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Öko-Tipps via Smartphone

Sie heißen Quando, Eco Charger oder Erntefrisch, und das sind nur einige der unzähligen Apps, die uns dabei unterstützen sollen, ökologischer zu leben.

Die Anzahl der so genannten Green Apps wächst stetig, obwohl viele kurz danach wieder von der Bildfläche verschwinden: „Spielereien oder trockene Kalkulatoren können sich nicht wirklich durchsetzen - sinnvolle, lebendig gestaltete Green Apps hingegen sehr wohl", sagt Achim Happel von der deutschen Plattform „begruener".

Als äußerst sinnvoll erachtet er etwa so genannte  „Location-based Apps". Hier handelt es sich um Anwendungen, mithilfe derer z.B. der nächste Bio-Laden leicht ausfindig gemacht werden kann. Viele von ihnen beziehen sich leider nur auf den US-Markt und nicht auf den deutschen oder österreichischen Markt, der oft lückenhaft beschrieben wird und meist Supermarktketten in den Vordergrund rückt: „Meiner Erfahrung nach sind die meisten dieser Apps nicht wirklich für den deutschsprachigen Raum geeignet."

Wesentlich interessanter sind hier schon jene Apps, die einen allgemeinen Mehrwert - z.B. beim Einkaufen - bieten.
Zu Happels absoluten Lieblingsanwendungen zählt u.a. der WWF Fischratgeber. Dieser zeigt mit einem einfachen Ampelsystem in anschaulicher Art und Weise, welche Fischsorten bedroht sind und welche bedenkenlos gekauft werden können. Die Grundlage für diesen Ratgeber bildet eine vom WWF angelegte weltweite Datenbank mit den Bewertungen von mehreren hundert Fischbeständen und Fischzuchten. Die einzelnen Fische werden nach Herkunft und Fang- beziehungsweise Zuchtmethode bewertet und mit den Kategorien „Gute Wahl", „Zweite Wahl oder „Lieber Nicht" versehen.

Auch „aid: Mein Essen - Unser Klima" unterstützt umweltfreundlichen Lebensstil. Diese Applikation erklärt die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Kohlendioxidausstoß gut und übersichtlich. Praxisnahe Klimatipps, anschauliche Grafiken, Texte sowie Videos zeigen, wie jeder einzelne bei den täglichen Mahlzeiten CO2 einsparen kann, ohne auf Genuss verzichten zu müssen. In diese Kategorie fällt auch die Anwendung „Erntefrisch",  wo der Nutzer über die jeweilige Saison von bestimmten Obst- und Gemüsesorten erfährt.

Quelle: Bio Magazin

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