(c) Mateusz Atroszko / sxc.hu

Bienenfreundliche Hecken pflanzen

Der Herbst ist die beste Zeit, Hecken zu pflanzen: Sobald Bäume und Sträucher kahl sind, geht’s los. In einer Laubhecke aus heimischen Sträuchern finden Wild- und Honigbienen reichlich Nahrung."die umweltberatung" gibt Tipps zum Pflanzen von bienenfreundlichen Hecken.

Was können wir tun, um die Bienen zu fördern? „Vielfalt im Garten ist angesagt! Denn in monotonen Landschaften und blütenarmen Gärten finden die Wild- und Honigbienen wenig Nahrung. Hecken mit Blüten von verschiedenen, heimischen Sträuchern oder blühende Kletterpflanzen sind für Bienen ein gefundenes Fressen - Hundsrose, Palmkatzerl und Brombeere stehen ganz oben auf der Liste ihrer Lieblingsspeisen", sagt Mag. Bernadette Pokorny, Gartenexpertin von "die umweltberatung".

Nahrungsreicher Pflanzenmix

Die Salweide ist auch als Palmkatzerl bekannt. Sie blüht schon im März und deckt damit den Tisch für die ersten Wildbienen, die zeitig im Jahr auf Nahrungssuche gehen. Die zartrosa Blüten der Hundsrose sind bei den Bienen ebenfalls begehrt. Im Herbst hat die Hundsrose den Vögeln viel zu bieten: die leuchtend roten Hagebutten. Auch Brombeerblüten liefern den Bienen wertvolle Nahrung. Außerdem nisten Wildbienen gern in abgestorbenen Zweigen von Hundsrose, Holunder, Brombeere und Himbeere. Wer ein paar abgestorbene Zweige bis zum nächsten Frühling an den Sträuchern lässt, schafft damit Unterkünfte für Wildbienen.

Heckenscheibe, Heckenposter und Bieneninfos

Die „Heckenscheibe" zeigt mit einem Dreh, welche Sträucher sich als Insektenweide, Formschnitthecke oder Sichtschutzhecke eignen. Das Poster „Lebensraum Hecken" gibt einen Überblick über heimische Sträucher für die Gartengestaltung. Das Poster „Vielfalt der Bienen" stellt Honigbienen und Wildbienen vor. Im Infoblatt „Bienen und ihr Lebensraum" gibt "die umweltberatung" viele Tipps zur Erhaltung der Bienenvielfalt.

Download von Poster & infoblatt unter www.umweltberatung.at 

Quelle: die umweltberatung

 

 

zurück zur News-Übersicht

Leserkommentare (0)

Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zu- widerlaufen, zu entfernen.