Staatspreis für Umwelt- und Energietechnologie 2012
Umweltminister DI Nikolaus Berlakovich, Technologieministerin Doris Bures und Wirtschafts- und Energieminister Dr. Reinhold Mitterlehner loben gemeinsam den Staatspreis für Umwelt- und Energietechnologie 2012 aus.
Die Ausschreibung zum 3. Staatspreis Umwelt- und Energietechnologie startet ab sofort und endet am Freitag den 03. Februar 2012 um 24:00 Uhr.
Der einzige Staatspreis in Österreich, der von drei Ministerien gemeinsam vergeben wird, unterstreicht die Bedeutung der Umwelt- und Energietechnologie - sowohl für die Wirtschaft als Wachstumsmotor, als auch für Umwelt-, Energie-, Ressourcen- und Forschungspolitik.
Am 22. Mai 2012 werden im Rahmen einer exklusiven Veranstaltung an einem Abend drei Staatspreise durch drei Ministerien - Umwelt (BMLFUW), Wirtschaft (BMWJF) und Technologie (BMVIT) - und ein gemeinsamer Sonderpreis „Start Up Ressourceneffizienz" vergebe.
Anlässlich der Verleihung des Staatspreises Umwelt- und Energietechnologie mit dem Sonderpreis "Start Up Ressourceneffizienz" findet erstmals der Fachkongress "Ressourceneffizienz und Umwelttechnologien" statt, der gemeinsam vom Lebens- und Wirtschaftsministerium veranstaltet wird. Dabei stehen unter anderem Themen wie: Rohstoffknappheit und kritische Rohstoffe, Ressourceneffizienz durch Umwelttechnologien, Best Practice und Innovationen, oder die Unterstützung und Förderung von JungunternehmerInnen sowie grundsätzliche Fragen, Chancen, Herausforderung und Lösungsansätze zu einer nachhaltigen und ressourceneffizienten Wirtschaftsentwicklung im Vordergrund des Kongresses. Mehr Informationen zum Fachkongress finden Sie hier.
Hintergrund
Ohne die Technologiesprünge in der Vergangenheit wären viele Umweltprobleme ungelöst geblieben. Die Weiterentwicklung von Produkten, Dienstleistungen und Technologien im Bereich der Umwelt- und Energietechnologien ist Vorraussetzung für die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen. Heute arbeiten in Österreich bereits 200.000 Personen in Green Jobs und in den nächsten Jahren sollen 100.000 neue Arbeitsplätze dazukommen.
Im Rahmen des Staatspreises Umwelt- und Energietechnologie (Clean Technology Austria) haben Unternehmen aus der österreichischen Umwelt- und Energietechnologie die Chance, ihre Innovationskraft zu signalisieren und eine Vorbildwirkung für weitere Entwicklungen zu entfalten. Aber auch Kommunen, Universitäten, außeruniversitäre Einrichtungen, Vereine etc. sind eingeladen, sich mit verschiedenen Projekten für den Staatspreis zu bewerben. Österreichische Umwelt- und Energietechnologien haben in vielen Bereichen die Technologieführerschaft übernommen, solide Heimmärkte aufgebaut und sich zum Teil auch international gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt. Diese Stärken gilt es im Sinne einer zukunftsstarken Wirtschaft und der Nachhaltigkeit zu wahren und weiter auszubauen.
Die Fortsetzung dieser positiven Entwicklung und die Beibehaltung sowie der Ausbau der starken wirtschaftlichen und technologischen Positionen Österreichs ist das gemeinsame Ziel aller Beteiligten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Verwaltung. Der Staatspreis Umwelt- und Energietechnologie leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.
Kriterien
Die Bewertung der Projekte beinhaltet eine inhaltliche Schwerpunktsetzung gemäß den umwelt-, energie- und klimapolitischen Zielsetzungen Österreichs. Bei der Vergabe kommen insbesondere auch folgende Kriterien zur Anwendung:
- Innovationsgehalt: Projekte sollen einen hohen Innovationsgehalt und hohe technische und wissenschaftliche Qualität der Forschungsleistung hinsichtlich der entwickelten Produkte, Komponenten, Dienstleistungen bzw. Verfahren aufweisen.
- Marktpotenzial: Bewertet werden das Marktpotenzial hinsichtlich bestehender bzw. neuer Märkte im In- und Ausland und das Potenzial zur Schaffung neuer qualifizierter Arbeitsplätze und für den Auf- und Ausbau von Technologieführerschaften.
- Beitrag zu Klima- und Energiezielen sowie zur Nachhaltigkeit: Bewertet werden das Potenzial zur Erreichung der nationalen Klima- und Energieziele sowie der Beitrag zu weiteren Nachhaltigkeitszielen (Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit, Ressourceneffizienz, Kosteneffizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Sozialverträglichkeit).
Sonderpreis Ressourceneffizienz
Erstmals wird auch ein "Start-up Ressourceneffizienz" - Sonderpreis an österreichische JungunternehmerInnen vergeben, die mit ihren Projektideen einen wesentlichen und messbaren Beitrag zur Steigerung der Ressourceneffizienz leisten.



