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RatgeberVerpackungen – weniger ist mehr

Verpackungsmaterial fällt in unserem Alltag häufig an. Vor allem im Lebensmittelbereich sind Verpackungen wichtig, um Lebensmittel schadlos transportieren zu können und um Schimmel und dem Befall durch Schädlinge vorzubeugen. Manchmal können durch Verpackungen auch unerwünschte Stoffe ins Produkt bzw. die Umwelt gelangen zum Beispiel, wenn Weichmacher zum Einsatz kommen. Außerdem fällt mit jeder produzierten Verpackung Energie in der Produktion an - besonders Einwegverpackungen haben einen großen ökologischen Fußabdruck. Durch Kunststoffverpackungen steigt die Plastikflut und Plastik kann in die Umwelt gelangen. Ein verpackungsarmer Einkauf, der Griff zu Mehrwegverpackungen und Recycling hilft dabei, Ressourcen zu sparen. Wir haben Tipps gesammelt und klären über Neuerungen wie das Einwegpfand ab 2025 auf.

Tipps gegen die Verpackungsflut

1. Bring deine eigene Verpackung beim Einkaufen mit

Verwende einen Korb, eine Stofftasche, ein Einkaufsnetz oder Ähnliches beim Einkaufen, um den Einsatz von Einwegtaschen und -verpackungen zu reduzieren.

2. Vermeide Verpackungsmüll beim Transport

Transportiere auch abseits vom Supermarkt Gegenstände möglichst verpackungsarm bzw. plastikfrei mit deiner eigenen Tasche oder Rucksack.

3. Schütze offene Lebensmittel

Nimm deine eigenen Mehrwegverpackungen mit, wenn du einkaufen gehst z.B. beim Markt oder in Unverpacktläden. So kannst du offene Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Brot sowie bei Feinkosttheken Käse, Wurst und Aufstriche in selbst mitgebrachten Behältern verpacken und ohne Einwegverpackung sicher nach Hause bringen. Eine Jausenbox fürs Büro oder eine wiederverwendbare Aufbewahrungsbox beim Take-Away spart ebenfalls unnötiges Verpackungsmaterial ein.

4.  Mehrweg statt Einweg

Verpackungen und Gebinde im Supermarkt als auch beim Essenslieferservice, die wiederverwendet werden können, verbrauchen trotz industriellen Auswaschens weniger Energie im Vergleich zu Einwegverpackungen. Je länger sie genutzt werden, desto besser für die Umwelt.

5. Trinke Leitungswasser

Leitungswasser zuhause oder für unterwegs aus der eigenen Trinkflasche spart gegenüber Wasser und Getränken aus dem Supermarkt bzw. in PET-Flaschen Verpackungsmaterial und auch Geld.

6. Nutze Konzentrate

Konzentrate wie Pulver oder Gels (z.B. bei Waschmitteln) reduzieren Verpackungsmüll – auch Nachfüllstationen in Drogerien stellen eine gute Alternative dar. Sirupe oder selbstgemachte Eistees sind eine verpackungsschonende Alternative zu abgefüllten Limonaden oder Eistees in Einwegverpackungen aus dem Supermarkt dar.

7. Entdecke Food-Coops und regionale Anbieter:innen

Erkundige dich ob du bei bei einer Food-Cooperation in deiner Nähe teilnehmen und so selbstorganisiert lokale, meist unverpackte Lebensmittel, direkt vom Bauernhof beziehen kannst. Auch regionale Gemüse- und Obstkisten werden meist ressourcenschonend verpackt zugestellt.

8. Reduziere Onlinebestellungen und Retouren

Spare Verpackungsmaterial, in dem du deine Onlinebestellungen und Retouren bewusst gering hältst und Teil- und Expresslieferungen vermeidest. Nutze Sammelbestellungen und Anbieter:innen, die auf umweltfreundliche Verpackung setzen.

