Einkaufsratgeber. Tipps zum nachhaltig Shoppen.
Inhalt überspringen

Lampen und Leuchtmittel Ratgeber

Das Wort „Energiesparlampe“ ist sehr gebräuchlich und wird für Alternativen zur herkömmlichen „Glühbirne“ verwendet: darunter fallen verbesserte Glühbirnen (Effizienzklasse B und C), Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät (KLL), Leuchtstoffröhren sowie LED-Lampen.

 

In diesem Ratgeber wird so weit wie möglich auf die Bezeichnung „Energiesparlampe" verzichtet, da sich aus dem Wort zwar die Energieeffizienz ableiten lässt, nicht aber die Zusammensetzung der verwendeten - gesundheitsschädlichen oder unbedenklichen - Materialien und auch nicht die anderen charakteristischen Merkmale der unterschiedlichen Lampenarten.

 

 

Einkaufstipps:

 

  • Entscheiden Sie sich für Qualitätsprodukte! Hochwertige Produkte haben eine deutlich längere Lebensdauer (meistens auf der Packung angegeben). Eine Energiesparlampe der Energieeffizienzklasse A erspart umgerechnet den Müll von sechs bis zwölf Glühbirnen.

 

  • Achten Sie auf die Form der Lampe und die Lichtfarbe! Modelle mit den Lichtfarben „warmweiß" und „extra-warmweiß" schaffen ein angenehmes Wohnklima. Modelle mit den Lichtfarben „neutralweiß" oder „tageslichtweiß" eignen sich besser für die Beleuchtung von Arbeitsplätzen. Energiesparlampen gibt es in vielen verschiedenen Formen wie z.B. Röhrenform, Kerzenlampenform, Glühbirnenform, Globeform und Strahler.

 

  • Wählen Sie Modelle mit „Schnellstart-Funktion"!  Nach dem Einschalten müssen Sie nicht mehr auf die volle Leuchtkraft warten.

 

  • Achten Sie auf den Quecksilbergehalt! Handelsübliche Kompaktleuchtstofflampen dürfen bis zu fünf Milligramm Quecksilber enthalten, aus umweltschonender Sicht empfehlenswert ist eine Menge bis vier Milligramm. Marken-Produkte enthalten häufig nur bis zu zwei Milligramm.

 

Energiespartipp:

 

  • Tauschen Sie alte Glühbirnen gegen energieeffizientere Lampen (Klasse A)! Bei der Form der Lampen, Lichtfarbe und Leuchtkraft werden Sie keinen Unterschied bemerken. Die längere Lebensdauer und der energiesparende Betrieb hilft Strom und Kosten zu sparen!

 

Glühlampe

 

Die alt bekannte Glühlampe funktioniert folgendermaßen: Durch einen feinen Draht fließt Strom. Der Draht wird erwärmt, beginnt zu glühen und gibt neben Infrarotstrahlung auch sichtbares Licht ab. Jedoch werden nur 5 % der Energie in Licht umgewandelt, der Rest geht verloren. Die Lichtausbeute beträgt bei der Glühbirne rund 9-14 lm/W (Lumen pro Watt), die Lebensdauer beträgt rund 1.000 Stunden. Glühlampen sind im Vergleich zu anderen Lampen relativ ineffizient, da ihr Glühdraht auf maximal 1.500 - 3.000 °C erhitzt werden kann. Dies ist genau der Farbtemperaturbereich, der zwischen Infrarot und sichtbarem Licht liegt. Wird eine höhere Temperatur erreicht, brennt der Glühdraht durch.


Halogenglühlampe

 

Halogenglühlampen sind gegenüber herkömmlichen Glühbirnen etwas effizienter. Ihre Lichtausbeute beträgt 11-22 lm/W und ihre Lebensdauer ca. 2.000 Stunden bis 5.000. Mit ihrer hohen Lichtausbeute haben sie gegenüber Glühlampen einen klaren Vorteil. Sie schneiden hinsichtlich der Lichtausbeute gegenüber den Energiesparlampen jedoch schlechter ab: Laut einem Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2011 gehen bei Halogenglühlampen über 90 Prozent der Energie als Wärme verloren. Halogenglühlampen besitzen sehr gute Farbwiedergabeeigenschaften und eignen sich für Orte, an denen Objekte wie Kunstwerke farbgetreu erscheinen sollen. Halogenglühlampen sind dimmbar und erzeugen eine warme Lichtfarbe. Ab 2016 sind nur noch Halogenglühlampen in der Energieeffizienzklasse A und B im Handel verfügbar.

