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20.12.2011

Sinnvoll schenken

Für ein frohes und gleichzeitig nachhaltiges Weihnachtsfest hat die umweltberatung wieder gute Tipps parat. Selbstgemachtes steht bei den Geschenkideen ganz weit oben.

 

Geschenke müssen nicht teuer sein, man kann sie auch selber machen. "die umweltberatung" hat einige Geschenk-Tipps aus der Küchenwerkstatt zusammengestellt.

 

Viele Menschen möchten ihren Lieben zu Weihnachten etwas Persönliches schenken. Wie wäre es mit selbst gebastelten Geschenken aus der Küchenwerkstatt - ohne bedenkliche Zusatzstoffe, dafür mit viel Liebe gemacht?

Selbstgemachte Geschenke haben außerdem den Vorteil, dass die Bestandteile und Zutaten aus der Region kommen, keine langen Transportwege und Abfallberge verursachen. Vieles, was im Garten wächst oder beim winterlichen Spaziergang gefunden wird, lässt sich zu hübschen Accessoires verarbeiten. Wenn es essbare Geschenke sind, gibt es keine Rückstände - außer den Genuss und das Wissen, dass man eine ganz persönliche Freude bereitet hat!

Geschenke zum Aufessen

Wer selbst wenig Zeit oder keine Geduld zum Backen hat, freut sich bestimmt über einen Teller selbst gemachter und hübsch verzierter Weihnachtsbäckereien.

 

Geschenkanhänger, die gute Laune zaubern

 

Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe gelten Gewürze wie Anis, Ingwer, Kardamom, Koriander, Muskat, Pfeffer, Piment und Zimt als Stimmungsaufheller. Mit „duftenden" Zutaten lassen sich Kekse, Lebkuchen oder auch Geschenkanhänger und Christbaumbehang gestalten.

 

Kalorienarme Geschenke zum Genießen

 

Mit Zutaten aus dem Garten oder aus der Küche entstehen auch duftende Geschenke für all jene, die keine Naschkatzen sind. Aromatische Tees, individuelle Gewürzmischungen oder zartes Badekonfekt begeistern RomantikerInnen ebenso wie Fans der praktischen Geschenke.

 

Weitere Ideen finden Sie online unter www.umweltberatung.at.

 

Holszspielzeug unter den Christbaum

Zur Weihnachtszeit haben Spielsachen Hochsaison. Unter dem Christbaum warten viele Überraschungen darauf, ausgepackt und entdeckt zu werden. Wenn das Spielzeug genau „das Richtige" war, entwickelt es sich in den Weihnachtsferien zum liebsten Zeitvertreib.

Gutes Spielzeug ist robust, lässt sich reparieren, ist vielseitig, lange einsetzbar und fördert die Kreativität des Kindes.

 

DI (FH) Harald Brugger, Experte für Haushaltschemikalien bei "die umweltberatung" erklärt: „Da Babys und Kleinkinder ihre Spielsachen auch mit dem Mund erkunden, müssen diese auf jeden Fall aus gesundheitlich unbedenklichen Materialien bestehen und es dürfen sich keine Kleinteile lösen."

 

Do´s and dont´s beim Spielzeugkauf

 

Spielzeug aus Holz hat meist schon geruchstechnisch „die Nase vorn". Wenn das Spielzeug auffällig riecht, ist es besser, es im Geschäft stehen zu lassen. Markenspielzeug aus Hartplastik enthält in den meisten Fällen zwar auch keine Schadstoffe, dennoch sollte Spielzeug aus Vollholz bevorzugt werden. SchenkerInnen sollten beim Kauf von Spielzeug auf unabhängige Prüfsiegel wie z.B. das „spiel gut"-Siegel und das „GS"-Zeichen (geprüfte Sicherheit) achten.

 

„Holzspielzeug erfüllt die höchsten ökologischen Kriterien. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, hat angenehme Oberflächeneigenschaften und ist sehr langlebig", so Brugger weiter. Auch die Entsorgung ist unproblematisch. Wenn möglich, sollte das Holz aus heimischen Wäldern kommen und optimalerweise ein Zeichen für nachhaltige Forstwirtschaft tragen (FSC oder PEFC Siegel). Qualitativ gutes Holzspielzeug ist zwar nicht billig, aber dafür nahezu unverwüstlich! Es kann über Generationen weitergegeben werden, eignet sich immer wieder für neue Kombinationen und Kreationen und lässt der Phantasie freien Lauf.

 

Tipps zum Kauf von Holzspielzeug

 

  • Vollholzprodukte bevorzugen! Aus dem Leim von Sperrholzprodukten könnte giftiges Formaldehyd ausdünsten.

 

  • Holzspielzeug sollte, wenn überhaupt, am besten nur mit biologischen Ölen oder Bienenwachs behandelt sein.

 

  • Gewachstes Holzspielzeug kann man waschen. Anschließend gut trocknen lassen!

 

  • Holzspielzeug muss nicht aus Übersee importiert werden, wo die Arbeitsbedingungen für die ProduzentInnen schlecht und die Sozial- und Umweltstandards kaum nachvollziehbar sind. Holzspielzeug wird unter anderem auch in Österreich produziert, wo der Schutz für ArbeitnehmerInnen gesetzlich geregelt ist und hohen Standards gerecht wird.

 

  • Gutes Kinderspielzeug muss nicht immer neu sein. Es kann auch über Spielwarenbörsen, Tauschzentralen und Flohmärkte aus zweiter Hand erworben werden.

 

 

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