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Ratgeber

Kosmetische Produkte

Es gibt wenige Produkte, mit denen wir so „hautnah“ in Kontakt treten wie mit Kosmetik – Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen haben einen dementsprechend hohen Stellenwert. Allerdings bedeutet das naturnahe Image eines Produktes oder einer Marke noch nicht automatisch, dass es sich auch tatsächlich um Naturkosmetik handelt. EU-weit gibt es auch noch keine klaren Kriterien, die die Verwendung des Begriffs „Naturkosmetik“ rechtfertigen. Hier geben Gütezeichen und geschützte Begriffe Sicherheit und Orientierung. Sie klären Fragen bezüglich Produktsicherheit, gesundheitlichen Aspekten, Nachhaltigkeit in der Produktion und den Inhaltsstoffen.

Worauf Sie achten sollten

  • Kennzeichnung als „Naturkosmetik“ und/oder „Biokosmetik“
    • Diese Bezeichnungen sind durch das österreichische Lebensmittelbuch geregelt und müssen daher gewisse Standards erfüllen.
    • Bezeichnungen, wie „natürlich“ oder der Hinweis auf pflanzliche Inhaltsstoffe sind hingegen kein sicherer Hinweis auf garantiert kontrollierte Naturkosmetik.
  • Biologische Produktion
    • Zu besonders ambitionierten Gütesiegel für kontrollierte Bio-Kosmetik zählen Demeter, Natrue Biokosmetik, Austria Bio Garantie, lacon, SLK oder CSE.
  • Palmölfreie Kosmetika
    • Vermeiden sie Kosmetika mit Palmöl: Besser ist es Kosmetika zu kaufen, die palmölfrei sind bzw. Palmöl aus verantwortungsvollen Quellen enthalten.
  • Umweltverträgliche und recyclingfähige Verpackungen
    • Greifen Sie zu umweltverträglichen und recyclingfähigen Verpackungen. Ideal sind Nachfüllpackungen, die weniger Abfall produzieren.

Labels und Gütezeichen für Kosmetische Produkte (26)

Naturkosmetik oder Biokosmetik?

Bei der Unterscheidung zwischen Naturkosmetik und Biokosmetik kommt es nur auf die Herkunft der Rohstoffe drauf an. Sowohl Naturkosmetik als auch Biokosmetik enthalten ausschließlich natürliche Rohstoffe pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ursprungs.

Keine einheitlichen Definitionen in der EU

Auf europöischer Ebene gibt es noch keine einheitlichen, gesetzlichen Definitionen zu den Begriffen Naturkosmetik und Biokosmetik. Hier gelten folgende Verordnungen:

  • Generelle EU-Kosmetikverordnung, die sicherstellt, dass Kosmetika gesundheitlich unbedenklich sind
  • Kosmetikkennzeichnungsverordnung, die die Transparenz der Inhaltsstoffe und Haltbarkeitsangaben sichert
  • „Verordnung über Kontrollmaßnahmen betreffend kosmetische Mittel“ sowie „Kosmetik-Farbstoffverordnung“
Zwei Seifenblöcke
© Unsplash

Natürliche Rohstoffe

Stoffe, die mit chemischen Verfahren gewonnen oder weiterverarbeitet wurden, sind weder in Bio- noch in Naturkosmetik erlaubt. Davon ausgenommen sind lediglich Konservierungsmittel, die auch in naturidenter Qualität (durch chemische Verfahren hergestellt) erlaubt sind, und Emulgatoren bzw. Tenside, die aus Naturstoffen stammen und mit Methoden der Oleochemie einfach chemisch verarbeitet werden dürfen.

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Außerdem dürfen nur natürliche Riech- und Aromastoffe enthalten sein. Synthetische Stoffe, wie Silikone, Parabene, synthetische Duftstoffe und Stoffe auf Erdölbasis, wie Paraffine, sind daher in Naturkosmetik nicht enthalten. Bei Biokosmetika müssen zusätzlich die pflanzlichen und tierischen Rohstoffe zumindest zu 95 Prozent aus kontrolliert biologischer Herkunft stammen. Diese Definitionen gelten in dieser Art und Weise jedoch nur in Österreich und werden vom Österreichischen Lebensmittelbuch (ÖLMB) geregelt.


