Buntes Spielzeug

THEMENSPECIAL - Nachhaltiges Spielzeug

Orientierungshilfen für den Kauf von nachhaltigem Spielzeug

Spielzeug für Kinder und Kleinkinder soll Spaß machen, Kreativität und Geschicklichkeit fördern und weder deren Gesundheit noch Sicherheit beeinträchtigen. Nachhaltiges Spielzeug muss aber noch mehr können. Es soll aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen wie zum Beispiel Holz, Bio-Baumwolle oder Wolle bestehen, ökologisch, unter sozial gerechten Bedingungen und ohne Kinderarbeit erzeugt und fair gehandelt worden sein so wie robust, langlebig, reparierbar und recyclingfähig sein. Klingt wie die Eier legende Wollmilchsau? Tatsächlich gestaltet sich die Suche nach hochwertigem Spielzeug, das all diese Kriterien erfüllt, schwierig.

Wenig Labels im Spielwarenbereich

Gesundheit und Sicherheit

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Spielzeugbeanstandungen

Kennzeichen für Produktsicherheit

Faires Spielzeug ohne Kinderarbeit

Ökologisch erzeugt und verarbeitet

Weitere Einkaufstipps

Fazit

Interview mit Matador

Wenig Labels im Spielwarenbereich

Während es im Lebensmittel- oder Textilbereich bereits eine Vielzahl an Labels gibt, die Erzeugnisse mit nachhaltigem Mehrwert kennzeichnen, sind für Spielzeug nur wenige Kennzeichnungen mit jeweils speziellem Fokus vorhanden. Das aus Verbrauchersicht wünschenswerte ganzheitliche Nachhaltigkeitslabel für gesundheits-, umwelt- und sozialverträgliches Spielzeug gibt es derzeit (noch) nicht. Eltern, Verwandte und Freunde, die vernünftiges und hochwertiges Spielzeug kaufen wollen, beklagen das Fehlen umfassender Produktkennzeichnungen. Welche Kennzeichnungen es derzeit gibt und worauf man beim verantwortungsvollen Spielzeugkauf noch achten kann ist im folgenden Artikel zusammenfassend dargestellt.

Gesundheit und Sicherheit

Giftige Inhaltsstoffe und Sicherheitsmängel stellen beim Gebrauch von Kinderspielzeug die größten potentiellen Gefahrenquellen dar. Schadstoffe in Spielwaren können bei Kindern bereits in sehr niedriger Konzentration massive Schäden anrichten. „Teilweise nehmen Kinder einzelne Stoffe in höheren Konzentrationen auf, als zum Beispiel aus Lebensmitteln, weil sie viel Zeit mit den Spielsachen verbringen und diese auch in den Mund stecken“, erklärt DI Harald Brugger, Chemieexperte von "die umweltberatung" Wien. Dazu gehören vor allem die Phthalate, wie zum Beispiel DEHP (Diethylhexylphthalat). Sie werden in PVC- und anderen Kunststoffspielsachen immer noch als Weichmacher eingesetzt und gelten als hormonell wirksam und krebserregend. Verwendete Duftstoffe können Allergien und Depressionen auslösen und die Anfälligkeit für Durchfall und Ohreninfektionen erhöhen. Mehr Info zu duftendem Spielzeug lesen Sie auf der Seite von "die umweltberatung".

Die häufigsten Sicherheitsmängel stellen ablösbare Kleinteile und scharfe Kanten dar. Kleinteile, die sich beim Spielen ablösen oder abbrechen, können verschluckt werden und zu Erstickungen führen. An scharfen Kanten und Graten können sich Kinder zum Teil schwer verletzen. Gerade im Sommer sind auch sicherheitstechnische Mängel an Wasserspielzeugen ein Thema.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Die wichtigste, europaweit für alle Hersteller und Händler verpflichtende Rechtsvorschrift ist die Europanorm für die Sicherheit von Spielzeug (EN71). Für Spielwaren, die in der EU verkauft werden sollen, legt diese Norm die Mindestanforderungen fest. Experten der Umweltberatung und der AGES bewerten diese grundsätzlich als umfangreich. „Die EN 71 besteht aus insgesamt 11 Teilen. Geregelt sind darin zum Beispiel die physikalischen Eigenschaften, verschluckbare Teile (für Kinder unter 3 Jahre) oder auch die Anforderungen an Geschoßspielzeug. Ebenso sind Grenzwerte für kinetische Energie oder den Schalldruckpegel angegeben,“ wie Dr. Daniela Schachner vom Institut für Lebensmitteluntersuchung der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit), erläutert. In der EN 71 sind ebenso die Sicherheit von Füllmaterialien, die Speichelechtheit und der Schadstoffgehalt festgelegt. Für elektrische Spielzeuge gelten wieder eigene Normen für Sicherheit.

