Lebensministerium

Lebensmittel sind kostbar. Initiative & Wettbewerb

Die Initiative "Lebensmittel sind kostbar" des Lebensministeriums hat das Ziel, bis 2014 die Lebensmittelabfälle um zehn Prozent zu verringern. Mit einem Kochwettbewerb motiviert "die umweltberatung" Jugendliche zum kreativen Restlkochen.

Jährlich landen rund 157.000 Tonnen verpackter und unverpackter Lebensmittel sowie Speisereste im Restmüll. Das sind die ersten Ergebnisse einer aktuellen Studie zum Thema "Lebensmittelabfälle aus Haushalten in Österreich", die pünktlich zum Welternährungstag fertiggestellt wurde. Am häufigsten entsorgt werden Brot und Backwaren, gefolgt von Obst und Gemüse, Milchprodukte und Eier liegen an der dritten Stelle.

"Lebensmittel im Abfall sind ein ethisches, aber auch wirtschaftliches und soziales Problem mitenormen Auswirkungen auf die Umwelt", betont Bundesminister Niki Berlakovich. Daher wurde vom Lebensministerium die Initiative "Lebensmittel sind kostbar!" ins Leben gerufen, deren Ziel es ist, bis 2014 die Lebensmittelabfälle um zehn Prozent zu verringern. Mit dieser Initiative möchte das Lebensministerium diesem "Wegwerf-Trend"  entgegenwirken und durch gezielte Maßnahmen eine nachhaltige Verringerung und Vermeidung von Lebensmittelabfällen in Österreich herbeiführen.

"Wir möchten informieren, aufklären und sensibilisieren. Denn die Wertschätzung von Lebensmitteln muss verstärkt werden. Was man achtet, wirft man nicht so leicht weg", erläutert Berlakovich. Um das Bewusstsein auf breiter Basis zu schärfen, werden alle Ebenen miteinbezogen: Kinder und Jugendliche, soziale Einrichtungen, Konsumenten und selbstverständlich der Handel.

Laut einer neuen Karmasin-Studie schmeißen junge Menschen besonders viele Lebensmittel weg. Fast zeitgleich zeigte eine deutsche Studie auf, dass 40 Prozent der Jugendlichen kochen cool finden.

Lebensmittel sind ein wertvolles Gut. Dennoch landet weltweit ein Drittel aller Lebensmittel im Müll, obwohl viele Produkte noch genießbar wären. Schlecht gelagert, zu viel gekauft oder kein Gusto auf die Vorräte, die zu Hause sind - die Gründe sind vielfältig. Die neue Studie der Karmasin Motivforschung zeigt, dass Jugendliche zwischen 16 und 29 Jahren eine besonders lockere Hand beim Wegwerfen von Lebensmitteln haben. 

Kochen ist cool

Erfreulich ist aber, dass Kinder und Jugendliche trotzdem gerne kochen. Laut einer Umfrage des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Deutschland finden 70 Prozent die Zubereitung von Speisen interessant, 40 Prozent finden Kochen sogar „cool".

Creative Cooking Contest „Oida koch!"

"die umweltberatung" sucht im Creative Cooking Contest „Oida koch!" bis 15.01.2013 die kreativste Kochanleitung mit Restl-Zutaten. Auch Jugendorganisationen und Schulen sind eingeladen, sich zu beteiligen. Die TeilnehmerInnen können witzige Videos oder anschauliche Fotos der Schritt-für-Schritt Kochanleitungen einsenden. Coole Preise warten auf die GewinnerInnen!

Mehr Infos zum Contest

Quellen: Lebensministerium & die umweltberatung

Mehr Infos zum Thema:

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