AMA-Biosiegel
mit Ursprungsangabe

Gütezeichen: AMA-Biosiegel


Um dem Konsumenten den Einkauf biologisch erzeugter Lebensmittel zu erleichtern, wurde von der AMA-Marketing GesmbH das AMA-Biosiegel entwickelt. Die Qualitäts- und Prüfbestimmungen sind strenger als die gesetzlichen Bio-Vorgaben. Es werden biologische Lebensmittel aus Österreich ausgezeichnet.

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Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Blumen & Pflanzen


Biologisch abbaubar

Eingeschränkter Einsatz umweltschädlicher und gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe

Förderung von Artenvielfalt/ Naturschutz

Kontrolliert biologischer Anbau

Regional

Soziale Verantwortung lt. gesetzlichen Vorgaben

Umweltschonende Verpackung 1

Verbot bestimmter Inhaltsstoffe, Torf frei

1 PVC-freie Verpackung

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Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Eier


Artgerechte Tierhaltung

Kontrolliert biologischer Aufzucht

Regional

Soziale Verantwortung lt. gesetzlichen Vorgaben

Umweltschonende Verpackung

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Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Fleisch und Fleischprodukte


Artgerechte Tierhaltung

Kontrolliert biologische Aufzucht

Regional

Soziale Verantwortung lt. gesetzlichen Vorgaben

Umweltschonende Verpackung

Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Getreide und Getreideprodukte, Obst und Gemüse, Reis und Teigwaren, Honig , Gewürze , Brotaufstriche, Sojaprodukte, Fleischersatzprodukte, Erdäpfel


Kontrolliert biologischer Anbau

Regional

Soziale Verantwortung lt. gesetzlichen Vorgaben

Umweltschonende Verpackung

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Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Milch und Milchprodukte


Artgerechte Tierhaltung

Kontrolliert biologischer Anbau

Mehrweggebinde

Regional

Soziale Verantwortung lt. gesetzlichen Vorgaben

Umweltschonende Verpackung 1

1 PVC-freie Verpackung

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Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Bier


Kontrolliert biologischer Anbau

Mehrweggebinde

Regional

Soziale Verantwortung lt. gesetzlichen Vorgaben

Beschreibung

Bei der Verwendung des AMA-Biosiegels mit Ursprungsangabe müssen die wertbestimmenden landwirtschaftlichen Rohstoffe zu 100% aus der im Zeichen angeführten Region stammen. Die Be- und Verarbeitung aller Lebensmittel hat jedenfalls in der angegebenen Region stattzufinden.

Das Zeichen basiert auf den Anforderungen der EU-Bio-Verordnung 834/07. Zu den zentralen Kriterien der Verordnung gehören:

  • Bestrahlungsverbot von Lebensmitteln
  • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und leicht lösliche mineralische Düngermittel
  • Erhalt/Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit zentral: durch Fruchtfolgen und durch den Betrieb erzeugte tierische oder pflanzliche Dünger.
  • Konventionelles Saatgut und Jungpflanzen sind nur in Ausnahmefällen, z.B. Übergangszeiträumen erlaubt
  • Artgerechte Tierhaltung hinsichtlich Lüftung, Platz- und Komfort, Licht und verpflichtendem Auslauf ins Freie
  • Fütterung: mit Bio-Futtermitteln, ohne leistungssteigernden Zusatz von Antibiotika und Leistungsförderern. Die Fütterung von Tiermehl oder gentechnisch veränderten Futtermitteln ist verboten
  • Behandlung von Krankheiten vorzugsweise mit pflanzlichen oder homöopathischen Arzneimitteln. Die Veränderung des Reproduktionszyklus der Tiere ist verboten.
  • Vorbeugende medizinische Eingriffe am Tier wie Zähne kneifen, Kupieren des Schwanzes, Stutzen der Schnäbel etc. dürfen nicht systematisch angewendet werden. Das routinemäßige Enthornen von Rindern ist nicht erlaubt. 

Auf der Ebene der Verarbeiter ist die AMA-Biosiegel-Richtlinie einzuhalten, deren Kriterien strenger als die gesetzlichen Bio-Verordnungen sind. Zu den zentralen Kriterien der Richtlinie gehören:

  • 100 Prozent biologische Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs
  • Optimale Produktqualität (gute Herstellungspraxis/HACCP)
  • wenn möglich Naturbelassenheit, dh Reduzierung bei den Zusatzstoffen (bspw. sind zehn Zusatzstoffe, deren Verwendung nach der EU-Bio-Verordnung erlaubt wären, in der AMA-Biosiegel-Richtlinie nicht zugelassen.
  • Verpflichtende Produktanalysen und Labortests, z.B. eine Höchstgrenze der Gesamtkeimzahl bei Wurst, systematisches Rückstandsmonitoring bei Obst
  • Umweltschonende Verpackung, z.B. Verbot von PVC
  • Transparente Herkunftskennzeichnung der landwirtschaftlichen Rohstoffe

Kontrolle:

Die Einhaltung der Kriterien wird gemäß den EU-Bio-Verordnungen mindestens einmal jährlich von einer zugelassenen, unabhängigen Kontrollstelle überprüft. Die Kontrolle erfolgt aufgrund eines dreistufigen Systems: regelmäßige Eigenkontrollen durch den Verarbeiter aufgrund von vorgegebenen Checklisten, externe Kontrollen durch die AMA oder eine zugelassene Kontrollstelle sowie stichprobenartige, externe Überkontrollen.

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