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Label des Monats: Styria Beef

Styria Beef steht für regionale, biologische Herkunft und setzt auf Mutterkuhhaltung, was bedeutet, dass die Kälber direkt im Familienverband leben und die Milch von den Muttertieren erhalten. Zudem werden die Rinder hauptsächlich mit Tiernahrung aus der eigenen Landwirtschaft gefüttert.

Die Kennzeichnung, dass Styria Beef die hohen Bio-Standards erfüllt, beruht auf den Anforderungen der EU-Bio-Verordnungen sowie der Bio-Richtlinien des Österreichischen Lebensmittelbuches (Codex), zudem gelten die Bio Austria Richtlinien. Kontrolliert werden die Produkte demnach zumindest einmal im Jahr, gemäß der EU-Bio-Verordnung, von externen Prüfanstalten.

Österreich – „Grünland" und „Rinderland"

Für das landschaftliche Erscheinungsbild Österreichs und die Landwirtschaft sind Rinder typisch. In Österreich gibt es rund 2 Mio. Rinder (darunter 52 verschiedene Rassen), die auf 73.500 Betrieben gehalten werden, davon sind etwas mehr als eine halbe Million Milchkühe und mehr als eine viertel Million Mutterkühe. Rund 20% der heimischen Rinder werden in Bio-Betrieben gehalten.

Wie oft wir Fleisch essen, und ob wir dabei auf Qualität, Herkunft und Art der Erzeugung achten, hat übrigens unmittelbare Konsequenzen. So bringt die Nachfrage nach großen Mengen billigere Produkte oft ökologische, soziale und gesundheitliche Herausforderungen mit sich. Massentierhaltung, Nutzung großer Landflächen für den Anbau von Tiernahrung, Verwendung von vorbeugenden Medikamenten sind nur einige Ausschnitte, welchen Impact der stetig steigende Fleischkonsum für Mensch und Tier mit sich bringt.

Warum Bio-Fleisch?

Wer Bio-Fleisch kauft unterstützt eine nachhaltige Form der tierischen Erzeugung. Die biologische Landwirtschaft stellt einen Systemansatz für eine umwelt- und tiergerechte sowie klimafreundliche Form der Erzeugung im Verlauf der gesamten Lebensmittelkette dar.

Neben hoher Fleischqualität sprechen noch viele andere gute Gründe für den Kauf von Bio-Fleisch:

  • Artgerechte Haltung: Die Anzahl der Bio-Tiere, die pro Flächeneinheit gehalten werden darf, ist limitiert. Sie müssen Zugang zu Auslauf bzw. Weidegang haben.
  • Bio-Fütterung: Die Menge, die an Kraftfutter (Getreide, Mais, Soja) in der Futterration eingesetzt werden darf, ist limitiert (Gründe: artgerechte Fütterung, präventive Tiergesundheit, Verlängerung der Nutzungsdauer)
  • Frei von Gentechnik.
  • Der vorbeugende Einsatz von Medikamenten ist verboten.
  • Strenge Kontrollen von staatlich autorisierten Kontrollstellen mindestens einmal jährlich entlang der gesamten Produktionskette.
  • Mehr gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe. Das Fleisch von biologisch gehaltenen Rindern hat eine günstigere Zusammensetzung der Fettsäuren.
  • Bio erlaubt keine Maßnahmen wie das Stutzen von Schnäbeln, Schwänzen und Zähnen.
  • Bio-Wurst enthält keine Geschmacksverstärker wie z. B. Glutamat.
  • Bio ist gut fürs Klima: Der biologische Landbau produziert deutlich weniger klimaschädliche Treibhausgase als der konventionelle Pflanzenbau.
  • Bio schmeckt besser: Durch längere Mastzeiten kann sich mehr intramuskuläres Fett einlagern. Dadurch wird der Geschmack von Bio-Fleisch ausgereifter und aromatischer.

Quelle

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