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05.07.2011

Neue Standards bei FAIRTRADE

Mit 1. Juli 2011 traten die neuen FAIRTRADE Standards in Kraft. Seit der Gründung von Fairtrade International (FLO) im Jahr 1997 wurden diese zum ersten Mal grundlegend überarbeitet und neu strukturiert.

 

Die „New Standards Framework" (NSF) sind einfacher sowie klarer formuliert und lassen sich flexibler und leichter anwenden.

 

Entwicklung selbst bestimmen

In den neuformulierten Standards gibt es eine Trennug bei den Anforderungen an Kooperationspartner in Kern- und Entwicklungsanforderungen. Während die Kernanforderungen komplett erfüllt werden müssen, gibt es für die Entwicklickungsanforderungen ein Bewertungssystem. Diese Änderung ermöglicht den PartnerInnen, selbst zu entscheiden, auf welche Entwicklungsbereiche sie sich konzentrieren möchten, und den richtigen Weg für das eigene Unternehmen zu finden.Dabei halten die ProduzentInnen die Entwicklungen in einem Entwicklungsplan fest, protokollieren Neuigkeiten und Entscheidungen und berichten über den Einsatz der FAIRTRADE-Prämie und über gesetzte Maßnahmen zum Umweltschutz.

 

Klarer und einfacher

Die neu formulierten Standards sind kürzer und verständlicher formuliert als bisher und fassen alle wichtigen Punkte in einem Dokument zusammen. Damit soll die Teilnahme für die ProduzentInnen vereinfacht werden, die Standards sind jetzt übersichtlicher und erleichtern die Planung. Zusätzlich wurde der Verwaltungsaufwand reduziert, wodurch Zeit und Kosten gespart werden.

 

Neue Struktur

Die Neuformulierung der Standards wird durch eine neue Struktur abgerundet. Die neue Ordnung soll die Zusammenarbeit mit anderen Systemen und Organisationen erleichtern die ökologische und soziale Entwicklungen unterstützen.

 

Mehr dazu unter www.fairtrade.net

 

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