Mode & Lifestyle

Bezugsquellen für nachhaltige Stoffe

Ob Jungdesigner oder HobbynäherIn - wer bei selbst produzierter Kleidung auf natürliche und ökologisch korrekt produzierte Stoffe nicht verzichten will, findet in Österreich noch kein all zu großes Angebot! LEBENSART gibts Tipps und stellt einige Online-Angebote vor.

Wer ökologisch korrekt schneidern will muss internettauglich sein und einen langen Atem haben.

Mit Ausnahme von Leinenstoffen, Wollstoffen oder Strickgarnen, die man hie und da bei den Produzenten im Hausladen kaufen kann, steht man bei der Suche nach ökologisch wertvollen Stoffen auf verlorenem Posten, selbst als Designerin, die  ja auch Bedarf an Kleinmengen hat.

„Jungdesigner können sich Stoffmengen in der Größenordnung von 300 Metern nicht leisten", sagt Barbara Irma Denk (Slow Fashion). "Slow Fashion hat aber eine sehr gut sortierte Datenbank. Wir bieten vor allem für Designer ein Coaching an, wo und wie man ökologisch interessante Stoffe und Zubehör beziehen kann."

Im Web findet sich eine interessante Auswahl an ökologisch zertifizierten Stoffen

Grüne Stoffe im Onlineshop

Der Eros des Stoffkaufes im Einzelhandel kann durch den zweidimensionalen Kauf im Webshop leider nicht ersetzt werden. Onlineshops bieten aber durchgehend die Zusendung von Stoffproben an. So kann man Farben überprüfen und das Ertasten der Stoffqualität im Kleinen nachvollziehen. Manche dieser Proben sind in geringen Mengen gratis, meistens zahlt man eine kleine Summe für die Stoffmusterkollektionen.

Im Web findet sich eine durchaus interessante Auswahl an ökologisch zertifizierten Stoffen, bzw. allgemein an Naturstoffen: Vom Satin hin zum Jersey- oder Denimstoff in Biobaumwollqualität. Man kann auch reichlich Leinen und andere Naturstoffe aus Hanf, Ramie, Bambus, ja sogar Brennessel im Web erstehen.

Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen LEBENSART Ausgabe Februar / März.

Quelle: www.lebensart.at

Weitere Infos zum Thema grüne Mode gibt es im Ratgeber Kleidung

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