THEMENSPECIAL Plastik
Plastik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Nachdem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kostengünstige Herstellungsverfahren für Kunststoffe gefunden wurden, explodierte die Produktion von Plastik. Heute umgibt uns Plastik in allen erdenklichen Formen und Farben.
„Plastik - Auswirkungen und Alternativen"
"Bio"-Pastik als Alternative?!
Woran erkenne ich einen „Bio"-Kunststoff?
Für und Wider von „Bio"-Plastik
Recycling-Plastik als Alternative?!
Tipps für die VerbraucherInnen
Nachgefragt: Natürlicher Kunststoff - ein Widerspruch?
Interview mit Johann Zimmermann, Firma NaKu - aus natürlichem Kunststoff
Plastik in unserem Alltag
Der Wirtschaftsverband PlasticsEurope gibt an, dass im Jahr 2009 weltweit 230 Millionen Tonnen Kunststoff produziert wurden. Davon wurden 55 Million Tonnen in Europa und knapp eine Million Tonnen in Österreich produziert. Ein Großteil des Plastiks wird als Verpackungsmaterial nur kurzzeitig verwendet. Die Altstoff Recycling Austria (ARA) erfasste im Jahr 2006 rund 147.000 Tonnen Kunststoffverpackungen in Österreich.
Als Kunststoff werden Festkörper aus Polymeren bezeichnet, die entweder synthetisch (z.B. aus gecracktem Naphtha) oder durch die Umwandlung von Naturstoffen (z.B. Zellulose) produziert werden. Die meisten Kunststoffe werden heute aus den Ressourcen Erdöl, Erdgas und Kohle hergestellt.
Je nach Belieben können unterschiedliche Materialeigenschaften für den Kunststoff erzielt werden, abhängig davon, wie die Kohlenstoffverbindungen zusammengesetzt werden. Typische Materialeigenschaften sind:
- Leichtigkeit durch geringe Dichte
- Je nach Bedarf: sehr formstabil oder sehr flexibel
- Geringe Wärmeleitfähigkeit, gute elektrische Isolierfähigkeit
- Große Zähigkeit - Plastik bricht nicht so schnell wie Glas oder Keramik
- Geringe Verarbeitungstemperatur
- Leicht einzufärben
- Wasserbeständig
Die Nachteile von Plastik
Neben all diesen praktischen Eigenschaften von Kunststoff, bringt die Produktion und Verwendung jedoch auch Nachteile mit sich, von denen hier drei exemplarisch aufgeführt werden:
- Gesundheitsgefährdung: In einigen Kunststoffen befinden sich gesundheitsschädliche Stoffe, die vom menschlichen Körper durch Hautkontakt, Trinken oder Riechen aufgenommen werden können und Allergien, Unfruchtbarkeit oder Krebs auslösen können.
- Ressourcenverbrauch und Umweltprobleme bei Erdölförderung: Der Großteil heute produzierter Kunststoffe basiert auf der fossilen, nicht erneuerbaren Ressource Erdöl. Erdöl ist eine der begehrtesten Ressourcen unserer Zeit. Gleichzeitig ist es eine endliche Ressource. Je kleiner die Erdölaufkommen werden, desto teurer wird Erdöl auf dem Weltmarkt gehandelt. Die Förderung von Erdöl ist für die Umwelt sehr kritisch: Immer wieder kommt es zu großen Ölkatastrophen wie im Jahr 2010 auf der Deepwater Horizon am Golf von Mexiko. Riesige Mengen Öl gelangten in das Meer und führten zu großen Schäden des Ökosystems, deren Spätfolgen vermutlich noch lange anhalten werden.
