Diese Seite nutzt Cookies. Durch die fortgesetzte Benützung der Seite stimmen Sie der Cookienutzung zu. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in derDatenschutzerklärung.

V-Label

Vegetarisch

Bewertung der Redaktion: eingeschränkt empfehlenswert

  • Umweltlabel: nein
  • Soziallabel: nein
  • Themenlabel: ja

Das Label gibt es in zwei Varianten, eines für vegane und eines für vegetarische Produkte. Die Kategorie ist deutlich unterhalb des runden Kreises abgebildet. Tierversuche für V-Label Produkte oder speziell dafür entwickelter Zutaten sind verboten. Diese Version zeigt die für vegetarische Produkte.

Wofür das Label steht

Sojaprodukte

Alkoholfreie Getränke

Fleischersatzprodukte

Honig

Milch & Milchprodukte

Schokolade

Süßwaren

Beschreibung

Das Europäische Vegetarismus-Label (V-Label) wird von der Initiative „Bewusst kaufen“ als eingeschränkt empfehlenswert eingestuft, da es sich nicht als Umwelt – oder Soziallabel einstufen lässt. Das Themenlabel bezieht sich auf vegetarische Produkte.

Erfüllte Kriterien

Das Europäische Vegetarismus-Label (V-Label) wurde vom italienischen Künstler Prof. Bruno Nascimben (Castenaso) entworfen und am „Europäische Vegetarier-Union“ (EVU)-Kongress von 1985 in Cervia/Italien für die weltweite Benutzung präsentiert. Laut Europäischer Vegetarier Union ist das Label weltweit das bekannteste und am häufigsten benutzte vegetarische Label.

Ziel des Labels ist es vegetarische und rein pflanzliche Produkte für den Konsumenten schnell und eindeutig erkennbar zu machen sowie eine einheitliche Kennzeichnung für Europa zu schaffen.

Das V-Label wurde mit dem Ziel gegründet, einen international einheitlichen Standard für vegane und vegetarische Produkte zu entwickeln. Es mangelt bisher an gesetzlichen Definitionen dieser Begriffe. In einzelnen Ländern (Schweiz, Deutschland) gibt es Gesetze oder Beschlüsse der Verbraucherminister, das V-Label geht über diese Anforderungen hinaus. In jedem Land ist ein Verein, der sich zentral für die Interessen vegan oder vegetarisch lebender KonsumentInnen einsetzt, für die vergabe (Prüfung der Rezepturen und Produktionsprozesse) zuständig.

Erfüllte Kriterien

  • Keine genetisch veränderten Organismen
  • Überprüfung der verwendeten Inhalts- und Hilfsstoffe
  • Keine Tierversuche am Endprodukt
  • Verpflichtung der Hersteller zur Qualitätssicherung
  • Jährliche Produktkontrollen am Produktionsort

Kontrolle

Zur Überprüfung der Einhaltung der Kriterien vor Ort werden regelmäßige Kontrollen durch unabhängige Kontrollstellen durchgeführt. In Österreich sind dazu derzeit ermächtigt: ABG/agrovet, LVA, SGS, Lacon, Bios, Quality Austria, SLK (im Textilbereich: ÖTI). Im Food-Bereich erfolgt in der Regel ein jährliches Audit, in anderen Sektoren kann die Frequenz niedriger sein.

Die Kontrolle erfolgt in Österreich durch die Vegane Gesellschaft Österreich. Die Rezepturen samt Produktionshilfsstoffen von V-Label-Produkten werden einzeln geprüft und die Produzenten regelmäßig vor Ort kontrolliert. Gastronomiebetriebe werden geschult und mit Kontrollen der Küchen, der Lagerräumlichkeiten und mit Befragungen des Personals überprüft. Die Kontrollen finden unangemeldet einmal pro Jahr statt. Weiters finden Rezepturkontrollen statt.

Inhaber der Markenrechte am V-Label ist die European Vegetarian Union (EVU), die die Zusammenarbeit der verschiedenen nationalen Veggie-Organisationen koordiniert.

Gütezeichen-Typ

Verbandszeichen

Vergabestelle

ProVeg e.V.
Genthiner Straße 48
10785 Berlin
Tel: +49 30 29 02 82 53-0
Fax: +49 30 29 02 82 53-26

https://proveg.com/de/kontakt/

info.de@ProVeg.com

Kontrollstelle

Österreich: Vegane Gesellschaft Österreich
Johannes Gilli – Country Coordinator
Meidlinger Hauptstr. 63/6 A-1120 Wien
Tel.: +43 / 1 929 14 988 1
Fax: +43 / 1 929 14 98-198

http://www.vegan.at

at@v-label.info

Seite teilen