Impact auf Umwelt und Gesundheit

  • Biologische Abbaubarkeit von Tensiden
    • Im Vergleich zu vielen konventionellen Produkten sind die Inhaltsstoffe zertifizierter Naturkosmetik besser abbaubar. Beispielsweise sind die zugelassenen Tenside alle entweder sehr gut oder komplett abbaubar. Viele Stoffe, die die Umwelt besonders belasten, sind in Naturkosmetik komplett verboten. Dazu zählen Silikone oder chemische hormonell wirksame UV-Filter.
    • Naturkosmetik beinhalten zwar auch Stoffe, die nicht abgebaut werden (z.B. Mineralien), aber diese Stoffe sind natürlichen Ursprungs und wurden nicht chemisch weiterverarbeitet. Sie richten daher in der Umwelt keinen Schaden an.
  • Hormonell wirksame Stoffe
    • In konventioneller Kosmetik können hormonell wirksame Stoffe enthalten sein, deren Einfluss auf den menschlichen Körper immer noch untersucht wird. Fest steht, dass sie den Hormonhaushalt beeinflussen und daher besonders für Kinder und Säuglinge nicht zu empfehlen sind.
    • Naturkosmetik ist hingegen garantiert frei von solchen Inhaltsstoffen.
      Die am häufigsten eingesetzten hormonell wirksamen Stoffe sind Parabene, die als Konservierungsmittel zum Einsatz kommen. Laut der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) wurde allerdings aus Studien mit Tierversuchen bekannt, dass einige Parabene das Hormonsystem beeinflussen können. Daher wird auf EU-Ebene viel dazu geforscht und die Richtlinien regelmäßig angepasst. So gelten Methyl- und Ethylparaben zurzeit als sicher, während Benzylparaben, Phenylparaben, Pentylparaben, Isobutylparaben und Isopropylparaben seit 2015 verboten sind. Für Propyl- und Butylparaben wurde die maximale Einsatzkonzentration herabgesetzt und die Verwendung in Produkten für Kinder unter drei Jahren im Windelbereich verboten.
    • Auch andere Kosmetikprodukte stehen im Verdacht, hormonwirksame Substanzen zu enthalten, zum Beispiel UV-Filter in Sonnenschutzmitteln (Benzophenone und Ethylhexyl Methoxycinnamate), Haarfärbemittel (Resorcinol), Conditioner (Cyclotetrasiloxan) oder Vergällungsmittel in Alkohol (Diethylphthalat).
    • Tipp: Um sicherzugehen, dass die gekauften Produkte keine hormonell wirksamen Chemikalien enthalten, kann die ToxFox App verwendet werden. Sie gibt Auskunft über schädliche Inhaltsstoffe in Körperpflegeprodukten sowie Kinderprodukten, wie Malutensilien oder Spielzeugen.
  • Naturkosmetik und Allergien
    • Menschen mit sensibler Haut greifen oft zu Naturkosmetik in der Hoffnung, diese besser zu vertragen. Naturkosmetik ist häufig tatsächlich mild zu sensibler Haut, sie ist aber kein Schutz vor allergischen Reaktionen.
    • Viele Menschen sind auch auf natürliche Pflanzenbestandteile (z.B. Pollen) allergisch, weshalb es sein kann, dass sie herkömmliche Kosmetika manchmal sogar besser vertragen als Naturkosmetika. Die individuellen Unterschiede sind hier sehr groß.
    • Ein Allergietest sowie das Achten auf den eigenen Körper helfen, die richtigen Produkte zu finden.
  • Naturkosmetik und Farbstoffe
    • Anstelle von Inhaltsstoffen auf Erdölbasis oder synthetisch hergestellten Wirkstoffen kommen in Naturkosmetika natürliche Rohstoffe zum Einsatz, die dieselbe Wirkung haben. So sorgen beispielsweise natürliche Eisenoxide für leuchtende Farben. Ihre Partikel liefern ein glänzendes oder mattes Farbergebnis in gelben oder roten Tönen. Auch Pflanzenextrakte kommen zum Einsatz, beispielsweise von Roter Bete oder Beeren.
    • Für einen schönen Teint eignen sich beispielsweise Foundations aus Tonerde, Seidenpulver und Mineralien sowie hautverwandte Öle, die die Haut pflegen und mit Feuchtigkeit versorgen. In Lippenstiften kommt Bienenwachs oder Jojobaöl zum Einsatz.
Herstellung von Kosmetischen Produkten
© Unsplash