9. Richtig Recyclen

Wenn Verpackungen anfallen, versuche sie so gut wie möglich zu recyceln. Fehlwürfe erhöhen den Sortieraufwand und erschweren die Mülltrennung. Wenn du dir nicht ganz sicher bist, wie etwas zu entsorgen ist, dann informiere dich zum Beispiel bei „Österreich sammelt“.

10. Nutze Verpackungen für Upcycling

Oder du nutzt anfallendes Verpackungsmaterial für Upcycling-Projekte oder zum Basteln mit Kindern, anstatt dass sie gleich in den Müll wandern.

Wusstest du, eigentlich? Aktuell stehen in Österreich der Bevölkerung 1,9 Millionen Sammelbehälter für die getrennte Verpackungssammlung zur Verfügung.

Labels und Gütezeichen für Verpackungen (3)

Verpackungen im Überblick

Dunkle Bierflaschen
© Pixabay

Glas: Mehrweg statt Einweg

Mehrweg-Glas-Verpackungen sind eine der ökologisch besten Verpackungen und schneiden auch beim Energiebedarf besser ab, als Ein-Weg-Glas (obwohl auch zum Auswaschen und Transport Energie benötigt wird). Sie können je nach Flaschenart zwischen 20 und 50 Mal wiederbefüllt werden.

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Einweg-Glas-Verpackungen werden in Österreich zu 85 Prozent gesammelt und in Glashütten zu neuen Flaschen bzw. Gläsern verarbeitet. Aufgrund der hohen Sammelquote und des technisch effizienten Recyclings werden zwar Rohstoffe (Quarz, Sand) eingespart, durch die einmalige Nutzung geht aber auch viel Energie verloren, denn besonders die Produktion einer Glasflasche ist mit einem hohem Energie- und Ressourcenaufwand verbunden. Daher schneiden Einweg-Glasflaschen im Gegensatz zu Mehrweg-Glas-Flaschen trotz funktionierenden Recyclings ökologisch schlechter ab.

PET-Mehrwegflaschen werden meist 10 bis 20 Mal wiederbefüllt, was zu einer Reduzierung von rund 80 bis 90% des Plastikabfalls und des Materialverbrauchs im Vergleich zu Einweg-PET-Flaschen führt. Aufgrund ihres geringen Gewichts benötigen sie beim Transport verhältnismäßig wenig Energie.

Alle Filialen des Lebensmittelhandels, die größer als 400 m² sind, müssen ab 2024 schrittweise Getränke in Mehrwegverpackungen anbieten. Das umfasst alle Getränkekategorien: Bier- und Biermischgetränke, Mineralwasser, alkoholfreie Erfrischungsgetränke (wie z.B. Limonaden), Säfte und Milch. Das Ziel bis 2030: es sollen 30 Prozent der in Österreich verkauften Getränke in Mehrwegflaschen abgefüllt sein. (Quelle: BMK)

  • Mineralwasser wird leider immer noch häufig in Einwegflaschen abgefüllt. Doch das Segment der Mehrwegflaschen wächst, da immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten zu Glas-Mehrwegflaschen greifen. Die folgenden Hersteller:innen bieten Mineralwasser auch in Glas-Mehrwegflaschen an: Vöslauer, Frankenmarkter, Gasteiner, Güssinger, Juvina, Long Life, Preblauer, Römerquelle, Silberquelle, Vitus Quelle und Waldquelle.
  • Limonaden, Eistees & Fruchsäfte findet man mittlerweile auch in Supermärkten häufiger in Mehrwegflaschen – hier lohnt sich allerdings ein genauer Blick, wenn man nicht versehentlich zur Einweg-Glasflasche greifen möchte. Mehrwegflaschen findet man oft auch bei Abholmärkten, in Bio- und Reformmärkten oder bei Liefer-Services von Ab-Hof-Märkten.
  • Milch in Mehrweggebinden gibt es neben Bio-Läden oder bei Ab-Hof-Märkten seit 2019 endlich wieder auch im Supermarkt wie früehr. Oft ist dort auch schon Joghurt in Mehrweggebinden im Sortiment. Umweltbewusste können am Land auch Milch beim Milchautomaten selbst abfüllen direkt bei der Molkerei oder diese ab Hof bei der Bäuerin oder dem Bauern beziehen.
  • Bier in Mehrwegflaschen zu finden ist einfach. Immerhin sind mehr als die Hälfte aller Bierflaschen Mehrweg-Flaschen. Durch den Kauf von regionalen Bieren können die transportbedingten Emissionen auch minimal gehalten werden

