PUMA erstellt erste Konzernrechung für Umwelteffekte
PUMA stellt erste ökologische Gewinn- und Verlustrechnung fertig und beziffert Umwelteffekte auf EUR 145 Millionen.
Im Rahmen der Veröffentlichung einer weltweit ersten ökologischen Gewinn- und Verlustrechnung haben das Sportlifestyle- Unternehmen PUMA und PPR HOME, das Nachhaltigkeitsprogramm der PPR-Gruppe, heute angekündigt, dass sich die Umweltauswirkungen des operativen Geschäfts und der Beschaffungskette von PUMA - gemessen an den zentralen Umweltindikatoren Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch, Landnutzung, Luftverschmutzung und Abfall - für das Jahr 2010 auf 145 Millionen Euro belaufen. PUMAs Mehrheitsaktionär PPR hat die PUMA ökologische Gewinn- und Verlustrechnung heute als bahnbrechenden Ansatz zum Thema Nachhaltigkeit gewürdigt und seinerseits angekündigt, diese innovative ökonomische Bewertungsmethodik1 zur Berechnung des ökologischen Fußabdrucks eines Unternehmens bis 2015 für alle ihre Luxus- und Sportlifestyle-Marken verbindlich einzuführen.
Lediglich EUR 8 Millionen dieser Gesamtsumme von EUR 145 Millionen sind dem Kerngeschäft von PUMA zuzurechnen, das heißt den Büros, Lager, Stores und Logistik. Die übrigen EUR 137 Millionen entfallen auf die Beschaffungskette. Diese Kosten, die keine Auswirkungen auf PUMAs Konzerngewinn haben, dienen dem Unternehmen als Maßstab und Ausgangspunkt zur Verminderung des ökologischen Fußabdrucks im Kerngeschäft sowie auch auf allen Stufen der Beschaffungskette. Damit hat das Sportlifestyle-Unternehmen seine ökologische Gewinn- und Verlustrechnung für 2010 abgeschlossen.
Zur Entwicklung der ökologischen Gewinn- und Verlustrechnung wurden anerkannte ökologische und ökonomische Verfahren verwendet und auf zahlreiche Arbeiten in den Bereichen Umwelt- und Ressourcenökonomie zurückgegriffen.
Alan McGill, Partner bei PwC Sustainability and Climate Change: "Alle Unternehmen sollten angesichts dieser Werte aufmerksam werden. Die PUMA ökologische Gewinn- und Verlustrechnung bietet Erkenntnisse darüber, welche Auswirkungen Geschäftsentscheidungen auf die Umwelt haben. (...) Diese Auswirkungen müssen gemessen werden, um sie kontrollieren bzw. reduzieren zu können."
Den ganzen Artikel inkl. Details zu den Ergebnissen finden Sie unter www.lebensart.at
Quelle: LEBENSART
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