BIKO Tirol - Bio-Kontrollstelle

Gütezeichen: BIKO Tirol - Bio-Kontrollstelle


Österreichisches Bio-Kontrollzeichen für Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft. Die Biokontrollstelle BIKO Tirol überprüft die Einhaltung der EU-Bio-Verordnungen und des Österreichischen Lebensmittelbuches (Codex).

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Sojaprodukte


Kontrolliert biologischer Anbau

Regional

Soziale Verantwortung lt. gesetzlichen Vorgaben

Umweltschonende Verpackung

Beschreibung

Die Biokontrollstelle BIKO Tirol wurde 1994 als Bio-Kontrollstelle gegründet. Heute werden auch andere Bereiche, wie Gentechnikfreie Milchproduktion, AMA Gütesiegel, Qualität Tirol und Rindfleischetikettierung kontrolliert bzw. zertifiziert.

Bio-Kontrollstellen sind unabhängige Prüfinstitute, die die Einhaltung der gültigen Gesetze, Normen und Richtlinien überprüfen, was durch die Vergabe des Kontrollstellenzeichens garantiert wird.

Die Biokontrollstelle BIKO Tirol überprüft die Einhaltung der EU-Bio-Verordnungen und des Österreichischen Lebensmittelbuches (Codex). Die geprüften Produkte tragen den Kontrollstellencode der BIKO Tirol: AT-Bio-701

Geprüft wird nach:

  • EU-Bio-VO Nr. 834/2007 (EU-BIO-Verordnung)
  • EU-Bio-VO Nr. 889/2008 (Durchführungsvorschriften) Österreichischer Lebensmittelcodex Kapitel A8, "Gentechnikfrei" gemäß Österr. Lebensmittelbuch 3. Auflage
  • Verbandsrichtlinien österreichischer Bio-Verbände

Zu den zentralen Kriterien der BIO-Verordnung gehören:

  • Zutaten der Produkte zu mindestens 95% aus ökologischem Landbau
  •  Bestrahlungsverbot von Lebensmitteln
  •  Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und leicht lösliche mineralische Düngermittel
  • Erhalt/Verbesserung der Bodenfruchbarkeit zentral: durch Fruchtfolgen und durch den Betrieb erzeugte tierische oder pflanzliche Dünger
  • Konventionelles Saatgut und Jungpflanzen sind nur in Ausnahmefällen, z.B. Übergangszeiträumen erlaubt
  • Artgerechte Tierhaltung hinsichtlich Belüftung, Platz- und Komfortbedarf und Lichtanspruch der Tiere
  • Fütterung: mit ökologisch produzierten Futtermitteln vom Betrieb, ohne Zusatz von Antibiotika und Leistungsförderern. Die Fütterung mit Tiermehl ist verboten
  • Einsatz von Medikamenten: vorzugsweise mit pflanzlichen oder homöopathischen Arzneimitteln. Der Einsatz wachstumsfördernder Stoffe oder die Veränderung des Reproduktionszyklus der Tiere ist verboten.
  • Vorbeugende medizinische Eingriffe am Tier wie Zähnekneifen, Kupieren des Schwanzes, Stutzen der Schnäbel etc. dürfen nicht systematisch angewendet werden. Die Enthornung von Rindern ist aus Sicherheitsgründen erlaubt.
  • Die Belastung von Boden und Gewässer durch feste und flüssige tierische Ausscheidungen sind zu vermeiden

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