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Wissenswert

Weihnachtsbeleuchtung sparsam einsetzen

Im Winter sind die Tage kurz und dunkel - dennoch ist zur Weihnachtszeit vieles hell erleuchtet: Zahlreiche Lichterketten in den Einkaufsstraßen verdrängen die Finsternis, zaubern eine magische Stimmung und auch in den Gärten, Häusern und Wohnungen vieler Österreicherinnen und Österreicher blinkt und funkelt es. Dennoch sollte man bei der Weihnachtsbeleuchtung Sparsamkeit walten lassen.

Weniger ist mehr

Für viele ist die Beleuchtung zu Weihnachten ein Muss – und das nicht nur auf dem Christbaum. In Österreich entspricht der Energieverbrauch für Weihnachtsbeleuchtung dem Jahresstromverbrauch einer Stadt mit 10.000 Euro. Wer also auf allzu üppige Beleuchtung verzichtet, spart Energie und somit bares Geld.

Energiesparende LED-Beleuchtung verwenden

Leuchtende Lichterkette
© Pexels

Lichterketten mit herkömmlichen Glühlampen sind wahre Stromfresser. Zwar dürfen lt. EU-Ökodesign-Verordnung für Beleuchtung nur noch LED- und Energiesparlampen verkauft werden, da Weihnachtsbeleuchtung allerdings so selten benutzt wird, sind viele alte Lichterketten noch im Einsatz  – diese verbrauchen allerdings bis zu 90 % mehr Energie als moderne Leuchtmittel mit LED-Technologie. Zum Vergleich: Ein zehn Meter langer Lichtschlauch mit herkömmlichen, alten Glühbirnen verbraucht in 5 Wochen ungefähr so viel Strom wie ein 140l-Kühlschrank mit Gefrierfach (Energieeffizienzklasse A++) im Jahr. Deshalb lohnt es sich, alte Lichterketten gegen neue energiesparende LED-Beleuchtung auszutauschen. LED-Lampen sparen nicht nur Strom, sie halten auch bis zu 100 Mal länger als alte Glühbirnen.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass LED nicht so heiß werden wie herkömmliche Glühlampen und somit auch bei längerer Brenndauer die Gefahr der Überhitzung reduziert ist. Batteriebetriebene Beleuchtung sollte allerdings vermieden werden, da die Herstellung und Entsorgung von Batterien problematisch für die Umwelt ist.

Lichtverschmutzung reduzieren

Viele verschwommene Lichter
© Pixabay

Weniger ist mehr, dieses Motto gilt auch für die Beleuchtungsdauer. Schalten Sie die Beleuchtung am besten erst bei Dämmerung ein und über Nacht wieder aus – im Schlaf können Sie sich ohnehin nicht an ihrem Anblick erfreuen.
Außenbeleuchtung wird zudem oft auch von Nachbarn und Tieren als störende Lichtquelle empfunden.
Um die Beleuchtungsdauer zu regulieren, bietet sich der Einsatz einer automatischen Zeitschaltuhr an, die Ihre Beleuchtung nur zu den von Ihnen gewünschten Zeiten erstrahlen lässt. Auch so sparen Sie wertvolle Energie.

Altbewährt: Kerzen als Alternative

Kerze auf einem Weihnachtsbaum
© Pixabay

Wer komplett auf elektrische Beleuchtung verzichten möchte, kann auf Altbewährtes zurückgreifen – Kerzen. Allerdings sollte man dabei die Brandgefahr nicht unterschätzen. Außerdem sind viele Kerzen aus wenig umweltfreundlichem Paraffin oder Stearin – deshalb sollten Sie beim Kauf unbedingt auf natürliche Rohstoffe Wert legen, beispielsweise Bienenwachs, Raps oder Soja. Weitere Details dazu liefert unser Beitrag „Warum Kerze nicht gleich Kerze ist“.

Weitere Informationen zu Lampen und Leuchtmitteln:

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