nachhaltige Weihnachtsgeschenke

Nachhaltige Überraschungen unter dem Weihnachtsbaum

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage, was man verschenken soll. An Weihnachtsgeschenke werden schließlich hohe Ansprüche gestellt. Das Ziel: den Beschenkten eine Freude machen. Wie das am besten geht und das auch noch nachhaltig, haben wir in 5 Tipps zusammen gefasst.

1. Das Gute liegt so nah

Viele Geschenke haben oft lange Transportwege hinter sich und bringen somit auch alle negativen Auswirkungen mit unter den Weihnachtsbaum - wer will schon beispielsweise Luftverschmutzung schenken? Deshalb sind unter anderem Geschenke bzw. Produkte aus der Region eine gute Alternative und sie haben den unschlagbaren Vorteil, dass Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort bleiben. Zum Beispiel könnte man beim Nachhaltigen ART Advent am Karlsplatz vorbei schauen und stöbern.

2. Weihnachten mit Gütesiegel

Um in puncto Nachhaltigkeit auf der sicheren Seite bei Geschenken zu sein, empfiehlt es sich, auf Umwelt- und Biozeichen bzw. Gütesiegel als Entscheidungshilfe zu achten. Mit dem Kauf eines zertifizierten Produktes erwirbt man nicht nur hohe Qualität, sondern auch die Gewissheit, dass zum Beispiel die ArbeiterInnen in Entwicklungsländern ein nachhaltig sicheres und menschenwürdiges Leben führen und ihre Zukunft selbst gestalten können. Welche Labels garantiert nachhaltig sind, kann man bei unserem Label-Kompass schnell und bequem nachlesen.

Zu den besonders beliebten Weihnachtsgeschenken zählen kosmetische Produkte, wie Seifen oder Cremes - am besten Naturkosmetik. Achten Sie dabei auf besonders ambitionierte Gütesiegel für kontrollierte Bio-Kosmetik wie Demeter, Natrue Biokosmetik, Austria Bio Garantie, lacon, SLK und CSE.

Für die Kleinsten liegt meistens ein Päckchen mit Spielzeug unter dem Christbaum. Hier ist es besonders wichtig, auf Gütezeichen zu achten, die Umweltaspekte berücksichtigen (z.B. „Blauer Engel" oder „Spiel gut"). Man sollte sich zudem für Hersteller entscheiden, die soziale Standards befolgen. Hier finden Sie die aktuelle „fair spielt"-Liste.

3. Verpackungswahnsinn muss nicht sein

Um den Geschenken noch einen persönlichen Touch zu geben, kann man auch Zeitungen, alte Stoffe wie Tischdecken oder Tücher verwenden. Selbst bemalte und verzierte wiederverwendbare Schachteln, aus Karton oder Holz eignen sich hervorragend, um Geschenke kreativ und stilvoll zu verpacken. Bei manchen Geschenken reicht auch nur eine schöne, einfache Schleife um sie stilgerecht zu dekorieren. Man kann auch mal zu Nadel und Faden greifen und kleine Stoffverpackungen nähen. Die Vorfreude steigt, wenn schon die Verpackung ein kleines Geschenk ist.

4. Tierische Weihnachten, Esel oder Ziegen spenden

Wer den Satz „Wir schenken uns heuer nichts“ einmal neu interpretieren will und das Geschenke-Geld sinnvoll anlegen möchte, kann zum Beispiel bei der Caritas einen Esel oder eine Ziege schenken. Damit wird einer Familie in einem Entwicklungsland eine nachhaltige Zukunftsperspektive gegeben. Ziegen zum Beispiel sind perfekt an das Klima angepasst, sehr genügsam und liefern Milch. Von den 2 bis 3 Jungtieren im Jahr wird ein Kitz an eine andere Familie weitergegeben, dadurch wächst das Projekt.

5. Mehrwert schenken, Zeit nehmen

So banal es klingt, aber gerade in unserer rasanten und schnelllebigen Zeit, ist Zeit eines der kostbarsten Güter, die wir haben. Mit nichts drückt man seine Wertschätzung und Zuneigung so deutlich aus, als damit, dass man sich für jemanden Zeit nimmt. Geschenke wie ein gemeinsames Essen, einen Kino- oder Theaterbesuch, einen Ausflugstag - diese gemeinsam verbrachte Zeit ist unbezahlbar. Also wie wäre es zum Beispiel mit einem selbst gemachten Gutschein? Damit dieser - und die Idee dahinter - dann nicht einfach in irgendeiner Schublade verschwindet und nie eingelöst wird, könnte man auch gleich ein paar mögliche Termine dazu schreiben.

Geschenksplanung einfach gemacht

Um die Vorweihnachtszeit so besinnlich und stressfrei wie möglich zu gestalten, haben wir noch Tipps für die ideale Geschenksplanung:

Augen & Ohren offen halten

Je früher man sich damit auseinandersetzt, mit welchem Geschenk man wem eine Freude machen möchte, umso stressfreier wird die Vorweihnachtszeit. Also vielleicht können Sie sich noch daran erinnern, was sich die Liebsten in letzter Zeit öfters einmal gewünscht oder wovon sie erzählt haben. Nebenbei schenkt man so eines der schönsten Dinge die man seinen Lieben geben kann: Aufmerksamkeit.

Liste anlegen

Um den Überblick für alle Geschenke zu behalten, empfiehlt es sich natürlich, eine Liste anzulegen. Dort können alle wichtigen Infos rund um die Frage, was bei wem unter dem Christbaum landen soll, eingetragen werden. Pro beschenkter Person können Geschenksideen gesammelt und auch ein Plan erstellt werden, wo man was besorgen kann und wie viel Geld man ausgibt bzw. ausgeben möchte. Ein Top-Tipp für alle Liebhaber einer stressfreien Vorweihnachtszeit (und Listen).

Gemeinsam schenken

Wenn einem einfach so gar nichts einfallen möchte, was unter dem Christbaum liegen soll, einfach mal die Freunde, Bekannte und Verwandte fragen. Vielleicht hat jemand einen tollen Tipp oder man schenkt gleich gemeinsam etwas und macht dem Beschenkten gleich doppelt Freude.

Quellen:

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