Unsere Labeltipps für Heimtextilien

Unsere Labeltipps: Heimtextilien

Decken, Bettwäsche, Vorhänge, Handtücher… im Alltag ist man von vielen Textilerzeugnissen umgeben. Der gemeinsame Nenner: Die Entscheidung für Bio-, Naturtextilien, faire Produktionsbedingungen und schadstofffreie Verarbeitung liegt bei uns KonsumentInnen. Unsere Labeltipps helfen dabei.

Sowohl die Rohstoffe, als auch deren Verarbeitung und Handel sind wichtige Faktoren in puncto Nachhaltigkeit von Heimtextilien:

Natürliche Fasern aus nachwachsenden Rohstoffen, wie zum Beispiel Baumwolle, helfen Ressourcen zu sparen. Aber auch Synthetikfasern, die aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen (z.B. Getreidestärke) bestehen, belasten die Umwelt deutlich weniger, und sind zudem kompostierbar und wiederverwertbar. Im konventionellen Baumwollanbau hingegen wird viel mit Pestiziden gearbeitet, und in der Weiterverarbeitung kommen noch zusätzlich verschiedene chemisch-synthetische Behandlungen dazu. Der Anbau erfolgt in der Regel in Monokulturen, die die Böden auslaugen. Neben der biologischen Produktion textiler Rohstoffe (wie Baumwolle, Wolle oder Leinen) ist auch die Art der Verarbeitung ein wichtiger Aspekt ökologischer Textilien. Mit Hilfe eines fairen Handels werden ProduzentInnen in den Entwicklungsländern unterstützt und fair bezahlt.

Im Label-Kompass von bewusstkaufen.at gibt es 12 empfehlenswerte nachhaltige Gütesiegel für Heimtextilien - unseren Labeltipps erleichtern  den Einkauf von Decken, Handtüchern & Co.:

  • Österreichisches Umweltzeichen

Das Österreichische Umweltzeichen wird Produkten und Dienstleistungen verliehen, die gehobene Standards bezüglich ihrer Leistung im Bereich Umweltschutz und Qualität erfüllen. Die Richtlinie für Textilien verfolgt einen gesamtheitlichen Ansatz - von der Herkunft der Faser bis hin zur Endfertigung - und inkludiert neben Umwelt- und Gesundheitskriterien auch soziale Kriterien. Das Österreichische Umweltzeichen garantiert demnach umwelt-, gesundheits- und sozialverträgliche Standards entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette.

  • Blauer Engel

Die Kriterien des Blauen Engels werden für unterschiedliche Stoffe (z.B. Wollwäsche, Regenerierte Zellulosefasern, Polyesterfastern, Plyamidfasern etc.) dargelegt. Dazu zählen Abwasseraufbereitung, Umweltschonende Produktion, Eingeschränkter Einsatz von umweltschädlichen oder gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen, Verbot bestimmter Inhaltsstoffe sowie soziale Verantwortung.

  • EU Eco-Label

Das Europäische Umweltzeichen "Euroblume" für Textilerzeugnisse wird von der Europäischen Kommission vergeben und umfasst Bekleidung und Accessoires sowie Heimtextilien aus Naturfasern (Baumwolle, Wolle, Flachs etc.) und Kunstfasern (Acryl, Elastan, Polyamid, Polyester und Polypropylen). Das Label kennzeichnet Produkte, die im Vergleich zu herkömmlichen Produkten mit dem gleichen Gebrauchswert über alle Lebenszyklusphasen in der Summe geringere Umweltauswirkungen haben.

  • GOTS

Bei dem Label GOTS handelt es sich um ein soziales Managementlabel, welches Arbeitsbedingungen und soziale Kriterien für den Firmenstandort festlegt. Ebenso geht das Label auf Umweltkriterien ein. GOTS ist ein Qualitätssiegel für hochwertige, konsequent ökologische und sozial verträgliche Textilien, die aus mindestens 70 % ökologisch erzeugten Naturfasern bestehen.

  • Naturtextil IVN zertifiziert BEST

Auch beim Label Naturtextil IVN zertifiziert BEST handelt es sich um ein soziales Managementlabel, welches auf Umweltkriterien genauso eingeht, wie auf Arbeitsbedingungen und soziale Kriterien für den Firmenstandort Das BEST-Zertifikat ist ein Qualitätssiegel welches für hochwertige, konsequent ökologische und sozial verträgliche Textilien steht. BEST-zertifizierte Produkte erfüllen höchste ökologische Ansprüche und wurden sozialverträglich produziert.

  • FAIRTRADE

Das FAIRTRADE-System ist weltweit das größte unabhängige Zertifizierungssystem für Baumwolle aus Fairem Handel. Das Siegel kennzeichnet Baumwolltextilien aus fair gehandelter Baumwolle, welche vor allem menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Hersteller, aber auch eine umweltverträgliche Produktion unterstützen soll.

 

Quellen und weitere Informationen

zurück zur News-Übersicht