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Geplante Obsoleszenz

Die Regisseurin des Filmes „Kaufen für die Müllhalde“ sowie ExpertInnen aus den Bereichen Abfallwirtschaft, Reparatur, Re-Use und Forschung beleuchten das Thema Geplante Obsoleszenz. Gemeinsam mit den TagungsteilnehmerInnen werden mögliche Strategien dagegen aufgezeigt und diskutiert.

Wussten Sie, dass viele Produkte ihr Ablaufdatum bereits einprogrammiert haben und es von den Herstellern bewusst eingeplant wurde?

 

Wir sprechen hier nicht von verderblichen Produkten wie etwa Lebensmittel, sondern von Sollbruchstellen bei Elektrogeräten, Mobiltelefonen, Glühbirnen und vielen anderen Produkten des täglichen Bedarfs. Häufig überleben diese Produkte gerade mal ihre Garantiezeit und segnen danach recht schnell das Zeitliche.

 

Der erfolgreiche Arte - Dokumentarfilm „Kaufen für die Müllhalde“ geht diesem Phänomen auf die Spur und deckt dabei Unerwartetes auf. Um das Wirtschaftswachstum und die Nachfrage aufrecht zu erhalten, hat sich die Industrie mit der Einführung der „Geplanten Obsoleszenz“ eine durchaus kreative, aber ökologisch, konsumentenrechtlich sowie energie- und ressourcentechnisch untragbare Strategie ausgedacht.

 

Gerade jetzt, wo sich die Europäische Union in der Abfallrahmenrichtlinie 2008 und der neu gestalteten Abfallhierarchie dem Thema „Wiederverwendung“ (Re-Use) annimmt und fordert, dass Produkte in Zukunft vor Ihrer endgültigen Entsorgung auf ihr „Wiederverwendungspotential“ geprüft werden, erscheint der im Film von Cosima Dannoritzer dokumentierte „geplante Tod“ von Produkten wie eine Farce für Umwelt und KonsumentInnen.

 

Anmeldung bis 06.12.2012 unter: office@arge.at

 

 

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