Die europäischen Vorgaben sind in der österreichischen Spielzeugverordnung, BGBl. Nr. 823/1994 idgF. in nationales Recht umgesetzt. Zusätzlich fällt Spielzeug hierzulande auch noch in den Geltungsbereich des Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG). Je nach Art des Spielzeugs kommen zusätzlich diverse ÖNORMEN, die Weichmacherverordnung, Azofarbstoffverordnung, die Magnetspielzeugverordnung so wie die Spielzeugkennzeichnungsverordnung zum Einsatz.

Dennoch häufig Beanstandungen

Obwohl die Rechtsvorschriften regeln, dass in der EU nur entsprechendes Spielzeug in den Handel kommen darf, ergeben unabhängige Produktprüfungen immer wieder Beanstandungsquoten von bis zu 50 %. Auf die Frage, warum es trotz umfangreicher Regelungen dennoch immer wieder zu Beanstandungen kommt, sind sich sowohl AGES-Expertin Schachner als auch Harald Brugger von "die umweltberatung" einig: es gibt zu wenig Kontrollen und gleichzeitig leider immer wieder Hersteller, die sich nicht an die Vorgaben halten. Ein weiteres Problem sehen beide im Import von no-name Billigspielzeug aus Niedriglohn-ländern. Schachner dazu: „Die AGES bekommt circa 500 Proben im Jahr zur Kontrolle. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass die Beanstandungsquote bei Markenspielzeug wesentlich niedriger ist, als bei Billigprodukten.“

Auch "die umweltberatung" sieht in Billigerzeugnissen eine Ursache für Beanstandungen, vor allem was Inhaltsstoffe betrifft. Brugger dazu: „Für billiges Spielzeug werden billige Rohstoffe verwendet. Obwohl Phthalate seit 2005 verboten sind, werden diese in billigem Spielzeug immer noch eingesetzt. Alternativen, wie zum Beispiel Weichmacher, die auf Zitronensäure basieren, wären für die Hersteller zu teuer.“ Die Inhaltsstoffe sind in Teil 9 bis 11 der EN 71 geregelt. Laut AGES-Expertin Schachner sind diese Teile aber noch nicht harmonisiert. Das heißt, die Vorgaben haben noch nicht denselben Status den die anderen Teile haben. Teil 3 befasst sich mit Schwermetallen, darin sind für 8 Elemente ganz konkrete Grenzwerte angegeben. Die Richtlinie ist derzeit gerade in Überarbeitung und soll auf Angaben zu 19 Elementen erweitert werden. Chemieexperte Brugger sieht aber auch manche der angegeben Grenzwerte eher kritisch: „Eine solche Verbindung ist zum Beispiel Benzo[a]pyren. Es wird als Weichmacher und als schwarzer Farbstoff eingesetzt. Der Grenzwert dieses Stoffes, der in der Spielzeugrichtlinie festgelegt ist, wird vom Bundesinstitut für Risikoforschung kritisiert. Kinder könnten beim maximal zulässigen Gehalt dieses Stoffes mehr aufnehmen, als z. B. Erwachsene durch die Nahrung. Die Grenzwerte für Spielzeug sollten deshalb nicht auf den Gehalt, sondern auf die Freisetzung von Stoffen bei der Verwendung bezogen werden, beispielsweise wenn das Spielzeug viel in den Mund genommen wird.“

