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ARGE Weltläden

Die Weltläden in Österreich
1978 öffnete der erste österreichische Weltladen seine Pforten und gab damit der Idee des Fairen Handels einen Ort.

Neben der Eröffnung von Absatzmärkten und der Zahlung fairer Preise stand von Anfang an die Information über die ungerechten Strukturen des Welthandels auf der Tagesordnung. Nur so war es möglich das Bewusstsein für eine alternative Einkaufsmöglichkeit zu schaffen, die mittlerweile viele AnhängerInnen hat und das Netz der Fairen Fachgeschäfte österreichweit auf 88 Weltläden und zwei Weltcafés auszubauen.

Fact Sheet Weltläden - Fairer Handel

Rund 140 hauptberufliche und 1.800 ehrenamtliche MitarbeiterInnen setzen sich heute für die Weltläden und damit für den Fairen Handel ein.

Die Weltläden haben einen Frauenanteil von mehr als 85%, der Großteil der Geschäfte wird von Frauen geführt. „Ich möchte fast sagen, dass sich bei uns gängige Geschlechterrollen umkehren: viele Männer arbeiten im Hintergrund ehrenamtlich im Weltladen, der von Frauen geführt wird, mit. Es freut uns, dass wir durch unsere Arbeit aufzeigen, dass ein hoher Frauenanteil in leitenden Positionen und wirtschaftlicher Erfolg einander perfekt ergänzen", erläutert Kofler die Frauenpower hinter den Weltläden.

Fair-Handels-Exklusivität in den Weltläden

In den Weltläden werden ausschließlich Produkte aus Fairem Handel verkauft.
Diese Ausschließlichkeit unterscheidet Weltläden vom Supermarkt.

Fachgeschäfte des Fairen Handels

MitarbeiterInnen in den Weltläden sind SpezialistInnen im Fairen Handel. Sie kennen die Ware, die sie verkaufen: ihre Produktionsbedingungen vom Anbau bis zur Auslieferung und wer sie erzeugt - in einigen Fällen sogar persönlich. Das und die Fair-Handels-Exklusivität der Produkte macht die Weltläden zu Fachgeschäfte des Fairen Handels.

Empowerment der ProduzentInnen

„Die Weltläden arbeiten ohne private Gewinnausschüttung. Ein wesentlicher Teil des erwirtschafteten Geldes kommt so möglichst direkt den ProduzentInnen zugute. Millionen ProduzentInnen kooperieren über den Fairen Handel mit den Weltläden", erläutert Ernst Gassner, Vorsitzender der ARGE Weltläden. Das sind vor allem KleinproduzentInnen, HandwerkerInnen, BäuerInnen, PlantagenarbeiterInnen und deren Familien, Genossenschaften und Selbsthilfegruppen. „Jede und jeder kann die Welt fairändern, durch kleine, aber sichere Schritte. Durch gerechtes Handeln und sinnvolles Kaufen im Weltladen."

www.weltlaeden.at

 

Download:

Kriterien des Fairen Handels

Oft gestellte Fragen fair beantwortet

Geschichte der Weltläden

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