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KategorienWissenswertHalloween Deko ohne Plastik

Bei Halloween denkt man an Süßigkeiten und auch der Jahreszeit entsprechend an Kürbisse. Längst ist auch der Trend zur gruseligen Dekoration von Haus und Wohnung aus den USA bei uns angekommen und in den Schaufenstern stapeln sich im Herbst Berge an Dekorationsgegenständen. Diese sehen nicht nur gruselig aus, sondern sind leider auch meistens aus Plastik oder anderen nicht nachhaltigen Materialien hergestellt. Besser für die Umwelt ist es, Halloween-Deko einfach selbst zu basteln – dafür haben wir einige Ideen für plastikfreie und teilweise sogar essbare Dekoration gesammelt.

Materialien aus der Natur und Upcycling

Der Herbst bietet nicht nur ein schönes Ambiente, sondern auch jede Menge Materialien um nachhaltige Dekoration selbst herzustellen. So kann man vor Halloween mit den Kindern und der ganzen Familie kreativ werden und gemeinsam Kürbisse schnitzen, oder Kastanien und Blätter bemalen:

  • Die großen Blätter des Ahorns sind perfekte Ausgangsmaterialien um weiß bemalt und mit einem gruseligen Gesicht als Gespenster aufgehängt zu werden.
  • Kieferzapfen lassen sich mit schwarzer Farbe und ein paar Beinen aus Holzstöckchen in Spinnen verwandeln.
  • Gesammelte Kastanien werden im Handumdrehen zu Mini-Kürbissen, wenn man ihnen den richtigen orangenen Anstrich verpasst.

Als gemeinsames Projekt eignet sich auch eine Girlande aus alten Bierdeckeln (alternativ kann man auch aus altem Karton runde Kreise ausschneiden), diese beklebt man mit schwarzem Tonpapier und gestaltet sie dann wie es einem gefällt, am besten man sucht sich im Vorhinein ein paar Schablonen für Gespenster, die man dann aus weißem Papier ausschneiden und aufkleben kann. Sind die verschiedenen Bierdeckel fertig gestaltet müssen diese nur noch mit je einem Loch links und rechts bestückt werden und können als Girlande die Fenster schmücken.

Kürbisschnitzen

Kürbisse schmecken nicht nur als Suppe und Lasagne, sondern sind auch eine klassische Halloween Deko – kaum etwas erinnert so an Halloween wie die orangeleuchtenden geschnitzten Kürbisgesichter. Doch wer sich schon einmal selbst daran versucht hat weiß – es gibt nicht nur rein optische Unterschiede zwischen den Kürbissorten.

Besonders geeignet, essbar und fast überall erhältlich sind folgende Kürbissorten:

  • der Hokkaido muss weder fürs Essen noch zum Schnitzen geschält werden und er ist in den meisten Supermärkten als ganzer Kürbis meist schon Anfang September erhältlich.
  • Der Butternuss-Kürbis lässt sich durch die glatte Schale gut schnitzen, die Birnenform gibt ihm ein ungewöhnliches Aussehen.
  • Der Muskat Kürbis besticht durch seine Größe und meist dunkelgrüne bis hellbraune Farbe, durch die gerippte Schale kann das Schnitzen etwas schwerfallen, daher beim Kauf ein Exemplar mit möglichst glatter Schale auswählen.
  • Der typische Halloween-Kürbis wird auch „Ghost Rider“ genannt, seine orangene bis grüne Farbe und seine nicht besonders harte Schale machen ihn perfekt zum Schnitzen und dekorieren.

Am besten man wählt eine Kürbissorte, deren Fruchtfleisch man auch gerne isst – dann kann man das Innere des Kürbisses gleich zu Kürbis-Suppe oder -Kuchen verarbeiten. Eine Ausnahme bilden Zierkürbisse, diese werden meistens eher bemalt für Halloween. Sie eignen sich nicht zum Verzehr, da sie den giftigen Bitterstoff Cucurbitacin enthalten und sind daher wirklich nur zur Dekoration geeignet.

Quellen und weitere Informationen:

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