Ab 1. Jänner 2025 gilt in Österreich ein neues Einwegpfand (25 Cent). Damit sollen achtlos weggeworfene Dosen und Plastikflaschen, die die Umwelt verschmutzen und die Natur gefährden der Vergangenheit angehören. Wer dann eine Einwegflasche oder -dose kauft (Ausnahme bilden Milch- und Milchmixgetränke), bezahlt einen kleinen Betrag in Höhe von 25 Cent als Pfand. Dieses Geld bekommt man zurück, wenn das Gebinde zurückgegeben wird – die Rücknahme ist in allen Supermärkten möglich.

Auch für den Einkauf in einem Zero-Waste-Geschäft sind Glasbehälter ideal. Glas ist nämlich absolut undurchlässig: nichts gelangt von außen in das Produkt, nichts löst sich aus dem Glas in das Produkt und nichts entweicht nach außen. Es ist somit aroma-inert und diffusionsdicht, sprich die Glas-Verpackung erhält den ursprünglichen Geschmack und die Nährstoffe des Produktes.

Mehr Informationen rund um Getränke findest du auch in den Ratgebern „Bier, Wein und Spirituosen“, „Erfrischungsgetränke und Säfte“ und „Milch und Milchprodukte“.

Plastikflaschen
© Unsplash

Verpackungen aus Plastik bzw. Kunststoff

2022 wurden in Österreich fast 176.000 Tonnen Leichtverpackungen (überwiegend Kunststoffverpackungen) über die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack entsorgt. Seit 2023 werden in vielen Regionen Österreichs Kunststoffe und Metalle gemeinsam gesammelt.

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Die Recyclingquote bei Plastikverpackungen in Österreich liegt bei rund 25 Prozent und muss laut EU bis 2025 50 Prozent betragen. Aus gebrauchten PET-Flaschen werden beispielsweise neue Flaschen, Fasern für den Textilbereich oder sie kommen in der Produktion von Wärmedämmung zum Einsatz.Eine weitere Möglichkeit der Verwertung ist die Herstellung von neuen Kunststoffgebinden für die verschiedensten Anwendungen. Dabei wird laufend daran gearbeitet, dass weniger Einweg-Plastik in Verwendung gerät und Altplastik möglichst recycelt wird. Bezeichnungen wie RPET, rPET oder rePET deuten darauf hin, dass eine PET-Flasche zumindest teilweise aus recyceltem Material hergestellt wurde. Dadurch sind sie etwas umweltfreundlicher als herkömmliche Einweg-Flaschen.

Übrigens: Die Initiative „Rund Geht’s“ erklärt, was aus vermeintlichen Abfällen noch alles entstehen kann.

EU-Verbot für Einwegprodukte aus Plastik

Im Zuge des EU-Verbots für Einwegprodukte aus Plastik wird seit 2021 auch die Verwendung von Lebensmittelverpackungen eingeschränkt, sodass Hersteller zunehmend auf umweltfreundlichere Alternativen setzen. Außerdem gibt die EU-Richtlinie vor, dass bis 2029 90 Prozent aller PET-Flaschen gesammelt werden müssen.  (Quelle: BMK)

Weichmacher in Plastikbehältern

Nicht nur aufgrund des hohen Energieverbrauchs bei der Herstellung von Einweg-Plastik-Behältern sollte man vom Kauf von Plastikverpacktem absehen, sondern auch zum Schutz der eigenen Gesundheit. In Kunststoffverpackungen werden manchmal Weichmacher eingesetzt, die beim Verzehr der verpackten Ware auch in den menschlichen Körper gelangen können. Weichmacher wie BPA (Bisphenol A), denen eine gesundheitsgefährdende Wirkung nachgewiesen wurde, sind in Österreich in Lebensmittelverpackungen aber nicht zugelassen. Achten Sie bei Produkten aus dem Ausland auf die Kennzeichnung „BPA-free“. (Quelle: Global 2000)

Biokunststoffe als Alternative?

