Konsummodelle im Wandel © Beekast

Konsummodelle im Wandel

Produkte, die vor Erreichen ihrer optimalen Lebens- oder Nutzungsdauer ersetzt werden, verbrauchen mehr Ressourcen und erzeugen mehr Abfälle. Alternative Konsummodelle haben ein großes Potenzial Ressourcen zu sparen und klimaschädliche Emission zu senken.

Eine Vielzahl an Start-ups, Initiativen und Online Plattformen bieten bereits ihre Ideen dazu an. In einem Workshop am 18. November 2019 im BMNT bearbeiteten Studierende der Universität Wien, WU, Angewandten und BOKU gemeinsam mit Start-ups und Initiativen die Frage wie man nachhaltige Konsummodelle durch die Unterstützung von Digitalisierung mehr Menschen zugänglich machen kann.

Teddybärgüter oder Kaugummigüter?

Dr. Renate Hübner, Nachhaltigkeitsforscherin an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt führte spannend ins Thema ein: Wollen wir Produkte wie Teddybärgüter oder Kaugummigüter behandeln? Wie bei Teddybären eine langlebige Beziehung aufbauen, wo das wegwerfen schwer fällt oder wie bei Kaugummis, schnell wegwerfen und dies wäre mit aufwändiger Entsorgung verbunden. Zum Impulsvortrag von Fr. Dr. Renate Hübner.

Digitalisierung in unterschiedlichen Bereichen

In der anschließenden Podiumsdiskussion tauschten sich Start-ups und Initiativen wie beeanco, compuritas, EndlosFesch, Swing Kitchen und LeiLa.Wien aus verschiedensten Bereichen des nachhaltigen Konsums mit dem bekannten Investor und Unterstützer von nachhaltigen Unternehmen Martin Rohla aus. Digitalisierung kann dabei helfen nachhaltige Produkte vermehrt zu präsentieren und einer breiteren Masse zugänglich zu machen. Digitalisierung bietet auch die Möglichkeit die Nutzung von Produkten effizienter zu gestalten.

Jedoch braucht es nach wie vor Bewusstseinsbildung mit dem Ziel, dass KonsumentInnen ein Produkt langfristig behalten, mieten, nutzen oder weitergeben.

Fazit der Veranstaltung: „Sharing is Caring!“

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