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05.08.2010

Faires Gold aus Kolumbien

Der aktuell sehr hohe Goldpreis hat unter den Schürfern weltweit einen regelrechten Rausch ausgelöst. Beim Abbau nehmen die wenigsten Rücksicht auf Natur und umweltschonende Methoden. Bei den Goldwäschern von Choco im Westen Kolumbiens hingegen gehen die Uhren noch anders.

 

Seit Generationen wird in Tado (Deparement Choco, Westkolumbien) Gold gewaschen. Die Technik hat sich seit der Zeit der frühen Vorfahren nicht verändert. Die Goldwäscher wühlen den Boden auf und waschen die Erde anschließend in einer großen runde Pfanne.

Durch eine Pflanzenmischung wird in der Pfanne der Schlamm vom gold getrennt. Wie sonst weit verbreitet und üblich, kommt hier bei der Goldgewinnung kein Quecksilber zum Einsatz.

 

Das Gold aus Tado ist somit "Grünes Gold" - das erste zertifizierte FAIRTRADE Gold bei dem soziale und ökologische Standards berücksichtigt werden.

 

Die Einhaltung der Umweltauflagen wird vor Ort vom Verein Asocasan kontrolliert. Bei der Herstellung dürfen keine giftigen Substanzen (z.B. Quecksilber) eingesetzt werden, die im Wasser lebenden Tiere dürfen beim Abbau nicht zu Schaden kommen. Nach Ende der Grabungen müssen die Böden wieder hergestellt werden, sodass sie anschließend wieder bepflanzt werden können.

 

Quelle: Michaela Cancela Kieffer / AFP

 

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