Tierversuche in der Herstellung

Fertige Kosmetikprodukte dürfen laut EU-Kosmetikverordnung seit 2004 nicht mehr an Tieren getestet werden. Seit 2009 dürfen auch keine einzelnen Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukte mehr in Tierversuchen geprüft werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass Kosmetik, die in der EU am Markt ist, automatisch tierversuchsfrei ist. Die Kosmetikverordnung gilt nämlich nur für Produkte und Stoffe, die ausschließlich für kosmetische Zwecke verwendet werden.

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Viele Chemikalien haben aber unterschiedliche Einsatzgebiete, wie beispielsweise die Industrie. Für die Stoffe gelten nicht so strenge Regeln. Das Chemikalienrecht REACH schreibt seit 2007 vor, dass Chemieunternehmen Informationen über die gesundheitlichen und umwelttechnischen Gefahren von fast allen Chemikalien vorlegen müssen – überwiegend als Ergebnis von Tierversuchen. Wenn das Unternehmen keine Ergebnisse vorweisen kann, müssen neue Versuche durchgeführt werden. Somit beruht die Sicherheit vieler Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten auf Daten, die zuvor an Tieren gewonnen wurden.

Außerhalb der EU gelten hier andere Regeln. In vielen Ländern sind Tierversuche noch erlaubt oder sogar verpflichtend. Daher sollte man stets auf Zertifizierungen achten, die eine tierversuchsfreie Produktion sicherstellen. Das Logo „Hase mit schützender Hand“ vom Internationalen Herstellerverband für tierschutzgeprüfte Naturkosmetik, Kosmetik und Naturwaren e.V. (IHTN) sowie das Symbol des „springenden Hasen“ von Cruelty Free International kennzeichnen Produkte, die nicht an Tieren getestet wurden.

© Pixabay

Palmöl und Palmkernöl in kosmetischen Produkten

Palmöl hat besondere funktionale Eigenschaften, weshalb es eine wichtige Zutat bei der Herstellung von Lebensmitteln und Kosmetika ist. Die Verwendung von Palmöl hat jedoch auch negative Folgen, weshalb in den letzten Jahren vermehrt nach Alternativen geforscht wird.

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Palmöl macht Kosmetikartikel, wie Cremes und Duschgel geschmeidig und dient als Grundlage für nahezu alle Seifen. Es wirkt rückfettend und antioxidativ. Besonders Palmkernöl ist häufig der Grundstoff für wasch- und reinigungsaktive Substanzen in Kosmetika und Waschmittel.

Der Grund für die starke Verbreitung von Palmöl in Lebensmitteln und Kosmetika liegt in den guten Eigenschaften des Öls. Es verbessert die Wärmebeständigkeit, Oxidationsbeständigkeit, natürliche Beschaffenheit und Geschmeidigkeit. Es wirkt unersetzbar, weil es das einzige natürliche Öl ist, das bei Zimmertemperatur fest ist. Noch dazu sind die Ölpalmen sehr ertragreich: Durchschnittlich kann man sieben Tonnen Palmöl und eine Tonne Palmkernöl pro Hektar erzielen. All diese Eigenschaften haben dazu beigetragen, dass Palmöl und Palmkernöl mit 30 Prozent Marktanteil das wichtigste Pflanzenöl der Welt ist, wobei die Produktion jährlich steigt. Der Anbau der Ölpalme hat allerdings enorme Auswirkungen auf die lokalen Ökosysteme und auf das Weltklima.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Palmöl hat nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die menschliche Gesundheit negative Folgen. Laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit können bei der Verarbeitung krebserregende Substanzen entstehen. Das ist für alle Altersgruppen gesundheitlich bedenklich, wenn sie hohen Mengen ausgesetzt sind. Bei Kindern können jedoch auch schon geringe Mengen gesundheitliche Folgen haben.