 

Halogenglühlampen können über den Hausmüll entsorgt werden.


Gasentladungslampen

 

In einer Gasentladungsröhre befindet sich ein Gasgemisch (u.a. Quecksilber), an den Enden der Röhre sind Elektroden eingeschmolzen. Wird nun eine Spannung angelegt, wird das Gas ionisiert und sendet dabei UV-Strahlen aus. Diese werden an der Innenseite des Lampenglases, welches mit einer Leuchtstoffschicht (z.B. Phosphor) überzogen ist, absorbiert und wiederum als sichtbares Licht emittiert.

Zu den Gasentladungslampen zählen Leuchtstofflampen, Kompaktleuchtstofflampen und Hochdruck-Entladungslampen (in der Regel keine Verwendung im Haushalt). Alle diese Lampen enthalten Quecksilber als Hauptkomponente für die Entladung.


Leuchtstofflampen

 

Laut der EG-Verordnung 244/2009 bezeichnet der Begriff Leuchtstofflampe „eine mit Quecksilberdampf gefüllte Niederdruck-Entladungslampe, in der das Licht größtenteils von einer oder mehreren Schichten von Leuchtstoffen erzeugt wird, die durch die ultraviolette Strahlung der Entladung angeregt werden." Leuchtstoffröhren sind Leuchtstofflampen und aufgrund ihrer Form insbesondere für den Gebäudebereich geeignet.

Im Volksmund werden Leuchtstofflampen irrtümlicherweise als Neonröhren bezeichnet. Neonröhren gehören jedoch zu den Leuchtröhren und sind mit dem Edelgas Neon gefüllt. Bei Neonröhren wird kein Leuchtstoff verwendet.

 

Kompaktleuchtstofflampen

 

Kompaktleuchtstofflampen (KLL) sind kleine Leuchtstofflampen, bei denen die Röhren für die Gasentladung u-förmig oder spiralförmig gebogen bzw. gefaltet sind, um Platz zu sparen.

 

Kompaktleuchtstofflampen enthalten Quecksilber. Laut der Elektroaltgeräte-Verordnung in Umsetzung der Richtlinie 2002/95/EG zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten wird der Höchstgehalt an Quecksilber mit 5 mg pro Kompaktleuchtstofflampe festgesetzt. Kompaktleuchtstofflampen sind 4-5-mal so energiesparend wie herkömmliche Glühlampen und haben eine 5-10-mal höhere Lebensdauer.

 

Kompaktleuchtstofflampen sind in unterschiedlicher Qualität im Handel erhältlich. In den meisten Fällen verfügen sie über eine hohe Lichtausbeute. Kompaktleuchtstofflampen brauchen einige Zeit, bevor sie ihre vollständige Helligkeit erreicht haben.

 

Beim Kauf sollte auf folgende Eigenschaften und Kennzeichen geachtet werden:

 

Wattzahl: Die Wattzahl bei Kompaktleuchtstofflampen liegt weit unter jener der herkömmlichen Glühbirne. So entsprechen hinsichtlich der Helligkeit die 11-14 Watt einer KLL den 60 Watt der Glühbirne. 14-16 Watt einer KLL entsprechen den 100 Watt einer Glühbirne.

 

Farbwirkung: Auf der Verpackung geben drei Ziffern Auskunft über die Farbwirkung. So steht „827" für eine warm-weiße Lampe mit guter Farbwiedergabe. Neutral-weiße bis Tageslicht-weiße Lampen tragen die Kennzeichnungen „840" bis „865".

 

Schaltfestigkeit: In der Vergangenheit verringerte sich die Lebensdauer von Kompaktleuchtstofflampen rapide, wenn diese an Orten eingesetzt wurden, an denen sie häufig und in kurzen Abständen ein- und ausgeschaltet wurden (z.B. Treppenhaus, Toilette). Qualitativ hochwertige Kompaktleuchtstofflampen haben dieses Problem heute nicht mehr. 

 

Quecksilbergehalt: Maximal fünf Milligramm sind derzeit zulässig, ab 2013 nur noch die Hälfte. Einige Lampenmodelle enthalten bereits deutlich weniger als zwei Milligramm Quecksilber. Vorsicht: quecksilberhaltige Lampen dürfen nicht im Restmüll landen sondern müssen beim Fachhändler oder bei einer Problemstoffsammelstelle entsorgt werden.  

