Rainforest Alliance

Gütezeichen: Rainforest Alliance


Die Rainforest Alliance Zertifizierung gibt es für Kaffee, Kakao, Bananen, Zitrusfrüchte, Blumen und Grünpflanzen.

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Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Blumen & Pflanzen


Biologisch abbaubar

Eingeschränkter Einsatz umweltschädlicher und gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe

Eingeschränkter Einsatz von Kunststoffen

Förderung von Artenvielfalt/ Naturschutz

Kontrolliert biologischer Anbau

Regional

Soziale Verantwortung

Umweltschonende Produktion / ressourcenschonend

Umweltschonende Verpackung

Verbot bestimmter Inhaltsstoffe, Torf frei

Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Obst und Gemüse, Tee


Kontrolliert biologischer Anbau

Regional

Soziale Verantwortung

Umweltschonende Verpackung

Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Schokolade, Kaffee


Kontrolliert biologischer Anbau

Soziale Verantwortung

Umweltschonende Verpackung

Beschreibung

Bei dem Label Rainforest Alliance handelt es sich um ein soziales Managementlabel, welches Arbeitsbedingungen und soziale Kriterien für den Firmenstandort festlegt. Das Label wird von der Initiative "bewusst Kaufen" nur eingeschränkt empfohlen, da die Kontrolle nicht durch unabhängige Stellen umgesetzt wird.

Die Rainforest-Alliance-Zertifizierung gibt es für Kaffee, Kakao, Bananen, Zitrusfrüchte, Blumen und Grünpflanzen. Zudem bietet die Rainforest Alliance (RFA) das SmartWood-Programm für die Forstwirtschaft an. Die Bezeichnung „Rainforest Alliance Certified and Sustainable“ findet sich auf einer Reihe von Produkten im Lebensmittelhandel und der Gastronomie.

Labelvergabe:

Um das Rainforest Allance Certified-Zertifikat zu erhalten, müssen sich die Betriebe durch eine unabhängige, international anerkannte Organisation, die Sustainable Farm Certification International, überprüfen lassen. Dabei handelt es sich um ein Tochterunternehmen der Rainforest Alliance. Sie zertifziert nach den Richtlinien des Sustainable Agriculture Network-Standards. Dabei wird jährlich vor Ort geprüft, ob die zehn Grundprinzipien des Standards eingehalten werden. Sie enthalten 99 einzelne Kriterien. um zertifiert zu werden, muss der Betrieb mindestens 50 Prozent der Kriterien eines jeden Prinzips und 80 Prozent aller Kriterien erfüllen. 15 sogenannte kritische Kriterien müssen auf jeden Fall erfüllt werden, zum Beispiel die Rückverfolgbarkeit der WAren oder bestimmte soziale Bedingungen bei der Produktion. Setzt eine Farm die Kriterien des Standard nicht ausreichend um, so werden ihr Sanktionen auferlegt.

Kriterien:

Die RFA-Kriterien zielen vorrangig auf die Verringerung von Umweltschäden in der landwirtschaftlichen Produktion ab bei gleichzeitiger Förderung der Biodiversität und dem Erhalt der Ökosysteme in tropischen Regionen. Verboten sind Agrochemikalien, die von der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde und der Europäischen Union verboten sind.

Produkte, die mit dem RFA-Label gekennzeichnet sind, können daher potentiell als „nachhaltiger“ eingestuft werden, als konventionell erzeugte Produkte aus ebendiesen Regionen.

Kontrolle:

Um das Label zu erhalten müssen nicht alle Kriterien eingehalten werden:  Auf Produkten darf das Label verwendet werden, wenn sie mindestens 30 Prozent zertifizierte Zutaten enthalten. Bei einem Anteil von 30 bis 90 Prozent muss der prozentuale Anteil zertifizierter Zutaten vermerkt sein. Produkte, die 90 Prozent und mehr zertifizierte Zutaten enthalten, müssen diese Angabe nicht enthalten.

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