Matratze

Umweltfreundliche Matratzen für gesunden Schlaf

Je nach Typ, Herstellungsart der Matratze und verwendeten Rohstoffen können konventionelle Matratzen umwelt- und gesundheitsbelastende Stoffe enthalten. Matratzen aus nachwachsenden, natürlichen Rohstoffen sind eine umweltfreundliche und gesunde Alternative - Gütezeichen geben beim Kauf Sicherheit.

Matratzen und Bettauflagen sollen für Komfort, Wohlgefühl und Entspannung sorgen, während sich der Körper in der Nacht erholt. Doch die Wahl der Matratze kann Auswirkungen auf die Umwelt und das eigene Wohlbefinden haben.

Umweltrisiken in der Herstellung

Bei der Herstellung von Matratzen kommen mehrere Umwelt-Faktoren zum Tragen. So werden bei der Produktion von Stoffbezügen oft optische Aufheller verwendet, die in der Produktion viel Energie verbrauchen und somit die Umwelt belasten. Ein weiteres Problem bei der Herstellung von Überzügen ist Antimon, ein giftiges Metall, das als Katalysator bei der Polyesterproduktion eingesetzt wird und Haut und Schleimhäute reizt.

Naturmatratzen: Vorteile von Produktion bis Entsorgung

Matratzen aus natürlichen Materialien sind eine umweltfreundliche und gesunde Alternative. Dazu zählen Produkte aus umweltfreundlichen, natürlichen Fasern aus biologischem Anbau oder artgerechter Tierhaltung (z.B. Baumwolle, Stroh, Kokosfaser oder Rosshaar). Das Risiko für umweltschädliche und gesundheitsschädliche Substanzen ist weit geringer. Naturmatratzen sind außerdem besser recyclierbar, die Ökobilanz der Produkte ist insgesamt wesentlich besser als bei konventionellen Produkten.

Gütezeichen geben Sicherheit

Bei der Wahl von natürlichen und umweltfreundlichen Matratzen lohnt es sich, auf Gütezeichen zu achten. Dazu zählen das Österreichische Umweltzeichen und das Europäische Umweltzeichen! Bei Matratzen, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet sind, sind bedenkliche Stoffe, die an die Raumluft abgegeben werden auf ein Minimum reduziert. Gesundheitsschädliche Chemikalien sind verboten, oder auf eine gesundheitlich unbedenkliche Menge reduziert.

Quellen und weitere Informationen:

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