 

Qualitativ hochwertige Kompaktleuchtstofflampen eigenen sich als kostengünstige Variante für die Grundbeleuchtung im Haus. Je nach Anwendung sollten dabei ihre Eigenarten beachtet werden - so sollten im Außenbereich beispielsweise nur kälteresistente Kompaktleuchtstofflampen eingesetzt werden.  


LED - Lichtemittierende Dioden

 

Die LED ähnelt in ihrem Aufbau einer Halbleiterdiode. LEDs lassen wie Halbleiterdioden den Strom nur in einer Richtung durch. In Sachen Energieeffizienz entsprechen LED-Lampen derzeit meist den Kompaktleuchtstofflampen. Als typische (z.T. vorteilhafte) Eigenschaften von LED-Lampen können jedoch folgende Punkte genannt werden:

 

  • punktförmige Lichtquellen
  • sehr hohe Lichtausbeute
  • sehr gut schalt- und dimmbar
  • hohe ökologische und ökonomische Verträglichkeit
  • sehr hohe Lebensdauer
  • sehr hohe mechanische Stabilität
  • wählbare Lichtfarbe, keine IR- und UV-Strahlung
  • schalt- und erschütterungsfest
  • kälteresistent
  • flackerfrei
  • werden (im Vergleich zu Kompaktleuchtstofflampen) beim Einschalten sofort hell

 

Eindeutiger Vorteil der LED-Lampen gegenüber Energiesparlampen ist, dass sie kein gesundheitsgefährdendes Quecksilber enthalten. Die Lichtausbeute beträgt zwischen 45-85 lm/W.  Je nach Quelle unterscheiden sich die Angaben zur Lebensdauer massiv. Während die Stiftung Warentest von 25.000 Stunden ausgeht, sprechen andere Quellen von 100.000 Stunden (Umweltstiftung 2011). Durchschnittlich kann von einer Lebensdauer von 50.000 Stunden ausgegangen werden.

 

LED-Lampen eigenen sich für alle Zwecke, sind im Vergleich zu Kompaktleuchtstofflampen derzeit teurer. Dafür haben LED-Lampen jedoch eine längere Lebensdauer, so dass die Kosten als Langzeitinvestition gerechnet werden können. Im Vergleich zu KLL oder anderen Leuchtmitteln haben LED-Lampen noch großes Entwicklungspotenzial. Es ist ein deutlicher Trend erkennbar, dass sich LED-Lampen sowohl in der Außen- als auch in der Innenbeleuchtung durchsetzen werden und in nur wenigen Jahren den Leuchtmittel-Markt dominieren werden. Schon heute zeichnet sich ab, dass die Preise der LED-Lampen sinken, so dass sich die Wirtschaftlichkeit der LED-Lampen verbessert.

 

Umstellung auf LED

 

Um den Übergang von herkömmlichen Leuchtmitteln hin zu den kleinen und kompakten LED zu ermöglichen, wurden sogenannte Retrofit-Lampen entwickelt. Diese verbinden die moderne LED-Technik mit der klassischen Fassung eines herkömmlichen Leuchtmittels. Auf diese Weise können die LED auch in handelsübliche Leuchten eingesetzt werden. 

 

OLED - Organische Lichtemittierende Diode

 

Zu einer der neusten Entwicklungen gehört die organische Lichtemittierende Diode, kurz OLED. Dieses dünnfilmige leuchtende Bauelement besteht aus organischen halbleitenden Materialien und unterscheidet sich damit von den anorganischen LED. OLED haben die Eigenschaft sehr dünn und biegsam zu sein. Sie eignen sich insbesondere für große, diffus strahlende Flächen und werden derzeit vorrangig für Bildschirme, Displays und für großflächige Raumbeleuchtung eingesetzt. Durch die Eigenschaft diffus zu strahlen, ergänzt die OLED die LED gut, welche ausschließlich in eine Richtung strahlt. Die Lebensdauer von OLED ist weitaus geringer als jene der LED, wobei die Angaben zur Lebensdauer je nach Quelle schwanken. Der Durchbruch für die OLED am Markt ist für die kommenden Jahre zu erwarten.  