- Akkumulierung von Kunststoffen im Ökosystem: Große Mengen an Plastik, wie beispielsweise Verpackungsabfälle oder Plastiksackerl gelangen jährlich in unsere Umwelt, weil sie nicht adäquat entsorgt werden. Nach Angaben von Greenpeace treiben derzeit alleine im Mittelmeer rund 250 Milliarden Kunststoffteilchen mit einem Gesamtgewicht von 500 Tonnen. Je nach Kunststoffart dauert ihr Zersetzungsprozess 100-500 Jahre. Auch in den großen Weltmeeren gibt es riesige Massen an Kunststoffteilchen, die sich vielfach in durch Meeresströmungen bedingte Strömungswirbel ansammeln. Der Film „Plastic Planet" stellt diese Problematik sehr eindrücklich dar: Die Beanspruchung im Meer durch Wind, Wetter und Wellen führt dazu, dass Kunststoffe oftmals in sehr kleine Teile zerreißen. Als winzige Schwebeteile werden sie gemeinsam mit Algen und Plankton von den Fischen aufgenommen und gelangen auf diesem Wege in die Nahrungskette des Menschen.
Jeder dieser Nachteile lässt es sinnvoll erscheinen, alternative Materialen für die Produktion von Kunststoffen zu finden bzw. Plastik zu recyceln oder auch durch andere Materialien zu ersetzen.
„Bio"-Plastik als Alternative?!
Als Alternative zum konventionellen Plastik wird seit einigen Jahren „Bio"-Plastik erforscht und weiterentwickelt. Im Alltag finden wir bereits in einigen Supermärkten „Bio"-Plastiksackerl im Angebot. Auch wird „Bio"- Kunststoff bereits in einigen landwirtschaftlichen Produkten, Gartenutensilien, bei Verpackungsmaterial und Einweggeschirr oder im medizinischen Bereich verwendet. Doch was soll „Bio" im Fall von Kunststoffen eigentlich heißen?
Um ein mögliches Missverständnis vorweg zu nehmen: „Bio" heißt in diesem Falle nicht, dass die Ausgangsstoffe des Kunststoffes aus der biologischen Landwirtschaft stammen.
Es gibt unterschiedliche Definitionen dazu, was einen „Bio"-Kunststoff ausmacht.
- Einerseits kann sich der Begriff „Bio" darauf beziehen, dass der Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Zu diesen zählen stärkehaltige Pflanzen wie Mais, Kartoffel oder Zuckerrüben sowie Hölzer, aus denen Cellulose gewonnen werden kann. Bestimmte „Bio"-Kunststoffe wie z.B. PLA (Polymilchsäure) werden mit Hilfe von Mikroorganismen hergestellt; andere sind tierischen Ursprungs und basieren auf Chitin oder Proteinen. Ein „Bio"- Kunststoff kann - muss aber nicht - aus 100% nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Häufig muss ein Hersteller eines „Bio"-Plastikproduktes einen Kompromiss eingehen, um bestimmte Materialeigenschaften zu erzielen. So gibt es beispielsweise „Bio"-Plastiksackerl zu kaufen, die kompostierbar sind, aber nur zur Hälfte aus nachwachsenden Rohstoffen (Maisstärke) bestehen.
- Andererseits kann der Begriff „Bio" verdeutlichen, dass der Kunststoff die Materialeigenschaft biologisch abbaubar bzw. kompostierbar hat. Nach der DIN EN 13 432 bedeutet „biologisch abbaubar", dass sich ein „Material nach einer festgeschriebenen Zeit unter definierten Temperatur-, Sauerstoff- und Feuchtebedingungen in der Anwesenheit von Mikroorganismen oder Pilzen zu mehr als 90 Prozent zu Wasser, Kohlendioxid und Biomasse abgebaut haben muss" (UBA 2009). Ein biologisch abbaubarer Kunststoff muss jedoch nicht zwangsläufig aus nachwachsenden pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen hergestellt sein. Auch einige Kunststoffe aus fossilen, nicht nachwachsenden Ressourcen sind biologisch abbaubar. Die biologische Abbaubarkeit ergibt sich aus der chemischen Struktur des Kunststoffes und hängt von seinem Vermögen ab, sich durch biologische Aktivität in natürliche Stoffwechselprodukte umzuwandeln (UBA 2009).
- Darüber hinaus gibt es biobasierte Kunststoffe, die zu einem großen Anteil aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, dabei aber nicht abbaubar sind. Dazu zählen Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe oder naturfaserverstärkte Kunststoffe.
