Reichhaltig gepflegt durch den Winter © Pexels

Richtige Hautpflege für den Winter

Bei den derzeit vorherrschenden frostigen Temperaturen und der trockenen Heizungsluft benötigt unsere Haut besondere Aufmerksamkeit in Form von reichhaltiger Pflege.

Trockene (kalte) Luft draußen, trockene (warme) Luft drinnen: die Winterzeit stellt für unsere Haut ein große Herausforderung dar. Schnell kann es zu spröden Lippen und rissiger Haut kommen, so zum Beispiel an unseren Händen oder Füßen. Um im Winter gut geschützt zu sein, braucht es eine reichhaltige Pflege - am besten mit Produkten aus der Natur.

Gut eingecremt 

Im Winter brauchen insbesondere unsere Hände intensive Pflege: die Haut ist dort sehr dünn, weil sie über kein Unterhautfettgewebe verfügt. Zudem sind sie permanent in Bewegung, das strapaziert die Haut zusätzlich. Deswegen sollten die Hände regelmäßig eingecremt werden, am besten nach dem Händewaschen. Auf der Suche nach der entsprechenden Creme gilt: besser zu fetten, wasserarmen und alkoholfreien Produkten greifen. 

Auch die Augenpartie sowie unsere Lippen vertragen im Winter mehr Aufmerksamkeit. Mit nur 0,5 Millimetern ist die Haut rund um die Augen um etwa zwei Drittel dünner als im übrigen Gesicht. Zudem ist sie von Natur aus trockener, da sie über keine Talgdrüsen verfügt. Bei Lippen schützen Vaseline oder Produkte mit Bienenwachs vor Austrocknung.

Griff zur Naturkosmetik

Natürliche statt chemische Stoffe - das ist die Devise bei Pflegeprodukten, die direkt auf unsere Haut aufgetragen werden. Welche Produkte im Handel tatsächlich als "Naturkosmetik" ausgewiesen werden dürfen, regelt in Österreich das Österreichische Lebensmittelbuch (ÖLMB). Dabei müssen alle Inhaltsstoffe pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Usprungs sein. Um diese Stoffe zu gewinnen und weiterzuverarbeiten, dürfen nur physikalische, mikrobiologische oder enzymatische Methoden angewendet werden, wohingegen chemische Methoden nicht erlaubt sind.

Das naturnahe Image eines Produktes oder einer Marke bedeutet noch nicht automatisch, dass es sich auch tatsächlich um Naturkosmetik handelt. Gütezeichen wie zum Beispiel Demeter, Natrue Biokosmetik oder Austria Bio Garantie geben Sicherheit und Orientierung.

Verzicht auf heiße Bäder

Die Verlockung ist in den kalten Tagen zwar groß, aber dennoch sollte man lieber auf ein heißes (Schaum-)Bad verzichten. Zu häufiges warmes Baden trocknet die Haut zusätzlich aus und macht sie noch empfindlicher gegen Wind und Wetter. Kurze, lauwarme Duschen und der sparsame Gebrauch von Seife schonen die Haut hingegen.

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