Gemüse auf den Griller © Unsplash

Bunter Grillteller: Gemüse als sommerliche Abwechslung

Der Sommer ist voll im Gang und neben den klassischen Fleischgerichten, die am Griller landen, kann man es auch mal mit gegrilltem Gemüse versuchen. Worauf es dabei ankommt und welche Tipps wir für das perfekte Grillerlebnis geben können, lesen sie hier.

Paprika, Mais, Champignons, Zucchini, Zwiebel, Auberginen, Tomaten, Gurken, Pilze, Kartoffeln... die Auswahl an Grillgemüse ist beinahe unbegrenzt. Und es nicht nur gesund und lecker, sondern auch ein optischer und bunter Auffrischer für den Teller.

Heimische Saisonware: Der Umwelt und dem Magen zu Liebe

Beim Einkaufen sollen Sie auf Produkte, die in der Region wachsen und verkauft werden achten. Zumeist erfüllt regionale Ware die besten Voraussetzungen für guten Geschmack, wertvolle Inhaltsstoffe, umweltschonende und klimaschützende Produktion und somit unbedenklichem Grillgenuss. Verwenden Sie heimisches Gemüse, das gerade Saison hat - unser Bewusst Kaufen Saisonkalender gibt einen super Überblick dafür - und vermeiden Sie Sorten, die gerade keine Saison haben!

Gemüse aus dem Ausland wird meist mit dem Flugzeug importiert und hat schon eine lange nicht besonders klimafreundliche Reise hinter sich. Eine Bio-Zwiebel aus Argentinien hat bis zu 13.000 Kilometer auf dem Klimabuckel. Zudem geht es auch um den Geschmack, weil regionale Pflanzen voll ausreifen können und erntefrisch verkauft werden können. Das Etikett verrät Ihnen das Herkunftsland des Produktes. Achten Sie beim Kauf des geeigneten Grillgemüses, dass diese nicht einzeln bzw. aufwändig verpackt ist. Heimisches Gemüse ist meist auch günstiger im Preis als Importware. Der Griff zu österreichischem Biogemüse ist eine besonders nachhaltig Kaufentscheidung und stärkt auch die regionale Wertschöpfung.

Zubereitung: Mit der Idealtemperatur zum Geschmackserlebnis

Ist das Gemüse erst einmal gekauft, geht es an die Zubereitung. Beim Andünsten sollte auf die jeweilige Garzeit geachtet werden. So trocknet das Gemüse nicht aus. Diese ist bei nahezu jeder Sorte unterschiedlich. Bei Grillgemüse, das man auch auf Spießen zubereiten kann, ist es sinnvoll, das Gemüse nach Garzeit zu sortieren. Mais und Kartoffeln, zum Beispiel können vor dem Grillen vorgekocht oder zumindest blanchiert werden. Die Garzeit am Grill wird damit verringert und das Gemüse kann schon früher genossen werden.

Um zu verhindern, dass das Gemüse außen schwarz und innen kalt und unberührt ist, sollten Sie auf die richtige Temperatur achten und bei indirekter Hitze und Temperaturen zwischen 180 und 220 Grad Celsius gegrillt werden. Durch häufiges Umdrehen wird das Anbrennen verhindert. Alternativ kann auch zu Alufolie gegriffen werden.

Welche Grilltechnik und welches Öl?

Für die schmackhafte Zubereitung kann ebenso Öl verwendet und das Gemüse ein wenig eingestrichen werden. Wählen Sie das Öl für ihr Grillgemüse nach Geschmack und Vorliebe. Das Öl sollte allerdings hitzebeständig und zum Braten geeignet sein. Hierfür besonders geeignet ist gehärtetes Erdnuss- oder Traubenkernöl, aber auch raffiniertes Rapsöl.

Zudem gibt es recht viele Möglichkeiten und Techniken, um Gemüse zu grillen. Besonders empfehlenswert sind Grillkörbe. Sie bieten den Vorteil, besonders kleines Gemüse gleichmäßig zu grillen, ohne dass das Gemüse in die Glut fällt. Jede Gemüsesorte muss unterschiedlich gegrillt und zubereitet werden. Machen Sie sich also bevor sie loslegen mit den unterschiedlichen Zubereitungsarten vertraut.

Entscheiden Sie sich für Produkte aus kontrolliert-biologischem Anbau (Bio-Austria, AMA-Biosiegel mit Ursprungsgarantie) und genießen Sie ihren Sommer mit Grillgemüse. Mehr Bio-Labels finden Sie im bewusstkaufen.at Label-Kompass.

Quellen und mehr Informationen:

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