Blauer Engel
Babyüberwachungsgeräte RAL-UZ 125

Gütezeichen: Blauer Engel


Der Blaue Engel ist das deutsche staatliche Umweltzeichen. Die Richtlinie für Babyüberwachungsgeräte zeichnet Geräte aus, die in der Produktion gehobene Umweltansprüche und zugleich auch hohe Ansprüche an Gesundheits- und Verbraucherschutz erfüllen.

Dieses Label gehört zu einer Gruppe aus mehreren Richtlinien.
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Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Informations- und Kommunikationselektronik


Eingeschränkter Einsatz umweltschädlicher und gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe

Geringer Energieverbrauch

Geräuscharm

Langlebigkeit

Reparierbarkeit und recyclinggerechte Konstruktion

Soziale Verantwortung

Strahlungsarm

Umweltschonende Produktion / ressourcenschonend

Umweltschonende Verpackung

Verbot bestimmter Inhaltsstoffe

Beschreibung

Der Blaue Engel ist das deutsche staatliche Umweltzeichen. Seit 1978 setzt er Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen, die von einer unabhängigen Jury nach definierten Kriterien beschlossen werden.

gültig bis: 31.12.2018

Das Label kennzeichnet Babyüberwachungsgeräte (auch „Babyfone" genannt), die sich durch folgende Umwelteigenschaften auszeichnen: geringer Energieverbrauch, minimierte Strahlenbelastung und Vermeidung umweltbelastender Materialien.

 

Erfüllte Kriterien für Babyüberwachungsgeräte:

  • Geringer Energieverbrauch: Die elektrische Leistungsaufnahme der Gerätekomponenten auf der „Babyseite" darf im Zustand der Raumüberwachung einen Wert von 2 Watt nicht überschreiten. Im ausgeschalteten Zustand darf die elektrische Leistungsaufnahme einen Wert von 1 Watt nicht überschreiten.

  • Strahlenemissionen: Um die Belastungen durch hochfrequente Wechselfelder (Frequenzbereiche von 27 bis 2.400 MHz) zu minimieren, darf die abgestrahlte Leistung des Senders auf der „Babyseite" einen Wert von 1,25 mW nicht überschreiten.

    In den Frequenzbereichen von 0,025 bis 150 KHz2 („niederfrequente Strahlung") dürfen die von den Gerätekomponenten (einschließlich Netzteil) auf der „Babyseite" abgestrahlten magnetischen Wechselfelder in einem Messabstand von 30 cm spezifische Effektivwerte nicht überschreiten.
  • Verbot bestimmter Inhaltsstoffe: Den Kunststoffen dürfen keine Stoffe zugesetzt sein, die als krebserzeugend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend gelten. Des Weiteren sind halogenhaltige Polymere und halogenorganische Verbindungen als Flammschutzmittel nicht zulässig.

Beteiligte Institutionen am Vergabe- und Kontrollverfahren:

- Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, fungiert als Zeicheninhaber und informiert die Öffentlichkeit.

- Umweltbundesamt, nimmt Anträge entgegen und legt sie nach Prüfung und Bewertung der Jury vor.

- RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V., als Zeichenvergabestelle, führt die Expertenanhörungen durch und prüft, ob die Anforderungen erfüllt werden.

- Jury Umweltzeichen ("Jury UZ"), das unabhängige Beschlussgremium mit Vertretern aus Umwelt- und Verbraucherverbänden, Gewerkschaften, Industrie, Handel, Handwerk, Kommunen, Wissenschaft, Medien, Kirchen und Bundesländern, hat im Vergabeverfahren das letzte Wort und trifft die eigentliche Vergabeentscheidung.

Der Blaue Engel ist jedoch kein Unbedenklichkeitszeichen: Die so gekennzeichneten Produkte stellen in ihrer jeweiligen Produktgruppe das „geringste Übel" in puncto Umweltbelastung dar, nach dem Motto: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Konkret bedeutet dies, dass der Blaue Engel kein Gütesiegel auf das Gesamtprodukt ist, sondern nur für eine bestimmte Eigenschaft. Der Verbraucher muss hierzu besonders den Untertitel beachten, der bspw. lautet „Der Blaue Engel, weil emissionsarm", „Der Blaue Engel, weil Mehrweg", „Der Blaue Engel, weil aus 100% Altpapier" usw. Ein Produkt könnte daher auch mehr als einen Blaue Engel Gütesiegel aufweisen. Die Hersteller beschränken sich aber meist auf die Herausstellung einer bestimmten Eigenschaft.

Quelle: https://www.blauer-engel.de/de/fuer-unternehmen/vergabegrundlagen

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