutzung - ist die Ökobilanz deshalb einfach miserabel.
besser: Sackerl aus Papier (recycelt!)
optimal: wiederverwendbare Einkaufstasche aus Stoff
Hat man es sich einmal angewöhnt, wird die Stoffeinkaufstasche zum regelmäßigen Begleiter für alle Einkäufe. Das spart nicht nur Energie (Produktion von Wegwerfsackerl) sondern auch Ressourcen (Erdöl für Plastiksäcke, Holz für Papiersackerl).
PET-Flaschen
Fast 90 Prozent aller PET-Flaschen sind Einwegflaschen. Für ihre Herstellung wird viel Erdöl und Energie verbraucht, was ihnen eine schlechte Ökobilanz beschert. Recycelt werden, kann davon etwa die Hälfte.
besser: Tetra-Packs, möglichst Mehrweg
optimal: Glasflaschen oder eigene Trinkflasche
Mehrwegflaschen aus Glas werden bis zu 50 Mal gespült und neu abgefüllt, PET-Flaschen bis zu 25 Mal.
Coffee-to-go-Becher
Bei fast allen Coffee-to-go-Angeboten wird der Kaffee in Einweg-Kunststoffbechern aus Polystyrol ausgegeben. Ein auf Erdöl basierender Kunststoff, der im Gegensatz zum Koffein keine Energie schenkt, sondern nur viel davon verbraucht.
besser: eigener Thermobecher
optimal: Porzellan- oder Keramikbecher mit Silikondeckel
Porzellan wird seit Jahrtausenden aus natürlichen, hitzebeständigen Materialien wie Quarzsand hergestellt und hält bei guter Pflege ewig.
Quelle: www.utopia.de



