Fair Wear Foundation

Gütezeichen: Fair Wear Foundation


Die Fair Wear Foundation (FWF) zeichnet Textilfirmen aus, die sich an die Richtlinien für Arbeitsbedingungen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) halten. Die FWF arbeitet international mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen, in Österreich ist das die Clean Cloth Campaign.

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Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Kleidung und Textilien


Abwasseraufbereitung

Eingeschränkter Einsatz umweltschädlicher und gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe

Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau

Soziale Verantwortung

Umweltschonende Produktion / ressourcenschonend

Verbot bestimmter Stoffe in der Produktion

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Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Schuhe


Abwasseraufbereitung

Eingeschränkter Einsatz umweltschädlicher und gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe

Kautschuk aus nachhaltiger Bewirtschaftung

Langlebigkeit

Nachhaltige Herkunft und Erzeugung der Rohstoffe

Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau

Soziale Verantwortung

Umweltschonende Produktion / ressourcenschonend

Umweltschonende Verpackung

Verbot bestimmter Inhaltsstoffe

Verzicht auf tierische Produkte

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Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Sportbekleidung


Abwasseraufbereitung

Eingeschränkter Einsatz umweltschädlicher und gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe

Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau

Soziale Verantwortung

Umweltschonende Produktion / ressourcenschonend

Verbot bestimmter Inhaltsstoffe

Beschreibung

Bei der Fair Wear Foundation (FWF) handelt es sich um ein soziales Managementlabel, welches Arbeitsbedingungen und soziale Kriterien für den Firmenstandort festlegt.

Die Fair Wear Foundation (FWF) ist eine aus den Niederlanden stammende „Multistakeholder Initative“ mit dem Ziel, die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie in den Produktionsländern zu verbessern. Diese  Initiative zeichnet Textilfirmen aus, die sich an die Richtlinien für Arbeitsbedingungen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) halten. Daraus hat die FWF den Arbeitsverhaltenskodex der Fair Wear Foundation entwickelt.

Es wird mit diesem Label das Unternehmen bewertet und nicht das Produkt. Es handelt sich um ein anspruchsvolles Label, das wesentlich zu Verbesserungen der fairen Produktionsbedingungen von Textilien beiträgt.

Die Kriterien für die Vergabe des Labels werden von unabhängigen Stellen mitentwickelt . Umfassende und regelmäßige Kontrollen machen das Label glaubwürdig.

Kriterien:

Dieser Kodex umfasst soziale Mindeststandards von der Zulieferkette bis hin zum Endprodukt.

  • keine Zwangsarbeit
  • keine Diskriminierung
  • keine Kinderarbeit
  • Versammlungsfreiheit und Recht auf Tarifverhandlungen
  • Existenzlohn statt nur Mindestlohn
  • keine exzessiven Überstunden
  • rechtlich verbindliche Arbeitsverträge
  • Sicherheit und Gesundheit am Arbeitspl
  • Trainings für Management und ArbeiterInnen

Kontrolle:

Stichprobenartige externe Kontrollen durch von Fair Wear eingesetzte lokale Prüfer.

Details:

Dieses Gütesigel trifft keine Aussage darüber, dass bereits die oben genannten Sozialstandards entlang der gesamten Lieferkette erfüllt sind. Nach wie vor gelten in der Textilbranche ausufernde Arbeitszeiten und zu niedrige Löhne als Standard der gesamten Branche.

Leserkommentare (1)

Profilbild: florulez
florulez
07.05.2013 / 11:26

Ich halte die Fair Wear Foundation für maßgeblich in der Entwicklung sauberer Kleidung. Bei Do-Change arbeiten wir ausschließlich mit Textilien, die u.a. von Unternehmen stammen, die der Fair Wear Foundation angehören. Wenn ihr reinschauen mögt: http://www.do-change.com/shop/UEber-uns/Produktion/Fair-Wear-Foundation.

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