 

EU-Vorgaben für Beleuchtung

 

Öko-Designanforderungen für Haushaltslampen

 

2009 wurde das EU-Glühbirnenverbot beschlossen, jetzt wird es schrittweise umgesetzt: Mit September 2012 sind in der EU auch 40-Watt-Glühlampen und andere Lampen mit geringer Energieeffizienz verboten. Auf diese Weise möchte die EU und deren Mitgliedsstaaten Energie einsparen und zu den Klimaschutzzielen beitragen. Ab dem 1. September 2012 sollen alle nicht effizienten Glühlampen vom Markt genommen werden. Für Halogenlampen ist eine Sonderregelung vorgesehen: Ab 2016 werden jene Halogenlampen vom Markt genommen, die in der Effizienzklasse C oder darunter liegen. Halogenlampen in der Effizienzklasse A und B bleiben auch nach 2016 im Einsatz.


Energiekennzeichnung von Lampen

 

In der Richtlinie 98/11/EG wurde bereit 1998 vorgeschrieben, dass die meisten in der EU in Verkehr gebrachten Lampen auf der Verpackung eine Kennzeichnung ihrer Energieeffizienz - das allseits bekannte EU-Energieetikett mit der Skala von A bis G - tragen müssen. Auf dieser Skala liegen Kompaktleuchtstofflampen in der Klasse A, verbesserte Glühlampen in der Klasse C oder B. Auf der Verpackung ist außerdem angegeben:

 

  • die Lichtleistung in Lumen [lm]
  • die Leistungsaufnahme in Watt [W]
  • Vergleichswert in Watt [W] herkömmlicher Glühlampen
  • die Lebensdauer in Stunden und Jahren [years/h]
  • Lampenmaße [cm]
  • Farbtemperatur / Lichtfarbe in Kelvin [K]
  • Quecksilbergehalt [mg]
  • Angabe der Farbwiedergabe [Ra]
  • Internetadresse mit Hinweisen zur Entsorgung bei Bruch
  • Anlaufzeit [sek]
  • Anzahl der Schaltzyklen
  • Hinweis zur Entsorgung in Sammelstellen
  • Dimmeignung

 

Inhaltsstoffe und Entsorgung

 

Inhaltsstoffe und Entsorgung von LED

 

In Österreich sind LED fachgerecht zu entsorgen, da sie noch verwertbare elektronische Bauteile enthalten. Die größten Recyclingpotenziale finden sich im Kühlkörper und in der Betriebselektronik. Das Recycling der seltenen Metalle (z.B. Gallium und Indium) ist derzeit wirtschaftlich kaum interessant. In Japan existieren Verfahren für die Rückgewinnung von Gallium und Indium, allerdings aus industriellen Abfällen. Da einige Komponenten von LED-Lampen dennoch wiederverwertet werden können, sollen LED-Lampen nicht mit dem Hausmüll, sondern als Elektroschrott bei Sammelstellen entsorgt werden. Elektroschrott fällt unter die Abfallkategorie „Elektro- und Elektronikaltgeräte".


Inhaltsstoffe und Entsorgung von Gasentladungslampen

 

Gasentladungslampen enthalten neben anderen Wertstoffen wie Kupfer, Aluminium und Zinn auch giftiges Quecksilber und müssen deshalb - sobald sie nicht mehr funktionstüchtig sind - bruchsicher bei den Problemstoffsammelstellen abgegeben werden. Die folgenden Schilderungen treffen auf alle quecksilberhaltigen Lampen zu.

Elektrofachhändler und Supermärkte ab einer Verkaufsfläche von 150 m² sind dazu verpflichtet die gebrauchten Leuchtmittel anzunehmen - zumindest, wenn damit der Kauf einer neuen Lampe einhergeht.