Kennzeichen für Produktsicherheit

In der EU am Markt erhältliches Spielzeug muss mit dem CE-Konformitätszeichen (Conformité Européenne) ausgestattet sein. Durch die Anbringung der CE-Kennzeichnung bestätigt der Hersteller oder Importeur, dass das Spielzeug der geltenden EU-Norm EN 71 entspricht. Da keine Verpflichtung besteht, die Einhaltung der Kriterien durch externe, unabhängige Stellen prüfen zu lassen, ist das CE-Zeichen aber kein Güte- oder Qualitätssiegel. Die Gewährleistung der Produktsicherheit obliegt der Verantwortung des Herstellers. Das CE-Zeichen muss auf Spielwaren oder deren Verpackung deutlich sichtbar, leserlich und dauerhaft angebracht sein. Außerdem müssen der Name, gegebenenfalls die Firma sowie die Anschrift des Herstellers oder Importeurs angegeben sein. Dies kann im Fall einer Beanstandung wichtig sein. „Vom Kauf von Spielzeug das diese Kennzeichnungen nicht trägt, soll auf jeden Fall Abstand genommen werden“, empfiehlt Harald Brugger von „die Umweltberatung“.

Etwas mehr Sicherheit und Qualität verspricht das GS-Zeichen („geprüfte Sicherheit“). Das Label kennzeichnet ebenfalls Spielzeug, das den geltenden Sicherheits- und Gesundheitsstandards entspricht und weist zusätzlich darauf hin, dass dies durch eine unabhängige, zugelassene Kontrollstelle überprüft wurde. Letztere sind oft neben dem GS-Zeichen namentlich angeführt (z.B. z.B. TÜV, DEKRA, ÖVE, VDE). Im Rahmen der GS-Zertifizierung werden in den Fertigungsstätten auch produktbezogene qualitätssichernde Maßnahmen überprüft. Die Prüfung wird vom Importeur oder Hersteller freiwillig in Auftrag gegeben.

Grundsätzliche Kriterien für die Vergabe des TÜV-Proof-Zeichens ist die Erfüllung der Anforderungen des TÜV PROOF Kriterienkataloges. Dieser Kriterienkatalog deckt die grundsätzlichen Sicherheitsanforderungen des Anhang II der EG-Spielzeugrichtlinie 88/378/EWG hinsichtlich mechanisch/physikalischer und chemisch/hygienischer Eigenschaften ab, sodass eine CE-Konformitätsbeurteilung abgedeckt ist. Ebenso werden Mindestanforderungen an Funktionalität und Verarbeitungsqualität berücksichtigt. Grundlage der Prüfzeichenvergabe ist ein Prüfantrag und der Abschluss eines Zeichennutzungsvertrages. Die Genehmigung zum Führen des Prüfzeichens kann für den Zeitraum von einem Jahr erteilt oder unbefristet vergeben werden. Im letzteren Fall wird durch regelmäßige Marktüberwachung an den zertifizierten Produkten geprüft, ob die Berechtigung zur Prüfzeichennutzung weiterhin gegeben ist.

Faires Spielzeug ohne Kinderarbeit

Während einheitliche Mindeststandards für Gesundheit & Sicherheit von Spielzeug vorhanden sind, sind nachweislich sozialverträglich erzeugte Produkte am Spielzeugmarkt eher Mangelware. Der Grund: 70-90 % der weltweit gehandelten Spielwaren werden in China und anderen südostasiatischen Niedriglohnländern und häufig unter äußerst problematischen Bedingungen produziert: Menschenrechtsverstöße, zu niedrige Löhne, mangelnde Arbeitssicherheit, schlechte Sozialstandards und illegale Kinderarbeit verbunden mit zahlreichen Gesundheitsrisiken sowie unzumutbaren Bedingungen in den Fabrikwohnheimen für die Wanderarbeiterinnen sind traurige Realität. Ein einheitliches Soziallabel für Spielzeug aus diesen Ländern gibt es nicht.

Was kann man also tun, um diese Art der Produktion nicht zu unterstützen?