Im Folgenden wird der Begriff „Bio"-Plastik für solche Kunststoffe verwendet, die biologisch abbaubar sind und gleichzeitig einen hohen Bestandteil nachwachsender Rohstoffe besitzen.
Woran erkenne ich einen „Bio"-Kunststoff?
Äußerlich ist ein „Bio"-Kunststoff nicht von einem herkömmlichen Kunststoff zu unterscheiden. Damit VerbraucherInnen diese Unterscheidung treffen können, wurden unterschiedliche Kennzeichnungen eingeführt. Das „Keimling"-Symbol von DIN-Certco sowie das „OK compost"-Symbol von Vincotte weisen auf die Kompostierbarkeit eines „Bio"-Kunststoffes hin. Die Zertifizierung basiert auf der europäischen Norm EN 13 432.
Produkte aus „Bio"-Plastik
Viele Bio-Kunststoffe, die bereits auf dem Markt sind, werden als Verpackungsmaterialien „nebenbei" gekauft - den KäuferInnen ist in diesem Fall oftmals nicht bewusst, dass es sich um einen Bio-Kunststoff handelt.
Der bewusste Kauf von Bio-Kunststoffen findet zumeist bei folgenden Produkten bzw. Produktkategorien statt:
- Tragetaschen aus Bio-Plastik im Supermarkt
- Kompostbeutel
- Wegwerfgeschirr im Cateringbedarf
- Folien und Utensilien für Garten und Landwirtschaft
Darüber hinaus werden jedoch auch medizinische Utensilien oder Flaschen aus Bio-Kunststoff produziert.
Für und Wider von „Bio"-Plastik
Die materiellen Anforderungen an das „Bio"-Plastik sind genauso hoch wie an konventionelle Kunststoffe. Zusätzlich muss es kompostierbar sein. Auf den ersten Blick ergeben sich dabei deutliche Vorteile gegenüber den erdölbasierten, nicht abbaubaren Kunststoffen.
- Bei der Produktion von „Bio"-Kunststoffen werden keine endlichen Ressourcen wie Erdöl, Erdgas oder Kohle verwendet.
- Durch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe werden CO2-Emissionen reduziert.
- Die Weiterentwicklung von „Bio"-Kunststoffe ist ein wichtiger Schritt, um natürliche Materialkreisläufe zu schließen.
- Achtlos weggeworfene „Bio"-Kunststoffe können in der Natur in einem vergleichsweise kurzen Zeitraum zersetzt werden und verursachen weniger Umweltschäden.
- Die große Nachfrage nach Kunststoffen generell, lässt darauf schließen, dass auch „Bio"-Kunststoffe eine zunehmende Nachfrage erfahren werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass „Bio"-Kunststoffe zukunftssichere Arbeitsplätze schaffen.
- Eine Untersuchung der Universität für Bodenkultur ergab, dass Lebensmittel, die in „Bio"-Kunststoff verwahrt werden, länger haltbar bleiben. Dies ist auf eine gewisse Sauerstoffdurchlässigkeit des „Bio"-Kunststoffes zurück zu führen. Länger haltbare Lebensmittel sind ein wichtiger Beitrag zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung.
Ganz problemlos ist die Produktion und Verwertung von „Bio"-Plastik jedoch nicht. Folgende Punkte werden von KritikerInnen benannt:
- Für die Produktion werden große Mengen an stärkehaltigen Pflanzen - beispielsweise Mais - benötigt. Intensiver Maisanbau beeinträchtigt Böden und Klima. So werden für den Anbau Düngemittel und Petizide benötigt, welche in der Herstellung sehr energieintensiv sind.
- Bei einer großen Ausweitung von Anbau stärkehaltiger Pflanzen für die „Bio"-Kunststoffproduktion ergeben sich ähnliche Auswirkungen wie bei „Bio"-Treibstoffen: Gerade in ärmeren Ländern könnte es dazu kommen, dass landwirtschaftliche Flächen nicht für die Produktion von Lebensmitteln, sondern für die Rohstoffbereitstellung von „Bio"-Kunststoffen verwendet werden. In diesem Zusammenhang bestünde auch die Gefahr, dass bestehende Waldflächen zugunsten von landwirtschaftlichen Flächen weichen müssten, was mit einem massiven Anstieg von CO2-Emissionen einher ginge.