Vorsichtsmaßnahmen beim Zerbrechen von Gasentladungslampen

 

Quecksilber tritt bei Zimmertemperatur aus zerbrochenen Lampen aus. Wenn eine Energiesparlampe im eingeschalteten Zustand zerbricht, breitet sich das Quecksilber schneller in der Raumluft aus, denn dann befindet sich das giftige Metall bereits im gasförmigen Zustand. Um Stromschläge zu verhindern, sollte die Leuchte vom Stromnetz getrennt werden. Es empfiehlt sich, das Fenster zu öffnen und rund 15 Minuten den Raum zu verlassen. Die Scherben sollten mit einem Karton bzw. einem feuchten Papiertaschentuch zusammengekehrt werden. Um einen direkten Hautkontakt zu vermeiden, sollten Einmalhandschuhe getragen werden. Alle Bruchstücke und verwendete Reinigungsutensilien sollen in einem leeren verschließbaren Glasgefäß, z.B. einem Gurkenglas gesammelt und beim nächsten Mistplatz oder der nächsten Problemstoffsammelstelle abgegeben werden. Ein Staubsauger sollte nicht verwendet werden, da dieser beim Ausblasen der Luft die Quecksilberpartikel im Raum verteilen kann.

 

Praktische Tipps:

 

  • Löschen Sie in ungenutzten Räumen immer das Licht, insbesondere in Nebenräumen, Archiven und Toilettenräumen.

 

  • Tageslicht ist das angenehmste Licht überhaupt. Bereits bei der Planung von Räumen sollte darauf geachtet werden, dass so viel Tageslicht wie möglich genutzt werden kann.

 

  • Ersetzen Sie Glühbirnen durch energiesparende Leuchtmittel.

 

  • Entsorgen Sie KLL, LEDs, etc. nicht im Haushaltsmüll, sondern im Sondermüll.

 

  • Achten Sie beim Kauf einer neuen Lampe darauf, dass energiesparende Leuchtmittel eingesetzt werden können.

 

  • Achten Sie beim Kauf von neuen Lampen auf die Energieetikette und wählen Sie Produkte der Klasse A mit einer Lebensdauer von mindestens 10.000 Stunden.

 

Ähnliche Artikel:

 

Weitere Informationen und Einkaufstipps zum Thema Energie sparen finden Sie in den Ratgebern Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik

 

 

Zurück zu den News

 
 
Kommentare: (2)
Leser-Kommentare
Zum kommentieren bitte anmelden  
 
werner2556
23.02.2011 | 14:34
Profilbild
+2 / -0 Daumen nach UntenDaumen nach oben
Die angebotenen Energiesparlampen verdienen den Namen in keinster Weise.
Diese Lampen sind enorm teuer und haben eine wesentlich kürzere (wenige Monate)Lebensdauer.
Die Erzeuger diese Lampen sollten verpflichtet werden das Erzeugungsdatum aufzubringen und die angepriesene Lebensdauer garantieren zu müssen.
Lampen die vor Ablauf der garantierten Lebensdauer kaputt gehen müßen kostenlos ersetzt werden!
Übrigens in einem gut isolierten Haus geht die Wärmeenergie einer Glühlampe nicht verloren!!
Das verordnete Glühlampenverbot ist derzeit reine Abzocke!
Antwort Pfeil Bewusst kaufen
25.02.2011 | 09:22
experte
Profilbild
0 Daumen nach UntenDaumen nach oben
Energiesparlampen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des Stromverbrauches in Haushalten sowie in Büros. Auch bei Energiesparlampen gibt es jedoch Qualitätsunterschiede - neben den Lichteigenschaften vor allem bei der Lebensdauer und der Schaltfestigkeit. Dabei werden teilweise Produkte angeboten die die angegebene Lebensdauer (in der Regel rund 10.000 Stunden, Glühlampen rund 1.000 (!) Stunden) nicht einhalten können. Auch die Orientierung an bekannte Handelsmarken garantiert nicht immer eine hohe Qualität. Hier lohnt es, sich zu informieren und beraten zu lassen: In der aktuellen Ausgabe 3/2011 des Magazins Konsument etwa finden sie die Ergebnisse eines Tests von Energiesparlampen, aus dem sie die unterschiedlichen Eigenschaften verschiedener Produkte ersehen können.

Die Preise für Energiesparlampen liegen tatsächlich deutlich über jenen von Glühlampen, sie amortisieren sich jedoch über den deutlich niedrigeren Stromverbrauch und die dadurch reduzierten Stromkosten sehr schnell. Dank des hohen Marktwachstums der Energiesparlampen durch das Glühlampenverbot sind jedoch sinkende Preise und eine steigende Produktvielfalt zu beobachten. Darüber hinaus entwickelt sich auch die Technologie von LED-Lampen sich immer weiter und wird wesentlich effizientere Leuchtmittel mit deutlich längeren Lebensdauern auf den Markt bringen.
Zum kommentieren bitte anmelden