Bio-Kunststoffe werden mit Hilfe verschiedener Verfahren aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais, Weizen, Kartoffeln, Zuckerrohr, Zuckerrüben, Bambus oder Holz produziert. Man unterscheidet dabei zwischen biobasierten Kunststoffen, die bis zu einem bestimmten Prozentsatz aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen und bei der Herstellung keine bzw. weniger fossile Ressourcen benötigen und biologisch abbaubaren Kunststoffen, die die sich unter bestimmten Bedingungen zersetzen und beim Abbau CO2 und Wasser hinterlassen. Für den Laien ist es schwer, biologisch abbaubare von biobasierten oder herkömmlichen Kunststoffen zu unterscheiden, aus diesem Grund helfen Kennzeichnungen wie z. B. „ok compost“ des TÜV Austria, der „Keimling“, oder „DIN biobased“.

Laut klimaaktiv können zwar Emissionen von 30-70 % eingespart werden; allerdings sind Bio-Kunststoffe nicht unumstritten. Es bleibt das Problem der  Landnutzung und Flächenkonkurrenz. Auch die richtige Entsorgung von Verpackungen aus biobasierten und biologisch abbaubaren Kunststoffen ist nicht unproblematisch, da diese oftmals gar nicht einer Kompostierung zugeführt werden können, sondern schlussendlich nur thermisch verwertet werden können. Ziel lautet somit weiterhin, Verpackungen aus Plastik jeglicher Art generell zu vermeiden.

Dosen
© Unsplash

Verpackungen aus Metall

Die Herstellung von Weißblech- und Aluminiumdosen benötigt sehr viel Energie. Durch Recycling kann der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden.

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In Österreich gesammelte Getränkedosen werden vor allem in der Stahlproduktion und für die Herstellung von Gussteilen wiederverwendet. Auch ein „can to can“ Recycling gibt es mittlerweile in Österreich. Die Sammelquoten bei Getränkedosen sind deutlich niedriger als bei Leichtverpackung (dazu gehören Verpackungen aus Kunst- und Verbundstoff, textilem Material, Keramik, Styropor und Holz sowie Verpackungen aus Materialien auf biologischer Basis) oder Glas. Daher sollte bevorzugt zu Mehrweg-Behältern aus Glas gegriffen werden.

Kartonage
© Pixabay

Verpackungen aus Papier/Karton

Jährlich werden in Österreich etwa 1,4 Millionen Tonnen, an Altpapier entsorgt. Papier und Karton sind biologisch abbaubar und bis zu 6x recyclebar. Trotz der Vorteile gibt es Herausforderungen im Umgang mit diesen Materialien.

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Die Produktion von Papier und Karton erfordert große Mengen an Wasser, Energie und Chemikalien und immer auch einen Anteil an frischen Holzfasern. Industrielle Forstwirtschaft schädigt Wälder weltweit, beeinträchtigt ökologische Funktionen und trägt zur Abholzung bei. Der hohe Energie- und Wasserverbrauch während der Herstellung führt zu weiteren Umweltproblemen wie Wasserverschmutzung und Eutrophierung von Gewässern. Zudem ist die Entsorgung von mit Kunststoff beschichteten oder verunreinigten Verpackungen eine Herausforderung für die Recyclingprozesse.

Tipp: Deshal vermeide unnötige Papier- und Kartonverpackungen, setze wenn möglich auf reines Papier oder Karton ohne zusätzliche Beschichtungen. Manche Unternehmen nehmen gerne gebrauchte Kartons wieder retour, um Ware neu zu verschicken. Verwende Kartons sonst selber wieder zum Verschicken oder zum Basteln mit Kindern, bevor sie im Müll landen. Vor der Entsorgung entferne Reste von Klebebändern und falte Kartons platzsparend zusammen. Große Kartons kannst du kostenlos bei deinem nächsten Altstoffsammelzentrum (in Wien z.B. am Mistplatz) abgeben.

