Natürliche Deko

Selbst gemacht: Weihnachtsdeko aus Naturmaterialien

Von der Christbaumkugel bis zum Adventkranz: in der Weihnachtszeit gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um sein Heim zu verschönern. Die ökologische Variante zum großen Angebot in den Supermärkten? Selbst gemachte Objekte aus Naturmaterialien.

Das Weihnachtsgeschäft gilt als eines der wichtigsten Pfeiler von Händlern und Produzenten. Ob Christbaumkugeln in der Trendfarbe des Jahres, Serviettenringe, Adventkränze oder Tischwäsche - das Angebot ist groß, verlockend und ändert sich jedes Jahr aufs Neue. Doch abseits des Glitzers und der künstlichen Accessoires, könnte man die Deko heuer auch einmal selber machen und damit langlebige Kunstwerke basteln.

Besser machen, selber machen, am besten gemeinsam machen

Für Alle, die Weihnachten lieber natürlicher feiern wollen, empfiehlt sich zuerst ein ausgiebiger Wald- oder Parkspaziergang. Das lässt einen vom stressigen Alltag entspannen und dabei kann man gleich alle Utensilien für die „Deko aus der Natur“ zusammen sammeln. Tannenzapfen, Baumrinde, Zweige - mit etwas Phantasie lassen sich wahre Kunstwerke schaffen. Und das heimische Basteln kann auch gemeinsam viel Spaß machen, mit Familienmitgliedern, Freunden oder den netten Nachbarn von nebenan.

Vorab informieren

Moose, Stechpalmen- und Mistelzweige, es gibt in der winterlichen Jahreszeit doch einiges was man vom Wald- oder Parkspaziergang für Dekozwecke mitnehmen könnte. Moos beispielsweise, darf in geringen Mengen für private Zwecke mitgenommen werden, allerdings nur, wenn es sich nicht um eine geschützte Art handelt. Darüber sollte man sich der Umwelt zuliebe vorab im jeweilig geltendem Naturschutzgesetz informieren - Umweltministerium, Forstämter, Gemeinden und Magistrate bieten dazu weiterführende Informationen an. Vorsicht und Umsicht ist bei den Mitbringseln aus der Natur auch deshalb geboten, weil das was für uns „Deko“ ist, für Wildtiere möglicherweise eine Winterbehausung darstellt.

Weihnachtskränze für Tür und Tisch

Äpfel, Orangen, Zimtstangen, alte Christbaumkugeln oder eben die Fundstücke aus der freien Natur – alles macht sich in Kranzform weihnachtlich schön auf der Tür und dem Tisch. Neben der Natürlichkeit bringen diese Materialien auch einen herrlich weihnachtlichen Duft ins Haus. Vor der Verarbeitung, sollte man sich mit den Zutaten auseinandersetzen, um möglichst lange Freude an den Kunstwerken zu haben. Orangen verwendet man am besten getrocknet und bei Zapfen sollte man bedenken, dass sie sich erst in getrocknetem Zustand wieder in ihrer vollen Pracht entfalten, da sie sich bei Feuchtigkeit zum Schutz der Samen verschließen.

Mit dem Adventskalender einmal um die Welt

Wer nach Alternativen zum mit Schokolade befüllten Adventskalender sucht, wird eventuell in der eignen Küche fündig, ohne Kochen, oder Backen zu müssen. Hobbyköche werden damit besondere Freude haben: Jeden Tag im Advent ein anderes Gewürz mit dementsprechendem Rezept dazu. Alles was man braucht sind 24 kleine Gewürzgläschen und etwas Zeit, um ein passendes Rezept mit dem jeweiligen Gewürz zu recherchieren, oder man schreibt statt dem Rezept etwas wissenswertes zu dem Gewürz auf ein kleines Kärtchen.

Nadelfreie Weihnacht – der Baum an der Wand

Wer eine Alternative zum traditionellen Christbaum sucht, kann es mit der platzsparenden, nachhaltigen und kreativen Variante des „Wand-Weihnachtsbaums“ probieren. Dafür braucht man lediglich ein paar Tannen- oder Fichtenzweige, die man zum Beispiel mit doppelseitigem Klebeband an der Wand befestigt. Als Stamm eignet sich etwa ein schön verzweigter Ast, den man auch weiß anmalen kann. Dekorieren kann man den „Weihnachtsbaum“ natürlich ebenso, mit Christbaumkugeln, Weihnachtssternen aus Stroh und Pappkarton, mit getrockneten Orangenscheiben oder Zimtstangen - auch hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Quellen:

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