- Plastiksackerl - egal ob „Bio" oder nicht - sind ein Zeichen unserer Wegwerfgesellschaft. Auch Bio-Kunststoffbeuteln werden nach kurzer Benutzungsdauer entsorgt. Sie führen demnach nicht zu einem höheren Bewusstsein für den Verbrauch von Energie, Ressourcen und Wasser.
Auch die Kompostierbarkeit der Bio-Kunststoffe ist bislang nicht optimal gewährleistet. Zwar zersetzen sich jene Bio-Kompostbeutel, die eigens für die Zersetzung in den Kompostieranlagen entwickelt wurden, weitestgehend gut. BetreiberInnen von großtechnischen Kompostieranlagen sprechen sich jedoch entschieden dagegen aus, dass Bio-Plastik in Form von großen Tragetaschen, Verpackungsmaterial oder Flaschen im Biomüll entsorgt wird. Der Grund ist folgender: Die Rottezeit eines großtechnischen Kompostwerks beträgt in der Regel rund 10 Wochen. Ein „Bio"-Plastiksackerl hingegen benötigt für seinen kompletten Zerfallsprozess durchschnittlich 12-16 Wochen; Flaschen aus Bio-Kunststoff sogar noch länger. Die Rückstände dieser „Bio"-Kunststoffe müssen deshalb gemeinsam mit anderen Fehlwürfen wie Tragetaschen aus Polyethylen aus dem Kompostmaterial ausgesiebt werden und landen anschließend doch wieder in der Müllverbrennungsanlage. Darüber hinaus ist für die BetreiberInnen die Verrottung von „Bio"-Kunststoffen wenig attraktiv, da kaum wertgebende Kompostbestandteile wie Nährstoffe oder Mineralien entstehen.
Die Verrottung auf dem garteneigenen Kompost wird von ExpertInnen ebenfalls nicht empfohlen, da die Zerfallsdauer unter nicht kontrollierten Bedingungen hinsichtlich Temperatur, Feuchtigkeit und verfügbaren Mikroorganismen und Pilzen noch länger dauert.
Auch Kunststoffrecyclingunternehmen haben ihre Vorbehalte gegenüber „Bio"-Kunststoffen. Für sie stellt „Bio"-Plastik einen Störstoff dar, der den Recyclingprozess erschwert, die Produktqualität verschlechtert und die Aufbereitungskosten erhöht.
VerbraucherInnen sollten „Bio"-Kunststoffe deshalb im Restmüll entsorgen. Jedenfalls so lange, bis diese weiterentwickelt worden sind und ihre Kompostierbarkeit problemlos abläuft bzw. Verfahren für die werkstoffliche Verwendung von „Bio"-Kunststoffen gefunden wurden.
Recycling-Plastik als Alternative?!
Eine andere Strategie, die anwachsenden Plastikberge auf unserem Planeten zu reduzieren, wird im Recycling von Kunststoffen gesehen. Da die Neuproduktion von Kunststoff zur Zeit sehr kostengünstig ist, ist der Markt für Recycling-Plastik jedoch begrenzt.
Voraussetzung für das Recycling von Kunststoffen, ist deren sortenreine Sammlung. Um die Kunststoffe voneinander zu unterscheiden, sind diese mit unterschiedlichen Plastik-Codes versehen.
