© unsplash KategorienWissenswert9 Tipps für ein umweltfreundliches Halloweenfest Die schaurigste Nacht des Jahres steht bevor: Halloween am 31. Oktober. Feierst du selbst oder hast Kinder in deinem Umfeld, die sich beteiligen? Falls ja, haben wir hier ein paar Tipps für umweltfreundliche Kostüme, Schminke, Dekoration und mehr zusammengestellt. © unsplash 1. Nachhaltiges Halloween-Kostüm Verzichte auf ein neu gekauftes Kostüm, denn häufig bestehen sie aus umweltbelastenden Materialien, wurden unter schlechten Arbeitsbedingungen gefertigt oder enthalten Schadstoffe. Selbstgemachte Kostüme aus wiederverwerteten Materialien oder Secondhand-Fundstücke (z.B. von willhaben, shpock, etc.) sind nicht nur einzigartig, sondern durch eine mehrfache Nutzung auch nachhaltiger. Ein klassisches Geisterkostüm aus einem alten Bettlaken oder etwas selbst Genähtes aufgepeppt z.B. mit einem Motiv oder Spruch aus Textilfarbe sind tolle Alternativen. 2. Schadstofffreie Schminke Viele handelsübliche Kinderschminken enthalten bedenkliche Stoffe. Wenn du sichergehen willst, greife zu Bio-Schminke oder stelle sie selbst her. Nimm zum Beispiel Babycreme als Basis und füge dann je nach Farbwunsch Stärke, Aktivkohle oder Lebensmittelfarbe hinzu. Es gibt zahlreiche Anleitungen online für einfache und sichere Halloween-Schminkideen, z.B. auf Smarticular. 3. Nachhaltige Halloween-Deko Natürliche Dekoration: Verzichte auf Plastik-Dekorationen und setze stattdessen lieber auf natürliche Materialien. Geschnitzte Kürbisse, Mandarinen mit gruseligen Gesichtern und buntes Herbstlaub schaffen eine atmosphärische Dekoration. Schau doch mal in unseren Beitrag über Halloween-Deko ohne Plastik. Upcycling für Deko: Nutze vorhandene Materialien für DIY-Dekorationen. Schneide Fledermäuse aus altem schwarzen Papier aus, bastle Spinnennetze aus Wolle, bastle Klopapier-Mumien, bemale Steine, gestalte Grabsteine aus alten Pappkartons oder kreiere schaurige Laternen aus leeren Gläsern und Mullbinden. © pixabay 4. Halloween-Kürbis schnitzen Schnitze deinen eigenen Halloween-Kürbis mit einem gruseligen Gesicht. Greife dafür am besten zu einem Bio-Kürbis von einem regionalen Anbieter und verwerte das Fruchtfleisch z.B. zu einer herbstlichen Kürbissuppe, -marmelade, oder -curry. Die Kerne kannst du für einen leckeren Snack rösten. © unsplash 5. Fair gehandelte Süßigkeiten Süßigkeiten einzusammeln gehört für viele Kinder an Halloween dazu. Umweltbewusste Gespenster nutzen dafür z.B. ein selbst bemaltes Stoffsackerl, anstatt eines Plastiksackerls. Wenn du selbst Süßigkeiten kaufst, greife zu Produkten mit Fair-Trade oder Bio-Zertifizierung, backe selber Kekse oder setze einen neuen Trend mit als Kürbis bemalten Zitrusfrüchten wie z.B. Mandarinen. 6. LED- oder Solar-Lichter Beleuchte dein Halloween-Fest mit LED-Lichtern und solarbetriebenen Lampen. Diese sind energieeffizienter und können jedes Jahr aufs Neue wiederverwendet werden. 7. Umweltfreundliche Kerzen Möchtest du ein schummriges Licht statt elektrischer Beleuchtung, dann nutze für deine Halloween-Nacht umweltfreundliche Kerzen. Vermeide herkömmliche Kerzen aus Paraffin und setze stattdessen auf Bio-Kerzen aus nachwachsender Biomasse, Bienenwachs, Sojawachs oder Raps- und Sonnenblumenöl. Oder nutze Wachsreste und gestalte deine eigenen Lichter. 8. Nutze wiederverwendbares Geschirr Verzichte auf Einweggeschirr. Gestalte einfache Wassergläser mit Kürbisgesichtern und serviere Getränke wie Karotten-, Orangen-, oder Multivitaminsaft für eine umweltfreundliche Halloween-Bowle. 9. Regionale und saisonale Snacks Nutze für Snacks und Getränke regionale und saisonale Produkte in Bio-Qualität. Vielleicht bringt auch jeder deiner Gäste etwas Selbstgemachtes mit, dann könnt ihr euch an einem vielfältigen Potpourri an gutem Essen erfreuen. So wird Halloween nicht nur gruselig, sondern auch umweltfreundlich. Viel Spaß beim Feiern! Hintergrundwissen: Die Geschichte von Halloween reicht bis zu seinen keltischen Ursprüngen im alten Irland zurück. Ursprünglich feierten die Kelten das Samhain-Fest, das den Übergang vom Sommer zum Winter markierte. In dieser Nacht, die dem modernen Halloween entspricht, glaubten die Menschen, dass die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten verschwamm. Um böse Geister abzuschrecken, verkleideten sie sich und entfachten große Feuer. Mit der Zeit brachten irische Einwanderer diese Traditionen in die Vereinigten Staaten, wo sich Halloween weiterentwickelte und mit anderen Einflüssen verschmolz. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Halloween zu einem globalen Phänomen, das für Gruselspaß, Kostüme und die Tradition des „Trick or Treat“ steht. teilen teilen teilen E-Mail Was dich noch interessieren könnte Zurück Wissenswert Halloween Deko ohne Plastik Wissenswert Nachhaltig feiern: In drei Schritten zu einem umweltfreundlicheren Fest Ratgeber Nachwachsende Rohstoffe bei Konsumprodukten Wissenswert Wohin mit altem Speiseöl? Tipps Verstecktes Palmöl: Wo es enthalten ist und wie du nachhaltige Alternativen findest Inspiration Nachhaltige Snacks mit Nüssen, Samen und Kernen Weiter