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KategorienWissenswertHome Office nachhaltiger gestalten

Seit rund einem Jahr hat sich für viele Menschen das Berufsleben in die eigenen vier Wände verlagert. Die Fahrt mit dem Auto ins Büro ist inzwischen eine Seltenheit und statt zum nächsten wichtigen Meeting mit dem Flugzeug anzureisen, findet es einfach im Wohnzimmer statt – online. Dass das Arbeiten im Home Office aber noch mehr klimaschonendes Potenzial hat zeigen unsere nachhaltigen Alternativen.

Weniger Papier

Vor einigen Jahren kam die Idee des „papierlosen“ Büros auf – gerade in Zeiten einer starken Verlagerung von offline zu online eine logische Entwicklung. Dennoch zeigte sich vor der Pandemie ein gegensätzlicher Trend – weiterhin wurden viele Post-Its, Flipcharts, Notizzettel und viele Seiten an ausgedruckten Informationen verwendet. Das Arbeiten im Home Office kann dazu beitragen, Notizen nun doch häufiger online abzuspeichern – neben dem Vorteil, dass so weniger Papier verbraucht wird, geht auch die Weiterleitung an andere Personen mit nur wenigen Klicks schneller und effizienter.

Energie sparen

Einfach und sinnvoll – elektronische Geräte und Lampen, die gerade nicht verwendet werden, sollten immer ausgeschaltet werden und nicht im Standby-Modus weiterlaufen. Dafür ist eine Steckdosenleiste mit einem Schalter empfehlenswert. Mehr dazu gibt’s auch in unserem Ratgeber Energie sparen und auf klimaaktiv.at. Schon beim Kauf von IT-Geräten sollte auf Energieeffizienz geachtet werden – worauf es bei der Anschaffung neuer Geräte ankommt, findet ihr auch im Ratgeber Computer, Monitore und Drucker und auf topprodukte.at.

Nachhaltige Alternative: Auch wer nicht regelmäßig zwischen Büro und Home-Office wechselt kann mit einem Notebook gut beraten sein. Da Notebooks auf eine möglichst lange Akku Laufzeit ausgelegt sind, können diese energiesparender als viele Standcomputer sein.

Grüner Strom

Damit das Mehr an Strom, das durch das Arbeiten von Zuhause verbraucht wird, möglichst nachhaltig und klimaschonend produziert wird, lohnt sich ein Wechsel zu einem Ökostrom Erzeuger, der Strom aus 100% erneuerbaren Energien anbietet. Am besten wählt man ein Produkt aus, das mit dem Österreichischen Umweltzeichen für „Grünen Strom“ ausgezeichnet wurde. Mit dem Gütezeichen kann man sicher gehen, dass der Strom auch tatsächlich aus 100 % erneuerbaren Energieträgern stammt und daher garantiert frei von fossilen und nuklearen Energieträgern ist. Entsprechende Ökostromanbieter für Grünen Strom finden Sie auf der Website des Österreichischen Umweltzeichens.

Richtiges Heizen und Lüften

Räume, die nicht für das Home Office genutzt werden, sollten während der Arbeitszeit nicht durchgängig geheizt bzw. gekühlt werden. Wer von Zuhause aus arbeitet sollte mehrmals am Tag die Fenster öffnen, denn nicht nur das kurzzeitige Aufstehen vom Schreibtisch tut dem Körper gut, sondern ein erfrischtes Raumklima fördert auch die Konzentrationsfähigkeit.

Nachhaltige Kaffee- und Mittagspause

Anders als in vielen Büros kann man zuhause selbst entscheiden welcher Kaffee in die Kaffeemaschine kommt – fair gehandelter Bio-Kaffee oder biologisch abbaubare Kaffeepads sind die nachhaltige Alternativen für die Kaffeepause im Home Office. Ein selbstgekochte Mittagessen spart nicht nur Geld, sondern wird durch die Verwendung von saisonalen und regionalen Zutaten auch klimafreundlich (mehr zu der Verfügbarkeit von Obst, Gemüse, Kräutern und Nüssen in Österreich gibt’s in unserem Saisonkalender). Sollte es mal schnell gehen müssen ist auch eine Abholung einem Restaurant um die Ecke eine gute Alternative, denn im Gegensatz zur Lieferung spart man hier den Transport und kann die Speisen meist in selbstmitgebrachtem Geschirr mitnehmen.

Quellen und weitere Informationen:

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