  • Greifen Sie zu Marken-Spielwaren und vermeiden Sie billiges Spielzeug ohne Angabe des Herstellers oder Händlers.
  • Fragen Sie das Verkaufspersonal im Spielwarenhandel gezielt nach fair produzierten Produkten. Je mehr seitens der KonsumentInnen deutlich gemacht wird, dass Nachfrage nach sozialverträglich hergestelltem Spielzeug besteht, umso eher werden Unternehmen diesen Forderungen nachkommen und transparenter informieren.
  • Derzeit wird von der Südwind Agentur eine Kampagne für faire Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie mit dem Titel "Spielsachen fair machen!" durchgeführt. Es geht mehrheitlich um die Arbeitsbedingungen in China, da dort über 80% aller Spielsachen produziert werden. Neben sogenannten Shop Cards, die in Spielzeuggeschäften abgegeben oder direkt an Speilzeughersteller geschickt werden können, wird auch eine Petition an den Internationalen Spielzeugverband ICTI vorbereitet, in der gefordert wird, das das nicht sehr gut funktionierende Prüfsystem verbessern wird. Mehr dazu finden Sie unter www.spielsachen-fair-machen.at
  • Erkundigen Sie sich im Fachhandel, ob sich der Spielzeughersteller für vernünftige Arbeitsbedingungen einsetzt und in der Produktion bzw. bei seinen Lieferanten zumindest die Einhaltung des Verhaltenskodex des Weltverbandes der Spielwarenin-dustrie (ICTI) anwendet. Mit dem ICTI-Kodex verpflichten sich Firmen, Mindestlöhne einzuhalten, Überstunden zu bezahlen, auf Kinderarbeit zu verzichten und Sozialleis-tungen zu gewähren. Einen Überblick über entsprechende Hersteller gibt die Firmenliste der Aktion „fair spielt“. Die Aktion "fair spielt" setzt sich gemeinsam mit Partnerorganisationen in Europa und in Asien für die Einhaltung der Menschenrechte und grundlegender Arbeitsnormen in der Spielzeugindustrie ein.
  • Fußbälle, die mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel gekennzeichnet sind, wurden unter kontrolliert fairen Bedingungen und ohne Kinder- oder Zwangsarbeit erzeugt.

Ökologisch erzeugt und verarbeitet

Wer nachhaltiges Spielzeug schenken will, für den spielt auch die Ökologie der Produkte eine Rolle. Die Verwendung nachwachsender Ausgangsstoffe ist dabei ebenso Grundvoraussetzung wie die umweltschonende Weiterverarbeitung und Entsorgung. Ob Bauklötze, Puppen und Co. aus Plastik, Holz oder Baumwolle bestehen, lässt sich noch relativ einfach feststellen. Ob die Rohstoffe aber aus nachhaltiger Bewirtschaftung und ökologischem Anbau stammen, ist auf den Spielsachen kaum ersichtlich. Derzeit gibt es kein Label für Öko- oder Bio-Spielzeug.

Worauf können Sie achten?

  • Holzspielzeug erfüllt in der Regel die höchsten ökologischen Kriterien. Beachten Sie, ob das FSC oder PEFC Label auf den Produkten ist. Die verwendeten Hölzer stammen aus nachhaltiger bzw. regionaler Waldwirtschaft.
  • Vermeiden Sie Spielzeug aus PVC (Polyvinylchlorid). Von der Produktion bis zur Entsorgung sind mit diesem Kunststoff oft erhebliche Umwelt- und Gesundheitsbelastungen verbunden. PVC ist im ursprünglichen Zustand ein sehr harter Kunststoff, der für Spielsachen erst durch Weichmacher bearbeitet werden muss. Aber Achtung: Die Verwendung von PVC muss nicht gekennzeichnet werden. Auf Importprodukten wird es oft als Vinyl bezeichnet.
  • Kunststoffspielzeug aus Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) gilt als weniger bedenklich. Die Produktion kommt mit weniger schädlichen Zusätzen aus und die Materialien sind gut wieder vertwertbar.
  • Achten Sie auf die rote „spiel gut“-Plakette. Sie kennzeichnet pädagogisch wertvolles Spielzeug, das zusätzlich auf Umweltverträglichkeit überprüft wurde.

