Wärmespender

Wärmespender für die kalte Jahreszeit.

Die kalte Jahreszeit bedeutet für viele Menschen: kalte Hände und Füße. Wer sich nicht durch den Winter bibbern möchte, kann auf wärmende Lebensmittel wie bestimmte Kräuter, Gewürze und Getränke zurückgreifen und sich so einfach von Innen aufheizen.

Wer kennt das nicht - kaum fallen im Winter die Grade, fällt es oft schwer, insbesondere Hände und Füße dauerhaft zu wärmen. Wir haben einen Blick in die Küchenkästen geworfen und viele natürliche Zutaten zusammen getragen, die nicht nur lecker sind, sondern auch unser Inneres aufheizen. 

Befeuernde Kräuter und Gewürze

Wärmstens empfehlen kann man in der Wintersaison aufgrund ihrer wärmenden Wirkung Petersilie und Basilikum, am besten reichlich bei Pasta und Risotto zum Einsatz bringen. Ebenso wie Chili, die sich nicht nur in pikanten Gerichten gut macht, sondern beispielsweise auch in heißer Schokolade! Ingwer ist in der dunklen Jahreszeit immer eine gute Idee, nicht nur weil sein ätherisches Öl Gingerol einheizt, auch die reinigende und desinfizierende Wirkung darf man in der Husten- und Schnupfenzeit des Jahres nicht unterschätzen.

Vom Ingwer ist es nur mehr ein kleiner Schritt zum Knoblauch, der herrlich wärmend wirkt, ebenso wie Kreuzkümmel, Kurkuma und Salbei. Letzteren sollte man unbedingt einmal frittiert probieren, ein echter Gaumenschmaus!

Klassiker in der winterlichen Küche ist fraglos der Zimt, ob in der Weihnachtsbäckerei oder in pikanter Form etwa beim Rotkraut, schon Hildegard von Bingen schwärmte „Der Zimt ist sehr warm, hat große Kraft.“. Vergessen sollte man auch nicht auf die Zitronenmelisse – besonders alle, die zu kalten Füßen neigen, werden das Kraut in Form von Tees, Sirup oder auch Aufstrichen lieben.

Winter genießen, abwarten und Tee trinken

Dampfender Punsch und Glühwein sind zwar verführerisch, aber sinnvoll und nachhaltig zur inneren Erwärmung sind hingegen Tee und Kakao, idealerweise versetzt mit speziellen Kräutern und Gewürzen, die das innere Feuer zum Lodern bringen. Nicht umsonst diente Tee in China lange Zeit ausschließlich als Arzneimittel, bevor er seinen Siegeszug als Genussmittel rund um die Welt antrat.

Damit Tee sein volles Aroma entfalten kann, ist es wichtig, auf die richtige Zubereitung zu achten:

• Die Wasserqualität spielt eine große Rolle. Wasser sollte stets frisch aus der Leitung kommen und für die Zubereitung von Schwarztee sprudelnd heiß aufgekocht werden, damit das Brühwasser genügend Sauerstoff enthält. Grüne Tees sollten allerdings bloß mit 80 Grad Celsius heißem Wasser übergossen werden, um ihr maximales Aroma entfalten zu können.

• Die Wasserhärte bestimmt den Geschmack: Während Darjeeling empfindlich gegen kalkhaltiges (hartes) Wasser ist, verträgt Assam-Tee hartes Wasser gut.

• Teeblätter brauchen Bewegungsfreiheit, deshalb brüht man sie am besten in einem seperaten Gefäß auf und gießt den Tee nach dem Ziehen in eine vorgewärmte Kanne. Alternativ kann aber auch ein Teesieb verwendet werden, Tee-Eier aus Metall sind hingegen ungeeignet.

• Kräutertee wird ebenfalls mit kochendem Wasser übergossen und sollte dann 5 bis 10 Minuten ziehen. Der beliebte Rooibostee (Rotbuschtee) aus Südafrika sollte ebenfalls 5 bis 10 Minuten ziehen, um sein typisches, leicht süßliches Aroma voll entfalten zu können. Da er keine Gerbstoffe enthält, wird er – anders als Schwarztee – bei längerer Brühdauer nicht bitterer, sondern bloß intensiver im Geschmack.

• Tee sollte keinesfalls zu heiß getrunken werden, da sonst der Magen zu sehr beansprucht wird. Kräutertee trinkt man am besten lauwarm.

Tees aus Fenchel, Anis, Kümmel und Vanille sind ideale Wärmegetränke, wie auch Chili, Ingwer, Kardamon und Zimt eine wohlig wärmende Wirkung entfalten. Auch in Verbindung mit Kakao sind sie bestens geeignet, um den Körper von innen aufzuwärmen.

Biologisch und nachhaltig, der Umwelt und den Geschmacksnerven zuliebe

Tee aus biologischem Anbau, wo beispielsweise keine Gentechnik zum Einsatz kommt, freut die Umwelt als auch die Geschmacksnerven gleichermaßen.

Worauf man beim Tee-Kauf noch achten sollte:

Kontrolliert biologischer Anbau: Unter biologischer Produktion wird verstanden, dass die EU-Bio-Verordnung 834/07 eingehalten wird. Das bedeutet, kein Einsatz von Gentechnik, Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und leicht lösliche mineralische Düngermittel, Förderung von Artenvielfalt/Naturschutz.

Regional: Tee aus regionaler Produktion stammt aus der Region, wo er gekauft wird und ist aus biologischer Produktion oder trägt das Gütezeichen „Gutes vom Bauernhof“. Die Definition einer Region wird in den Leitlinien ausgeführt. Mit dem Kauf regionaler Produkte unterstützen Sie die Produktion von heimischen und qualitätsvollen Produkten.

Soziale Verantwortung: Hierbei werden besondere Leistungen im Sozialbereich verstanden. Zum Beispiel die Zahlung angemessener und fairer Preise entlang der Wertschöpfungskette.

Umweltschonende Verpackung: Bei einigen Gütezeichen werden sehr spezifische Anforderungen an die Verpackung gemacht. Zum Beispiel können bestimmte Materialien für die Verpackung verboten sein, wie etwa chlorierte Kohlenwasserstoffe (wie z.B. PVC) oder Aluminium.

Quellen:

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