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KategorienNachhaltig im AlltagIn vier Schritten zur nachhaltigen Faschingsfeier

Second-Hand-Kostüme, umweltfreundliche Deko und Schminke ohne bedenkliche Zusatzstoffe – so gestaltest du dein Faschingsfest nachhaltiger.

Schritt 1: Die Dekoration

Deko, Konfetti und Girlanden haben zu Fasching Tradition – gleichzeitig können sie Natur oder Tierwelt belasten, beispielsweise wenn Luftballons in die Umwelt gelangen und von Vögeln gefressen werden. Das muss nicht sein! Verzichte wenn möglich auf Luftballons und setze auf Girlanden aus recyceltem Papier, sowie Konfetti aus Maisstärke oder Reispapier. Verwende bunte Stoffe und Naturmaterialien anstelle von Einwegdeko aus Kunststoff. Verzichte besser auf umweltschädigende Spritzkerzen und Feuerwerkskörper.

Faschingsgirlande
Besser auf Deko aus Naturmaterialien zurückgreifen, anstelle von Plastik und Luftballons© pixabay

Schritt 2: Das Kostüm

Vermeide Einwegkostüme – diese sind meist als billige Wegwerfware konzipiert und können schadstoffbelastet sein. Wasche gekaufte Kostüme jedenfalls vor dem Tragen, und trage darunter Baumwollunterkleidung. Prüfe Kinderkostüme auf Sicherheit und vermeide leicht lösliche Applikationen. Führe Geruchstests bei Masken durch und wähle Kostüme für ausreichende Atem- und Bewegungsfreiheit. Überziehe z.B. bei bunten Tages-Kontaktlinsen nicht die empfohlene Tragedauer, damit deine Augen keinen Schaden nehmen.

Eine gute Alternative ist Upcycling. Durchsuche deinen Kleiderschrank nach wiederverwendbaren Materialien und kreiere einzigartige Verkleidungen. Oder tausche Kostüme und Scherzartikel im Freundeskreis. Ist hier nichts Passendes dabei, wirst du sicher bei Kostümverleihen, Second-Hand-Plattformen oder via Kleidertausch App „uptraded“ fündig.

Tipp: Hier findest du viele Anregungen für selbstgemachte Kostüme für Kinder – viele Bestandteil hast du wahrscheinlich bereits im Kleiderschrank.

Wusstest du eigentlich: Faschingskostüme, Masken, Perücken oder Bärte zum Aufkleben enthalten häufig Polyester oder Nylon und können daher leicht Feuer fangen. Halte deshalb einen Sicherheitsabstand zu offenen Flammen und Funken ein.

Selbst gebastelte Kostüme sind kreativ und einzigartig© Unsplash

Schritt 3: Die Faschingsschminke

Achte darauf, dass die Faschingsschminke keine bedenklichen Inhaltsstoffe wie Azofarbstoffe, hormonell wirksame Substanzen oder Mineralöl enthält. Aufgrund der langen Tragedauer und großflächigen Anwendung wähle qualitativ hochwertige Produkte und setze am besten auf zertifizierte Bio- bzw. Naturkosmetik. Du willst nicht auf Glitzer verzichten? Es gibt bereits umweltfreundliche Alternativen zu Plastikglitzerpartikeln am Markt wie Bioglitzer z.B. von Birkenspanner oder natürliche Haarmaskara von Namaki. Alternativ kannst du auch auf selbstgemachte Faschingsschminke ohne Konservierungsmittel zurückgreifen.

Verschiedene Farben an Glitzerschminke
Herkömmliche Faschingsschminke kann bedenkliche Stoffe wie Azofarben enthalten© unsplash

Schritt 4: Das Fest

Vermeide Einweggeschirr und -besteck bei deinem Faschingsfest und nutze stattdessen Mehrwegprodukte. Verzichte z.B. auf Plastiktrinkhalme und setze auf wiederverwendbare Alternativen aus Glas, Edelstahl, Stroh oder Bambus. Greife zu Snacks mit Bio- und Fair Trade-Zertifizierung und bevorzuge saisonale und pflanzliche Lebensmittel. Stelle bei deiner Party Behälter für Restmüll, Plastik/Metall, Papier und Glas bereit – das erleichtert das korrekte Trennen der Abfälle und unterstützt das Recycling.

Achte auf Mülltrennung und Recycling – auch zu Fasching© unsplash

Quellen und weiterführende Infos:
Biorama – Was einmal glitzert, glitzert für immer
Zero Waste Austria – 5 nachhaltige Verkleidungsideen für den Fasching