01 PET - Polyethylenterephthalat: Getränkeflaschen, Schläuche, Folien
02 PE-HD (HDPE) - Polyethylen hoher Dichte (High Density): harte Behälter, Flaschen, Abfalleimer, Benzinkanister, Flaschen, Lebensmittelverpackungen, Spielzeug
03 PVC / V - Polyvinylchlorid: Fensterrahmen, Rohre, Flaschen für Chemikalien, Bodenbeläge, Rollläden, Kunstleder
04 PE-LD (LDPE) - Polyethylen niedriger Dichte (Low Density): Folien, Tüten, Taschen, Tuben
05 PP - Polypropylen: Haushaltswaren, Seifenspender, Koffer, Gerätegehäuse, Spielzeug, Lebensmittelverpackung, Stoßfänger
06 PS - Polystyrol: Dämmmaterial, Haushaltswaren, Spielzeug, Lebensmittelverpackung, Geschirr
07 O - andere Kunststoffe (Other) wie Acrylglas, Nylon, Polycarbonat
Haushalte geben zumeist nur PET-Flaschen in die getrennte Sammlung der Städte und Gemeinden. In der Stadt Wien können jedoch auch andere Plastik-Flaschen z.B. von Hygiene-Artikeln oder Reinigungsmittel in die Sammelcontainer geworfen werden. In den Abfallbehandlungsanlagen werden diese Flaschen nach Material und Farbe sortiert. Fehlwürfe werden entfernt. Verpackungen, die sich nicht für die stoffliche Verwertung eignen, werden thermisch genutzt. Im Verwertungsbetrieb werden die sortenreinen Kunststoffe für die stoffliche Verwertung zerkleinert, gewaschen und zu Granulat verarbeitet. Der Anteil einer PET Flasche an recycelten PET beträgt derzeit maximal 30% (Quelle: http://www.pet2pet.at/flakes.php) . Es ist technisch zu aufwendig aus ausgedienten PET-Flaschen wieder neue PET-Flaschen als Getränkeverpackung herzustellen. Ein geschlossener Kreislauf, bei dem Flaschen bzw. deren Material immer wieder für die gleiche Funktion verwendet werden können, ist mit diesen PET-Flaschen für den Einmalgebrauch nicht möglich.
Woran erkenne ich einen Recycling-Kunststoff?
Das Umweltzeichen RAL-ZU 30a (Der Blaue Engel) kennzeichnet Produkte aus Recycling-Kunststoffen. Typische Recycling-Produkte sind Abfallsäcke und Tragetaschen aber auch Büroutensilien.
Tipps für die VerbraucherInnen
Recycling-Kunststoff ist in jedem Fall neuproduziertem Plastik vorzuziehen, da es in der Herstellung weniger Energie und Ressourcen verbraucht und Abfall vermeidet. Die Auswahl an Produkten aus Recycling-Plastik ist jedoch begrenzt.
„Bio"-Plastik besitzt viele Vor- aber auch einige Nachteile gegenüber herkömmlichen Kunststoffen, so dass es schwer fällt eine endgültige Aussage über die tatsächliche Umweltfreundlichkeit dieser Produktgruppe zu treffen. Im Falle des „Bio"-Plastiksackerls, das uns beim Einkauf im Supermarkt tagtäglich zum Kauf angeboten wird, lässt sich folgender Ratschlag geben: Sicher ist das „Bio"-Plastiksackerl eine gute Alternative. Besser aber noch ist es, wenn Sie für Ihren Einkauf den eigenen Rucksack oder die eigene Mehrwegtragetasche verwenden. Wiederverwenden spart Energie und Ressourcen und hilft unnötigen Abfall zu vermeiden. Und haben Sie den Rucksack einmal nicht dabei, so sind auch Papiertragetaschen oder Stoffbeutel sehr geeignet - beide sind im Regelfall kompostierbar.
Nachgefragt: Natürlicher Kunststoff - ein Widerspruch?
Interview mit Johann Zimmermann, Firma NaKu - aus natürlichem Kunststoff
Quellen:
UBA (2009): Biologisch abbaubare Kunststoffe http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3834.pdf
ZEIT-Wissen online: Das Gute statt Plastik - http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/05/Plastiktueten
PlasticEurope (2009): Plastics - The Facts 2010
PET to PET Recycling Österreich GmbH - http://www.pet2pet.at/flakes.php
Lebensministerium :
"die umweltberatung"
- „Bio“-Kunststoffe – Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen
- Bioboom bei Kunststoffen
„natürlich weniger Mist"