Weitere Einkaufstipps

  • Planen Sie für den Spielzeugkauf ausreichend Zeit ein. Harald Brugger von "die umweltberatung" empfiehlt das „Einkaufen mit allen Sinnen“. Durch Riechen, Fühlen und optische Prüfung lässt sich minderwertiges Spielzeug am besten von hochwertigem unterscheiden. Produkte, die unangenehm riechen oder parfümiert duften und scharfe Kanten aufweisen sollten vermieden werden.
  • Waschen Sie Stoff- und Plüschtiere nach dem Kauf bei niedriger Temperatur in der Waschmaschine, um Rückstände von wasserlöslichen Chemikalien zu entfernen.
  • Bevorzugen Sie Vollholzprodukte! Aus dem Leim von Sperrholzprodukten kann giftiges Formaldehyd ausdünsten. 
  • Kaufen Sie mit biologischen Ölen oder Bienenwachs behandeltes Holzspielzeug. Gewachstes Holzspielzeug kann man waschen. Lassen Sie es anschließend gut trocknen.
  • Unbehandeltes Holz ist aus hygienischen Gründen für Babys nicht geeignet, da es optimalen Nährboden für Bakterien bietet.
  • Vermeiden Sie unnötige Verpackungen und achten Sie auf umweltgerechte Entsorgung der verschiedenen Materialien. Das schont Ressourcen und das Klima.
  • Vermeiden Sie batteriebetriebene Spielwaren. Batterien sind Problemstoffe und in Spielwaren nicht immer kindersicher eingebaut.
  • Versuchen Sie erweiterbare und kombinierbare Spielwaren zu schenken. Ein Baukastensystem, das sich ergänzen lässt, oder eine Puppe mit vielen Kleidern erhält nachhaltig das Interesse der Kinder. Einzelne Objekte werden schnell langweilig und müssen bald wieder durch „tollere“ ersetzt werden.
  • Kinderspielzeug muss nicht immer neu sein. Oft können gebrauchte, gut erhaltene Spielsachen auch ausgeborgt oder aus zweiter Hand erworben werden. Das schont Ressourcen, die Müllberge und den Geldbeutel. Zudem sind diese Spielwaren schon ausgedämpft, falls flüchtige Schadstoffe enthalten waren.

Fazit

Ein ganzheitliches Nachhaltigkeitslabel für gesunde, sichere, ökologisch und fair hergestellte Spielwaren wäre wünschenswert. Ein solches Spielzeug-Label ist jedoch derzeit noch nicht abzusehen. Dennoch gibt es Initiativen und Hersteller, die Produkte mit nachhaltigem Mehrwert kennzeichnen und anbieten. Lesen Sie als Beispiel dazu das Interview mit dem österreichischen Spielzeughersteller Matador.

Verantwortungsvollen VerbraucherInnen wird empfohlen, auf Markenhersteller mit guter Reputation zu achten, sich zu informieren und die hier empfohlenen Tipps in ihre Kaufentscheidung einfließen zu lassen.

Verwendete Quellen

www.ages.at

www.ages.at/lebensmittel/gesundheit/kinderspielzeug/kinderspielzeug/

www.umweltberatung.at

www.fair-spielt.de

www.ecoshopper.de

www.tuv.com

www.bsr-online.de

www.ak-umwelt.at

Weiterführende Links

"die umweltberatung": Warnung vor Duftspielzeug

"die umweltberatung": Augen auf beim Spielzeugkauf

TÜV: Einkaufstipps Wasserspielzeug

TÜV: Spielzeugprüfung

Fair spielt: Spielzeug verantwortlich kaufen

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Leserkommentare (1)

Profilbild: daskind
daskind
20.08.2010 / 07:37

weiss wer, ob die weiter verbreiteten sachen wie playmobil oder lego halbwegs fair / nachhaltig sind? mal abgesehen davon, dass sie aus kunststoffen hergestellt werden ..

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