  • Deklaration von Palmöl

Alle Lebensmittel in der EU, die Palmöl enthalten, müssen seit 2016 entsprechend deklariert werden. Diese Regelung gilt allerdings noch nicht für Kosmetika. Außerdem ist Palmöl in den Inhaltsstoffen nicht immer klar erkennbar, da unterschiedliche Bezeichnung für Palmöl-Derivate verwendet werden können. Für Konsumentinnen und Konsumenten gibt es die App codecheck. Um zu erfahren hinter welchen Bezeichnungen Palmöl steckt, muss nur der Barcode des Produkts gescannt werden.

  • Umweltproblematik und negative CO2-Bilanz

Zur Produktion von Palmöl werden riesige Mengen an Ölpalmen in tropischen Gebieten angepflanzt. Um den Platz dafür zu schaffen, werden große Teile des tropischen Regenwalds abgeholzt oder abgebrannt, was einen immensen CO2-Ausstoß verursacht. Manche Palmölplantagen werden jedoch auch auf Torfböden angebaut, die sehr viel Kohlenstoff speichern und diesen kontinuierlich freisetzen, sobald sie als Anbaufläche verwendet werden.

Ursprünglich kommt die Ölpalme aus Afrika, doch heute wird sie meist in Südamerika und Südostasien angebaut, wo der Anbau teils als Chance zur ländlichen Entwicklung gesehen wird. Vor allem Indonesien mit dem drittgrößten Regenwald der Welt investiert stark in die Produktion. Das führt dazu, dass laut Prognosen bis zum Jahr 2022 der Großteil des Regenwaldes in Indonesien degradiert oder verschwunden sein wird. Mit dem Wald geht auch Lebensraum für viele Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie die überaus reiche Artenvielfalt verloren.

Viele Seifenblöcke in Produktion
© Unsplash

Nachhaltiges Palmöl

Aufgrund der Umweltschäden, die durch den Anbau von Palmöl verursacht werden, wird von vielen Seiten ein Palmöl-Boykott gefordert. Allerdings löst dies nicht das Problem: Die Folge wäre, dass man Palmöl durch andere Pflanzenöle ersetzen müsste, die wesentlich ineffizienter im Anbau sind.

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Die Produktion von alternativem Pflanzenöl würde also noch mehr Fläche in Anspruch nehmen, wodurch sich der Druck auf die natürlichen Ressourcen, Tier- und Pflanzenarten und auf die weltweite Nahrungsmittelproduktion weiter erhöhen würde. Um das Problem zu lösen, muss der Fokus bei Palmöl und bei allen Alternativ-Ölen auf nachhaltigem Anbau liegen.

Initiativen für nachhaltigen Anbau von Palmöl

Verschiedene Initiativen arbeiten daran, den Anbau von Palmöl nachhaltiger zu gestalten.

  • Rankings und „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO)

So veröffentlicht der WWF in regelmäßigen Abständen nationale und internationale Palmöl-Rankings, in denen die Palmöl-Einkaufspolitik von Unternehmen abgefragt wird. Außerdem haben sie 2004 gemeinsam mit anderen Stakeholdern aus der gesamten Palmöl-Lieferkette den „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO) initiiert. Dabei handelt es sich um eine freiwillige Initiative mit dem Ziel, auf den Plantagen höhere Standards für Naturschutz und Menschenrechte zu etablieren, als diese gesetzlich in den jeweiligen Anbauländern vorgeschrieben sind. Das ist zwar ein wichtiger erster Schritt, doch um die Entwaldung wertvoller Regenwälder zu stoppen bedarf es aus weiterer Zusatzkriterien, da immer noch Regenwald gerodet wird und gefährliche Herbizide eingesetzt werden.

  • Palm Oil Innovators Group (POIG)

Eine weitere Gruppe von Produzentinnen und Produzenten, die sich für nachhaltiges Palmöl einsetzen, ist die Palm Oil Innovators Group (POIG). Sie besteht auf Produzentenseite aus RSPO-Mitgliedern sowie aus verschiedenen Nichtregierungsorganisationen.

  • Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP)

Eine Initiative im deutschsprachigen Raum ist das Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP). Sie verfolgt das Ziel den Markt möglichst schnell mit 100 Prozent segregiertem, zertifiziertem Palmöl und Palmkernöl zu versorgen.