Tetra Pak
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Verpackungen aus Verbundkarton

Fruchtsaft und Milch werden oftmals noch in Getränke-Verbundkartons, bestehend aus Karton, Aluminium und Kunststoff, verkauft. Diese können in Österreich über die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack entsorgt werden. Der gesammelte Verbundkarton kann – sofern richtig entsorgt – wieder in seine Bestandteile zerlegt werden, sodass der Karton wieder für Verpackungen verwendet werden kann.

Lebensmittel in Glasbehältern
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Verpackungsfrei einkaufen: Zero Waste Shops, Märkte, Food-Coops

Überflüssige Verpackungen kosten Ressourcen und verbrauchen viel Energie in der Herstellung. Um dem entgegenzuwirken, ist es ratsam, Lebensmittel in eigenen Mehrweg-Behältern vom Geschäft nach Hause zu transportieren. Das ist in konventionellen Supermärkten häufig nicht möglich, da Lebensmittel wie z.B. Reis nur in Verpackungen verkauft werden. Seit einigen Jahren finden sich in Österreich jedoch immer mehr sogenannte Zero-Waste-Shops, deren Betreiberinnen und Betreiber versuchen, so wenig wie möglich verpackt anzubieten.

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So funktioniert’s: Die Waren (Lebensmittel und Körperpflegeartikel) werden in Gläsern oder Spendern angeboten und können von den Käuferinnen und Käufern je nach Bedarf in mitgebrachten Behältern abgefüllt werden. Die Vorteile sind vielseitig: man ist nicht an die vordefinierten Mengenangaben gebunden, sondern kann z.B. genau die Menge kaufen, welche man benötigt. Außerdem wird kein Verpackungsmüll produziert, stattdessen kommen Käuferinnen und Käufer mit ihren eigenen Mehrweg-Behältern ins Geschäft.
Bei unserer Zero Waste-Reportage erfährst du mehr.

Natürlich geht verpackungsfrei einkaufen nicht nur in speziellen Zero-Waste-Shops. Auf Wochenmärkten oder als Teil einer Food-Coop werden Lebensmittel auch unverpackt angeboten. Eine FoodCoop ist eine selbst organisierte Einkaufsgemeinschaft, die lokale, meist biologische Produkte direkt von Bauernhöfen und Gärtnereien bezieht. Als Mitglied genießt du Vorteile wie Mitspracherecht und Preisvorteile, übernimmst aber auch Pflichten wie die Organisation von Aufgaben wie Abholung und Verteilung der Produkte.

Kürbisse in Holzkiste
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Bio-Kistl nach hause liefern lassen

Mittlerweile gibt es österreichweit zahlreiche Anbieter:innen der „Bio-Kistln“ in unterschiedlichen Größen, für Familien, Singles und Paare oder auch für die Schule oder das Büro. In den Kistln, die frei Haus geliefert werden, befinden sich ausgewählte regionale Obst- und Gemüsesorten, die gerade Saison haben. Dieses ist nicht nur frisch, voll ausgereift und enthält mehr Vitamine und Mineralstoffe als die weitgereiste Konkurrenz aus Glashäusern. Mit dem Kauf von Lebensmitteln der Saison unterstützen Sie auch die Nahversorger in Ihrer Umgebung. Und: Sie ersparen sich den verpackungs- und zeitintensiven Einkauf im Supermarkt.

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Von A wie Adamah bis V wie Vetterhof, von Wien bis Vorarlberg, in allen Bundesländern Österreichs gibt es die Kistln zu kaufen. Und so funktioniert’s: die Kiste wird einmal pro Woche mit regional und biologisch produzierten Obst- und Gemüsesorten der Saison befüllt und vor die Haustüre geliefert. Zudem haben viele Anbieter auch Fleisch- und Milchprodukte sowie Brot im Angebot – diese wandern bei Bedarf ebenfalls ins Kistl.