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Allerheiligen: kompostierbarer Grabschmuck

Friedhöfe sind Orte der Erinnerung an verstorbene Menschen, aber auch Biotope mit hohem ökologischem Wert. Eine vielfältige, dauerhafte Bepflanzung der Gräber ist ökologisch am sinnvollsten. Für den Grabschmuck zu Allerheiligen empfiehlt ”die umweltberatung” kompostierbare Gestecke.

Eine vielfältige, dauerhafte Bepflanzung des Grabes mit kleinen Gehölzen, Stauden und Gräsern schafft Lebensräume und ökologische Nischen für Kleintiere oder Insekten. Zu Allerheiligen werden die Gräber meist zusätzlich geschmückt. „Herkömmlicher Grabschmuck ist allerdings schlecht zu entsorgen. Pflanzliche Abfälle werden nach der Verwendung kompostiert. Vorher müssen allerdings Plastik, Metall, Aluminium, Styropor oder Drahtgeflecht entfernt werden, weil sie die Qualität des entstehenden Kompostes verschlechtern", erklärt Mag. Manuela Lanzinger, Gartenexpertin von "die umweltberatung". Bindematerial, das verrottet, und dünne Drähte, die nicht beschichtet oder verzinkt sind, können bei der Entsorgung mit geschreddert und kompostiert werden.

Selbst gemachte Kränze aus Naturmaterial

Aus natürlichen Materialien lassen sich wunderschöne Gestecke und Kränze selbst herstellen. Zur Stabilisierung und Formgebung eignen sich Strohkränze. Auf die Unterlage werden Tannen- oder Föhrenzweige, Stechpalmenzweige, spät blühende Blumen wie Astern und Gräser gesteckt oder gewickelt. Gerade im Herbst bietet die Natur verschiedenste bunte Beeren oder Zapfen von Nadelbäumen zur Verzierung.

Kompostierbare Gestecke vorbestellen

„Mittlerweile gibt es das österreichische Umweltzeichen auch für Grabgestecke und Kränze", sagt Manuela Lanzinger. Am besten ist es, bei den FloristInnen rechtzeitig nach kompostierbaren Blumenarrangements und Kränzen zu fragen.

Grabbeleuchtung: wieder befüllbar oder langlebig

Zur Grabbeleuchtung sind wiederbefüllbare Kerzenbehälter zu empfehlen. Grablaternen schützen diese Kerzen vor Regen und Wind. Eine weitere Alternative zu Wegwerf-Grabkerzen sind langlebige Solar-Grablampen, die auch in der dunklen Jahreszeit genügend Energie speichern.

Quelle: die umweltberatung

 

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