Blauer Engel
Tapeten überw. aus Papier-Recycling RAL-UZ 35

Gütezeichen: Blauer Engel


Der Blaue Engel ist das deutsche staatliche Umweltzeichen. Die Richtlinie für Tapeten zeichnet Produkte aus, die überwiegend aus recyceltem Papier hergestellt wurden. Zudem erfüllen solche Tapeten auch gehobene Umweltansprüche von der Produktion bis zu ihrer Entsorgung.

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Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Tapeten


Eingeschränkter Einsatz umweltschädlicher und gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe

Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung

Soziale Verantwortung

Umweltschonende Produktion / ressourcenschonend

Verbot bestimmter Inhaltsstoffe

Verwendung von Altpapier

Beschreibung

Der Blaue Engel ist das deutsche staatliche Umweltzeichen. Seit 1978 setzt er Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen, die von einer unabhängigen Jury nach definierten Kriterien beschlossen werden.

Kriterien für Tapeten:

  • Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung
  • Verbot bestimmter Inhaltsstoffe: Verbot von chemischen Hilfsmitteln, die Glyoxal oder Formaldehyd als konstitutionelle Bestandteile enthalten; Verbot von giftigen Azofarbstoffen, Farbmittel ohne Blei-, Quecksilber-, Cadmium- oder Chrom VI Verbindungen
  • Verwendung von Altpapier: bei Papiertapeten mind. 600 kg pro 1.000 kg gefertigten Neupapiers (mind. 50% aus Altpapier der unteren, mittleren Altpapiersorten), bei Raufaser mindestens 800 kg pro 1.000 kg gefertigten Neupapiers (mind. 40% der unteren, mittleren Altpapiersorten)

 

beteiligte Institutionen am Vergabe- und Kontrollverfahren:

* Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, fungiert als Zeicheninhaber und informiert die Öffentlichkeit.

* Umweltbundesamt, nimmt Anträge entgegen und legt sie nach Prüfung und Bewertung der Jury vor.

* RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V., als Zeichenvergabestelle, führt die Expertenanhörungen durch und prüft, ob die Anforderungen erfüllt werden.

* Jury Umweltzeichen ("Jury UZ"), das unabhängige Beschlussgremium mit Vertretern aus Umwelt- und Verbraucherverbänden, Gewerkschaften, Industrie, Handel, Handwerk, Kommunen, Wissenschaft, Medien, Kirchen und Bundesländern, hat im Vergabeverfahren das letzte Wort und trifft die eigentliche Vergabeentscheidung. Der Blaue Engel ist jedoch kein Unbedenklichkeitszeichen: Die so gekennzeichneten Produkte stellen in ihrer jeweiligen Produktgruppe das „geringste Übel“ in puncto Umweltbelastung dar, nach dem Motto: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Konkret bedeutet dies, dass der Blaue Engel kein Gütesiegel auf das Gesamtprodukt ist, sondern nur für eine bestimmte Eigenschaft. Der Verbraucher muss hierzu besonders den Untertitel beachten, der bspw. lautet „Der Blaue Engel, weil emissionsarm“, „Der Blaue Engel, weil Mehrweg“, „Der Blaue Engel, weil aus 100% Altpapier“ usw. Ein Produkt könnte daher auch mehr als einen Blaue Engel Gütesiegel aufweisen. Die Hersteller beschränken sich aber meist auf die Herausstellung einer bestimmten Eigenschaft.

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