Österreichisches Umweltzeichen
Textilien (UZ 69)

Gütezeichen: Österreichisches Umweltzeichen


Zertifikat für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen
Die Richtlinie für Schuhe zeichnet Produkte aus, die von der Produktion bis zur Entsorgung gehobene Umweltansprüche und zugleich auch hohe Ansprüche an Gesundheits- und Arbeitsschutz erfüllen.

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Nachhaltigkeits-Checkbox für:
Heimtextilien


Abwasseraufbereitung

Eingeschränkter Einsatz umweltschädlicher und gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe

Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau

Soziale Verantwortung

Umweltschonende Produktion / ressourcenschonend

Verbot bestimmter Stoffe in der Produktion

Beschreibung

Das Österreichische Umweltzeichen wird Produkten und Dienstleistungen verliehen, die gehobene Standards bezüglich ihrer Leistung im Bereich Umweltschutz und Qualität erfüllen. Die Richtlinie für Textilien verfolgt einen gesamtheitlichen Ansatz - von der Herkunft der Faser bis hin zur Endfertigung - und neben Umwelt- und Gesundheitskriterien auch (erstmals in einer Umweltzeichen-Richtlinie!) soziale Kriterien inkludiert. Das Österreichische Umweltzeichen garantiert umwelt-, gesundheits- und sozialverträgliche Standards entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette. 

Erfüllte Kriterien :

  • Kontrolliert biologischer Anbau: Anforderungen an die Herkunft  von Naturstoffen: Zellulose und andere pflanzliche Rohstoffe Textile Naturfasern (Baumwolle, Kapok, Leinen, Hanf, Flachs, Wolle) sowie andere pflanzliche Rohstoffe (zur Herstellung von Polylactid) stammen aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) bzw. kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbT)
  • Umweltschonende Produktion / ressourcenschonend: Anforderungen an die Herstellungsprozesse der Fasern: bessere Umweltstandards im Herstellungsprozess, sowie strenge Abluft- und Abwasseremissionswerte.
  • Verbot bestimmter Inhaltsstoffe: Einhaltung der Anforderungen an Chemikalien, Hilfs- und Farbmittel und genereller Ausschluss von besonders besorgniserregenden oder gefährlichen Stoffen. u.a Die Ausrüstung von Bekleidungstextilien mit Flammhemmstoffen ist nicht zulässig.Es dürfen keine per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) eingesetzt werden.
  • Eingeschränkter Einsatz umweltschädlicher- und gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe: Einsatz von Füllstoffen
  • Umweltschonende Verpackung: Die verwendeten Kunststoffe dürfen keine halogenhaltigen Polymere enthalten. Besteht die Verpackung aus Papier oder Pappe soll der Recyclinganteil mindestens 80 % betragen. Verpackungsmaterialien gelten als recycelt, wenn Produktabfälle (Post-ConsumerAbfälle) ein werkstoffliches Verwertungsverfahren durchlaufen haben.
  • Abwasseraufbereitung: Abwasser aus der Lederherstellung, der Textilveredelung sowie aus der Verarbeitung von Kautschuk / Latex und der Herstellung und Verarbeitung von Gummi darf bei der Einleitung in ein Gewässer angegebene Werte nicht übersteigen.
  • Soziale Verantwortung: Verbesserung der Arbeitssicherheit und der sozialen Bedingungen

Beteiligte Institutionen am Vergabe- und Kontrollverfahren:

Eine Umweltzeichen-Richtlinie wird auf Vorschlag des „Beirats Umweltzeichen", einem Beratungsgremium des Umweltministers, von einem Fachausschuss unter Vorsitz des Verein für Konsumenteninformation (VKI) erarbeitet. Stichprobenartige Kontrollen durch den VKI und unabhängige Berater und Prüfer.