Nachhaltige Kosmetika: Labels helfen bei der Kaufentscheidung

Beim Kauf von Kosmetika gibt es viele Aspekte, die zu berücksichtigen sind, wenn man qualitativ hochwertige und nachhaltig produzierte Erzeugnisse kaufen möchte. Eine Reihe von Labels helfen aber bei der Kaufentscheidung.

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Österreichisches Umweltzeichen Rinse – off Kosmetikprodukte (UZ 58)

Die Richtlinie Rins-off Kosmetikprodukte des Österreichischen Umweltzeichens zeichnet Pflegeprodukte aus, die von der Produktion bis zur Entsorgung gehobene Umweltansprüche und zugleich auch hohe Ansprüche an Gesundheits- und Arbeitsschutz erfüllen. Die Produkte müssen biologisch abbaubar sein, um Gewässer und Kläranlagen zu entlasten. Falls Palmöl oder Palmkernöl in den Produkten enthalten sind, müssen diese aus nachhaltiger Bewirtschaftung stammen. Der Einsatz umweltschädlicher- und gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe ist eingeschränkt, wobei Duftstoffe nur bis zu einem vorgegebenen Grenzwert enthalten sein dürfen. Bestimmte Inhaltsstoffe) sind ganz verboten. Auch zur Verpackung macht die Richtlinie Vorgaben: Das Verpackungsmaterial muss auf das Minimum reduziert sein, Kunststoffverpackungen sind so zu gestalten, dass sie wiederverwertet werden können. Der Einsatz von halogenierten Polymeren und Aluminium ist nicht zulässig.

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Austria Bio Garantie

Austria Bio Garantie ist ein Kontrollzeichen für Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft und für biologische Produkte aus dem Non Food Bereich wie Kosmetikprodukte. Die Austria Bio Garantie zertifiziert als akkreditierte Bio-Kontrollstelle Bio-Produkte von der Urproduktion bis zur Endverarbeiterin oder Endverarbeiter. Auch die Kontrollzeichen lacon und SLK zertifizieren nach demselben Standard.

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Demeter

Demeter ist ein Verbandszeichen, das zum Netzwerk BIO AUSTRIA gehört. Die Richtlinien von Demeter erfüllen die Anforderungen der EU-Öko-Verordnung, gehen jedoch in allen Aspekten darüber hinaus. Für Kosmetikprodukte gilt, dass Stoffe nicht an Tieren getestet werden dürfen. Arbeitsplätze, Arbeitszeiten und Entlohnung gewährleisten eine menschenwürdige Arbeit, besonderer Wert wird auch auf die Zahlung angemessener und fairer Preise entlang der Wertschöpfungskette gelegt.

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Natrue

Natrue ist das Verbandszeichen der gleichnamigen internationalen Naturkosmetikvertretung, in der sich führende Unternehmen in diesem Bereich zusammengeschlossen haben, um Naturkosmetik weltweit zu fördern. Alle zertifizierten Produkte enthalten außer Wasser nur Naturstoffe, naturnahe Stoffe bzw. naturidente Stoffe. Um das Natrue-Label in Anspruch nehmen können müssen mindestens 75 Prozent des gesamten Produktsortiments einer Marke als Natur- oder Biokosmetik zertifiziert sein.

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CSE

Der Certified Sustainable Economics Standard (CSE) ist ein Label, das ökologische und nachhaltig produzierte Produkte auszeichnet. Dabei bezieht sich der Aspekt der Nachhaltigkeit hier nicht nur auf die Ressourcenschonung in der Produktion, sondern auf die gesamte Unternehmensstruktur. Die Produkte, die ein CSE-Unternehmen anbietet müssen somit Bio- oder Naturprodukte sei. Außerdem müssen mindestens 75 Prozent der Masse der Produkte nach einem für die Branche existierenden Produktstandard hergestellt werden (z.B. Natrue, BDIH, etc.). Wird mit Palmöl produziert, muss es bevorzugt aus kontrolliert biologischem Anbau stammen, UEBT (Union for Ethical Bio Trade)- bzw. Fair-Trade-zertifiziert sein oder zumindest aus RSPO-Anbau stammen.

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