Bäuerinnen: Botschafterinnen heimischer Lebensmittel
Mit der Initiative "Lebensmittel sind kostbar" soll ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln vermittelt werden. Anlässlich des Weltlandfrauen- bzw. Welternährungstages am 15. und 16. Oktober 2011 gibt es im Rahmen der Initiative zahlreiche Aktionen der heimischen BäuerInnen.
Hintergrund ist, dass österreichweit pro Jahr rund 96.000 Tonnen genießbare Lebensmittel wie Brot, Gemüse, Wurst und vieles mehr im Hausmüll landen, oftmals sogar noch originalverpackt. Dabei werden pro Haushalt und Jahr rund 300 Euro in den Abfall geworfen. „Unsere Lebensmittel sind es wert, dass wir achtsam und verantwortungsvoll mit ihnen umgehen. Es ist wichtig, mit Verstand einzukaufen, denn ein bewusster Einkauf schont Brieftasche und Umwelt gleichermaßen“, so Berlakovich.
Bäuerinnen als Botschafterinnen heimischer Lebensmittel
Nach dieser Einstellung leben auch die österreichischen Bäuerinnen, die tagtäglich als Botschafterinnen heimischer Lebensmittel unterwegs sind. Da am 15. und 16. Oktober Weltlandfrauen- bzw. Welternährungstag stattfinden, gibt es rund um diese Termine in allen Bundesländern zahlreiche Aktionen der Bäuerinnen zu der Initiative „Lebensmittel sind kostbar“. „Essen ist mehr als das Stillen von physiologischen Grundbedürfnissen. Es geht auch um Genuss, Geselligkeit, Tradition und letztendlich um Verantwortung. Und wer könnte das besser vermitteln als die Bäuerinnen“, begrüßt Berlakovich, dass seine Initiative von der ARGE Österreichischer Bäuerinnen mitgetragen und tatkräftig unterstützt wird.
Österreich-Premiere des Films "Taste the Waste"
Ein Teil der Initiative „Lebensmittel sind kostbar“ ist auch die am 7. November 2011 im Wiener Village Cinema stattfindende Österreich-Premiere des Films "Taste the Waste", eines Dokumentarfilms, der sich mit der globalen Verschwendung von Lebensmitteln beschäftigt.
Strategien und Maßnahmen zur Abfallvermeidung
Generell beschäftigt sich die Initiative „Lebensmittel sind kostbar“ mit Strategien und Maßnahmen zur Vermeidung von Abfällen. Ziel ist die Verringerung des Aufkommens an Ernährungsprodukten im kommunalen und/oder betrieblichen Abfallsammelsystem. Durch ein Bündel geeigneter Maßnahmen aus Öffentlichkeitsarbeit, Verteilung von genießbaren Lebensmitteln an sozial Bedürftige, optimierte Produktion und Distribution etc. sollen der Rest- und Gewerbemüll nachhaltig von Lebensmittelabfällen entlastet werden.
Quelle: Lebensministerium



