Eventbild: Voting Start-Up-Wettbewerb greenstart

Voting Start-Up-Wettbewerb greenstart
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Ressourcen schonen und CO2 sparen – diese Ziele verfolgen die zehn aufstrebenden Start-Ups, die ihre innovativen Geschäftsmodelle im Rahmen von greenstart unter professioneller Begleitung weiterentwickeln. Noch bis 29. April kann online abgestimmt werden.

Beim Wettbewerb des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem BMNT hat die Öffentlichkeit jetzt per Online-Voting die Chance mitzubestimmen, welche drei Start-Ups sich durchsetzen: Neben dem begehrten Titel „greenstar“ erhalten die TOP-3 auch je 15.000,- Euro Preisgeld. Das Resultat ergibt sich jeweils zur Hälfte aus dem Ergebnis des Online-Votings und aus der Bewertung einer Fachjury. Bei der greenstart-Preisgala am 27. Mai in Wien werden die drei siegreichen Teams bekannt gegeben.

Klimaschonende Business-Ideen stehen im Mittelpunkt des Wettbewerbs, der bereits zum vierten Mal stattfindet. Bundesministerin Elisabeth Köstinger: „Innovative, nachhaltige Unternehmen wie die TOP-10 bei greenstart leisten einen ganz wesentlichen Beitrag dazu, Klimaschutzmaßnahmen im Einklang mit der Wirtschaft durchzuführen. Es freut mich, dass es bei dem Wettbewerb erneut eine Vielzahl hochmotivierter FinalistInnen-Teams mit beeindruckenden Ideen gibt. Ich bin sicher, dass die Entscheidung für die Jury und das Online-Publikum nicht leicht wird.“

Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds: „Die dauerhaft hohe Qualität der Einreichungen und FinalistInnen zeigt das große Potenzial ‚grüner‘ Technologien und Dienstleistungen. Viele der TeilnehmerInnen aus vergangenen Durchgängen haben sich auch dank der Unterstützung durch greenstart erstklassig entwickelt und behaupten sich am Markt. Wir sind sehr gespannt, welche drei Start-Ups diesmal die Öffentlichkeit und die Jury überzeugen werden.“

Online abstimmen bis 29. April

Auf greenstart.at/voting können die Voting-TeilnehmerInnen abstimmen und sich mittels kurzer Videos selbst ein Bild von den innovativen Geschäftsideen der FinalistInnen machen. Jede Stimme entscheidet mit, wer bei der großen Preisgala im Kuppelsaal der TU Wien am 27. Mai als „greenstar“ präsentiert wird und 15.000,- Euro Preisgeld erhält. Die Start-Ups, die sich aktuell auf greenstart.at um den Sieg bewerben, wurden im vergangenen Herbst von einer Fachjury aus zahlreichen Einreichungen ausgewählt.

Im Rahmen des Programms erhalten sie ein halbes Jahr lang Coachings, Workshops, aber auch Zugang zu Netzwerken und Öffentlichkeitsarbeit sowie finanzielle Unterstützung. So entwickeln sie ihre nachhaltigen Geschäftsideen gezielt weiter.

Die TOP-10 der nachhaltigen Start-Ups

Nachhaltige Mobilität ist ein Anliegen von mehreren der aktuellen FinalistInnen. Zwei Teams betreiben Web-basierte Services für nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum: „Triply“ ist dabei spezialisiert auf effiziente Transportkonzepte für Veranstaltungen, um die Sicherheit von BesucherInnen zu erhöhen. Die Echtzeit-Mitfahrplattform von „ummadum“ richtet sich an PendlerInnen und ist mit einem Punktekonto verknüpft, das in der regionalen Wirtschaft zum Einkaufen verwendet werden kann.

Das Ziel von „Reisebunt.com“ ist es, mittels kostenloser CO2-Kompensation das Reisen klimafreundlich zu machen – für jede Reisebuchung über die Plattform werden Bäume in Äthiopien gepflanzt. Zu den Finalisten-Teams aus dem Bereich Landwirtschaft zählen „micromacro“, die LandwirtInnen mit ihrer App eine niederschwellige Möglichkeit bieten, das Potenzial klimaschonender Hecken voll auszuschöpfen. Um die Effizienz der Pflanzenproduktion geht es dem Team von „Etagrow“: Ihre neuartige Technologie zur Beleuchtung von Gewächshäusern reduziert den Energieverbrauch um 50%.

Der achtsame Umgang mit Ressourcen ist auch für die weiteren TOP-10 von hoher Bedeutung: „CLEANVEST by ESG+“ ist eine digitale Plattform, die es PrivatinvestorInnen ermöglicht, klimaschonende und sozial nachhaltige Fonds zu finden und in sie zu investieren. Die robusten, einfach zu reinigenden Mobiltoiletten von „Öklo“ tragen ebenfalls zur Ressourcenschonung bei: So müssen die Hinterlassenschaften nicht mit hohen Energieaufwand geklärt werden und pro Toilettengang werden ca. 5 Liter Trinkwasser gespart. Das Team hinter „Plasticpreneur“ entwickelt einfach herzustellende und kostengünstige Maschinen zur Verarbeitung von Kunststoffabfällen. Um die Vermeidung von Plastikmüll geht es auch bei „Meine Wollke“: Die wiederverwendbare, gesunde Slipeinlage aus Bio-Baumwolle ersetzt zahlreiche Wegwerfprodukte. Die Technologie von „Kern Tec“ zur Aufspaltung, Sortierung und Veredelung von Steinobstkernen macht versteckte Rohstoffe zur vielfältigen Weiterverarbeitung zugänglich.

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