Diese Seite nutzt Cookies. Durch die fortgesetzte Benützung der Seite stimmen Sie der Cookienutzung zu. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in derDatenschutzerklärung.

KategorienWissenswertDer eigene Garten in der Stadt – von Gartenparzelle bis Online-Garten

Wer auch in der Stadt nicht auf selbst gezogenes Gemüse verzichten möchte, für den gibt es inzwischen eine große Auswahl an Alternativen zum hauseigenen Gemüsebeet: Von der gemieteten Gartenparzelle über Gemeinschaftsgärten bis hin zum Online-Garten mit Erntelieferung per Post.

Gemüseparzelle mieten

Dem Gefühl des eigenen Gartens am nächsten kommt man mit einer Gemüseparzelle. Diese kann für einen bestimmten Zeitraum (meist von Mai bis Oktober) angemietet werden, bei der Übergabe bekommt man ein fertig mit Pflanzen bestücktes Stück Feld (z.B. Tomaten, Karotten, Spinat, Erbsen, Salat, Zucchini, u.v.m.). Für dieses ist man dann bis zur Rückgabe verantwortlich und kann vom Frühjahr bis in den Herbst hinein das eigene Bio-Gemüse ernten. Eine Liste solcher Bio-Gemüseanbau Angebote (auch außerhalb Wiens) hat DIE UMWELTBERATUNG in ihrem Artikel Gemüse Parzelle: die eigene Ernte zusammengestellt. Dort zu finden sind auch die Ökoparzellen der Stadt Wien, welche es in zwei verschiedenen Größen (40 bzw. 80 Quadratmeter) auf der Ackerfläche des Bio-Zentrums Lobau gibt. Diese werden organisch-biologisch bewirtschaftet.

Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgärten

Wer nicht alleine für eine gemietete Gartenparzelle verantwortlich sein möchte oder wenn es aus Zeitgründen schwierig ist, die regelmäßige Pflege zu übernehmen, für den könnte ein Nachbarschafts- oder Gemeinschaftsgarten attraktiv sein: Hier garteln Menschen aus der Umgebung miteinander und teilen sich die Arbeit und Ernte auf. Das gemeinsame Garteln steht im Mittelpunkt und die Gärten sind auch Orte der Erholung und des Austauschs. Für die meisten Projekte ist eine Anmeldung erforderlich, bei einigen, wie beispielsweise beim Naschgarten im 21. Bezirk kann man aber auch einfach vorbeikommen und mithelfen. Wer in seiner Umgebung einen Gemeinschafts- oder Nachbarschaftsgarten sucht, der findet auf der Website von Garteln in Wien einen Überblick über bereits bestehende Gärten.

Wer selbst aktiv werden möchte: Die Gründung von neuen Nachbarschafts- und Gemeinschaftsgärten wird sowohl finanziell als auch durch Service und Beratung von der Stadt Wien gefördert und auch die Gebietsbetreuungen unterstützen engagierte Gärtner:innen (z.B. bei der Kostenkalkulation und Moderation von Gruppenprozessen).

Egal ob gemietete Gartenparzelle, Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgarten, wer nützliche Informationen zu saisonalen Blumen und Pflanzen aus regionalem Anbau, biologischer Produktion und fairem Handel sucht findet sie in unserem Ratgeber Blumen und Pflanzen. Informationen zu nachhaltigen Substraten und Düngemitteln haben wir außerdem im Ratgeber Pflanzenschutz und Düngemittel zusammengefasst.

Online-Garten

Kein Gemeinschaftsgefühl, aber eine große Portion „Gamification“ bieten Online-Gärten, wie beispielsweise myAcker, hier kann man bequem und von überall sein Gemüsebeet bestellen, pflegen und sogar ernten – das Gemüse kommt dann per Post. Auch wenn sich das Konzept auf den ersten Blick wie ein Computerspiel anhört, die so erstellten Gärten sind durchaus real: Der je nach Jahreszeit mit dem gewünschten Gemüse „bepflanzte“ Garten wird nämlich auf einem realen Acker angelegt und man kann den Zustand des Gartens jederzeit digital nachverfolgen. Die Pflege läuft ebenfalls online ab (z.B. Jäten, Gießen, Pflanzenschutz,…) und auch geerntet wird digital – das Team von myAcker setzt all diese Arbeiten dann vor Ort um und das geerntete Gemüse wird CO2 neutral als Paket zugestellt.

Quellen und weitere Informationen:

Seite teilen